Benzin & Diesel Thread: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?

  • thomasGr: Die Leute an deinem Wohnort haben sich genau richtig verhalten. Wenn das alle so machen dann müsste die Esso schon auf den Jet Preis reagieren.... und das hat sie evtl. auch im laufe des Tages getan.


    Ich gebe zu das ich mir 10-15 Minuten Wartezeit wohl auch nicht unbedingt antun würde, aber oftmals sehe ich keine größere Schlange an der Billigtankstelle während die Markentankstelle ggü. 2ct. teurer ist.
    Was auch noch dazu kommt ist das wir zumindest hier an meinem Wohnort garkeine echte Billigtankstelle haben. Dafür müsste ich schon mehrere km fahren, was die Einsparung wieder kompensiert bzw. auch der Zeitverlust keinesfalls wert wäre.

  • Naja Fakt ist doch, das Differenzen von 1-2 cent an der Tanke ja nicht den Braten dick machen. Angenommen dein Auto tankt 50 Liter, da sparste dann 50 cent - 1 Euro ein.


    Worum es den meisten hier geht, ist die Preisspirale in den letzten Jahren und Wochen. Denn wenn man die summiert, dann kommt doch schon etwas zusammen. Aber ob ich bei der einen Tanke 74,50€ bezahle oder 75€, das ist mir dann tatsächlich egal. Aber das ich vor Jahren bei derselben Tanke mit demselben Fahrzeug für unter 50€ tanken konnte, das ist mir dann nicht mehr egal.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich finde es wieder amüsant, wie Leute Bücher wie "1000 legale Steuertricks" in die Ranglisten heben, dem Staat hier und da versuchen einen auszuwischen, sich über "die Abzocke der Konzerne" aufregen, aber dann seelenruhig ein "ich warte bestimmt nicht in der Schlange" oder für "1-2cts fahre ich bestimmt nicht woanders hin"-Argument hervorzaubern. Inkonsequent, aber solange die Mehrheit so denkt, wird sich am Verhalten der Konzerne nichts ändern.


    Junge, du schreibst einen Quark zusammen.


    Zeit ist nun mal Geld. 90 Cent für 15 Minuten ist jedenfalls nicht der Lohn den ich für mich veranschlage.

    Ihr wundert euch wirklich, warum Eure Eigentumswohnung 400.000 €* 650.000 €** kostet, wenn der Bauherr Ferrari F430 & 458, Porsche Carrera GT & 911 fährt?
    * 2013, ** 2015

  • Zitat

    Original geschrieben von David328
    Naja Fakt ist doch, das Differenzen von 1-2 cent an der Tanke ja nicht den Braten dick machen. Angenommen dein Auto tankt 50 Liter, da sparste dann 50 cent - 1 Euro ein.


    Und wenn sich jetzt 1m Autofahrer entscheiden, dass sie auf lange Sicht 50cts bis 1€ sparen können? Wenn du jede Woche tankst, 50 Wochen im Jahr, sparst du 25-50€. Wenn ich das mit dem "Schnäppchen"-Thread vergleiche, muss ich laut lachen.


    Zitat

    Original geschrieben von thomasGr
    Zeit ist nun mal Geld. 90 Cent für 15 Minuten ist jedenfalls nicht der Lohn den ich für mich veranschlage.


    Die Konzerne danken es dir!

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Wenn du jede Woche tankst, 50 Wochen im Jahr, sparst du 25-50€.


    ... und hast dafür 52 x 15 Minuten (Immerhin 13 Stunden) in der Schlange gestanden, 52 x 3 Mal Dein Auto für 2,50 Vorrollen gestartet....


    Ich verdiene in 13 Stunden Arbeit mehr. Ohne damit nun angeben zu wollen.

  • Dann solltest du ja kein Problem mit den Preisen haben. Denn anscheinend ist die Schmerzgrenze noch nicht erreicht. Wäre ich Konzernchef würde ich mir das genau angucken und bis zu dieser Schmerzgrenze meine Preise setzen.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Und wenn sich jetzt 1m Autofahrer entscheiden, dass sie auf lange Sicht 50cts bis 1€ sparen können? Wenn du jede Woche tankst, 50 Wochen im Jahr, sparst du 25-50€.


    Klar ist es auf lange Sicht gesehen so wie du es sagst. Aber da muss man Prioritäten setzen. Nicht der Unterschied zwischen freie Tankstelle und Riesenkonzern macht den Unterschied, sondern das Preistreiben auf Inflationsniveau. Der eine setzt, wie vielleicht du, seine Prioritäten anders.


    Man kann mit vielen Möglichkeiten versuchen am Sprit zu sparen, aber dennoch denke ich das der Unterschied zur freien und Konzern Tankstelle, bloß ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Einfach weil die Preisexplosion, die sich seit Jahren fortsetzt, das Problem ist. Hätten wir Benzinpreise wie in Dubai, würde sich doch kein Schwein um 1-2 Cent kümmern.

  • Zitat

    Original geschrieben von flatty
    ... und hast dafür 52 x 15 Minuten (Immerhin 13 Stunden) in der Schlange gestanden, 52 x 3 Mal Dein Auto für 2,50 Vorrollen gestartet....


    Ich verdiene in 13 Stunden Arbeit mehr. Ohne damit nun angeben zu wollen.


    Und wofür gibt es dann diesen Thread? Dann braucht sich ja keiner über die steigenden Preise aufzuregen, denn "wir haben es ja".


    Genau diese '"Komforthaltung" ist des Deutschen Verhängnis. Warum soll ich denn für 2ct/l warten? Da spare ich doch deutlich mehr, wenn ich *sofort* dran komme ... und stehe dann 20 Minuten an der Kasse an, weil jemand vor mir noch Geld abheben will und die PIN vergessen hat ...


    Natürlich ist sparen unbequem. Andere gehen dafür auf die Strasse und verstopfen Zulieferstrassen. Aber sowas ist ja unter der Würde ...


    Zitat

    Original geschrieben von David328
    aber dennoch denke ich das der Unterschied zur freien und Konzern Tankstelle, bloß ein Tropfen auf den heißen Stein ist.


    Natürlich ist das, so gesehen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber viele Tropfen können ein Fass auch zum Überlaufen bringen. Konsequentes Ausnutzen sämtlicher Sparmöglichkeiten würde auch in DE die Konzerne umdenken lassen.


    Das merkt Shell (Aral, Esso, etc) schon, wenn mal zwei oder drei Tage der Umsatz um 70% zurückgeht.


    Dann darf man natürlich auch die Politik nicht vergessen. Die verdienen an jedem Cent, den der Sprit teuerer wird, dicke mit. Und dann noch dieses Unding, dass auf Steuern (Mineralölsteuer + Ökosteuer) Steuern gezahlt werden müssen (MwSt) ...

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin



    Genau diese '"Komforthaltung" ist des Deutschen Verhängnis.


    Komforthaltung der Deutschen würde ich eher damit beschreiben, das jenige, die sich am meisten über 1-2cent teurere Tankstellen aufregen, meist diejenigen sind, die Geld anderweitig zum Fenster hinauswerfen.


    Seit es durch: Zigaretten, ein Eis nach dem Essen obwohl man kein mehr Hunger hat, ein ermäßgtes T-Shirt das man nur kauft, weil es im Sonderangebot ist und nicht, weil man es braucht, ein Haustier hat welches verpflegt werden muss usw. Das sind die Prioritäten die ich angesprochen habe. Jeder definiert diese selber!


    Wer sich wegen 1 - 2 Cent aufregt, der kann woanders, und da packe er sich an seine Nase, 100% mehr einsparen. Problem ist und bleibt nicht der Unterschied von einem Volltankpreis von 50cent - 1 Euro, sondern der ständig steigende Benzinpreis auf Abzockerniveau! Punkt!


    EDIT:


    Zitat

    Natürlich ist das, so gesehen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber viele Tropfen können ein Fass auch zum Überlaufen bringen. Konsequentes Ausnutzen sämtlicher Sparmöglichkeiten würde auch in DE die Konzerne umdenken lassen.


    Gebe ich dir Recht, aber in dem Sinne sind wir einfach Mittellos. Glaube ich.

  • Zitat

    Original geschrieben von David328
    Gebe ich dir Recht, aber in dem Sinne sind wir einfach Mittellos. Glaube ich.


    Eben nicht. Es passiert nur nichts, weil die Mehrheit weiterhin nichts tut. "Revolutionen" werden von einer Minderheit ausgelöst und von der Mehrheit durchgesetzt - Beispiel DDR. Es ist eine Frage der Schmerzgrenze. Aber solange hier nur gejammert, aber nichts unternommen wird, freue ich mich für Anteilseigner von Exxon & Co dass sie sich die Taschen vollmachen. Was die meisten nicht verstehen: Es sollte ums Prinzip gehen, nicht mehr bei den Konzernen zu tanken, nicht um 1€ zu sparen. Ich verstehe nicht, wie man sich über Preistreiber aufregen kann, aber dennoch bei ihnen tankt?!


    Und eine Frage musst du mir beantworten, da du ja auch auf die Inflation abzielst: Entstehen hohe Preise durch Inflation oder Inflation durch hohe Preise?

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