"Depri- Songs" gesucht

  • Eher ruhigere Sachen


    Gabrielle - Should I stay
    Glashaus - wenn das Liebe ist
    Richard Marx - right here waiting...
    Vanessa Williams -Save the best...
    Phil Collins - against all odds
    etliche von Linda Carriere - just friends
    sade - by your side


    Na Depri-Gewähr gibts da natürlich net,
    aber da entscheidet ja der Geschmackspaul ;)


    grüsse


    soulman


    on Air

  • Schon mal Laith Al-Deen gehört? Die neue Single "Traurig" trifft meinen Gemütszustand sehr gut. Ich werde da ziemlich melancholisch dabei. Auch viele andere Songs von "Melomanie" gehen in die Richtung...

    Man muss nicht wahnsinnig sein, um hier zu posten. Aber es hilft...

  • Hui, Depri-Sonngs - mein musikalisches Lieblingsgebiet!


    Natürlich ist der Begriff Depri-Songs ausgesprochen subjektiv, ich verstehe beispielsweise darunter nicht einfach ein langsames Lied (wobei das auch deprimierend sein kann, wenn man schlecht drauf ist), sondern einen Song, der eine negative - oder, wie der Name schon sagt, deprimierende - Grundstimmung transportiert.


    Da wären meiner Ansicht nach beispielsweise:


    Radiohead - Creep (deprimierender geht es eigentlich nicht mehr)
    Die Ärzte - Mach' die Augen zu
    Xavier Naidoo - Sie sieht mich nicht (wurde ja bereits genannt)
    Queen - Who Wants to Live Forever
    Depeche Mode - Home (obwohl man das genau gegenteilig interpretieren könnte - ich sehe darin aber ein Lied über den Tod) Nebenbei: Depeche Mode ist ohnehin ein ganz heißer Tipp, was deprimierende Musik angeht


    Worüber man sich sicherlich streiten könnte, wobei ich die Lieder als ziemlich deprimierend empfinde, obwohl sie nicht gerade langsam im eigentlichen Sinne sind:


    Genesis - Mama (ist schwer zu erklären)
    Placebo - I Know
    Queensryche - Anybody Listening
    The Verve - Bittersweet Symphony / The Drugs don't Work (und auch noch viele andere Songs der Band)
    KoRn - No One's There



    Das wäre sozusagen meine momentane Best-Of-Liste; vielleicht fällt mir ja noch was ein... ;)

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Zitat

    Depeche Mode - Home (obwohl man das genau gegenteilig interpretieren könnte - ich sehe darin aber ein Lied über den Tod) Nebenbei: Depeche Mode ist ohnehin ein ganz heißer Tipp, was deprimierende Musik angeht


    Das ist wie gesagt subjektiv.
    Als deprimierend würde ich solche Stücke von DM nicht bezeichen. Auch Home nicht. Das empfinde ich sogar ganz anders, es erzeugt bei mir eher ein Glücksgefühl, ein Gefühl der Geborgenheit. Was Deine Interpretation des Textes nicht ausschließt. Ich liebe gerade das "Songs of Faith and devotion" sowie das "Ultra" Album, weil es sehr tiefgängig ist. Ich kann dabei unheimlich entspannen und ich gehe richtig in die Musik rein. Klingt jetzt vielleicht nach Spinnerei, aber man kann fst eins werden mit der Musik. Wer weiß, was Dave Gahan und somit die Band für Phasen durchgemacht hat und weiß, woher die Lieder sozusagen herkommen, weiß, daß sie aus Depressionen, Angst, Sucht und Suizidgedanken entstanden sind. Aber gleichzeitig können solche Gedanken auch heilende und sich-selbst- erkennende Wirkung haben. So auch die Lieder.
    Ich höre auch sehr gerne die uralten Stücke von DM wie People are people oder Master and servant, die fast eher deprimierend sind, wenn man mal die Texte analysiert. Oder auch Black Celebration, das aber auch irgendwie eine postitive Ausstrahlung hat. Oder "Clean" aus Violator.
    Am meisten gefällt mir aber das "Music for the masses" Album, da "Never let me down again", "Behind the wheel" und ein, zwei andere meine Liebslingsstücke sind.


    Sorry für den kleinen DM Ausflug, aber die Musik ist dermaßen faszinierend!
    Das Problem ist nur, daß manche meinen, es wäre leichte Kost, weil Enjoy the silence tanzbar ist. ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von heitol
    Counting Crows - Colorblind


    sehr genial ...


    Da würde ich mal sagen:
    Absoluter Volltreffer! Endgeil und echt melancholisch!
    Dazu passen noch:
    This Love - Craig Armstrong
    Bittersweet Symphony - The Verve
    Ordinary Live - Kristen Barry
    You could make a killing - Aimee Mann


    Bezeichnenderweise sind all diese Songs (auch "Colorblind") aus meinem Lieblingsfilm "Eiskalte Engel (Cruel Intentions)". Nicht nur der Film ist genial, auch der Soundtrack hat echt was.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen


    Das ist wie gesagt subjektiv.
    Als deprimierend würde ich solche Stücke von DM nicht bezeichen. Auch Home nicht. Das empfinde ich sogar ganz anders, es erzeugt bei mir eher ein Glücksgefühl, ein Gefühl der Geborgenheit.

    Genau das meine ich ja mit "das könnte man anders interpretieren" - möglicherweise war das sogar wirklich die Absicht von Martin Gore. Ich halte die "Ultra" eigentlich für ein eher positiv gestimmtes Album - obwohl ich manchmal nicht sicher bin, ob das nicht etwas Fassade ist. Besonders "The Love Thieves" (Song Nr. 2) klingt für mich, so, als ob jemand nach einer langen, schweren und gefährlichen Reise (und auf der war die Band definitiv, auch wenn diese Phase damals eigentlich schon hinter ihr lag) an seinem Ziel ankommt und feststellt, daß es dort nichts gibt, was die Reise wert war (ich beziehe mich dabei jetzt überhaupt nicht auf den Text, sondern alleine auf die von der Musik erzeugte Atmosphäre).
    Daher habe ich auch das Gefühl, daß bei "Home" diese "meet you on the other side"-Philosophie herrscht, die in der Gothic- und Wave-Szene so weit verbreitet ist, und mit der Tod und Selbstmord als Ausweg aus einer unverständlichen und von negativen Ereignissen geprägten Welt dargestellt wird.


    Dieses "eins werden mit der Musik" klingt ganz und gar nicht nach Spinnerei, sondern beschreibt exakt das, was ich an dieser Band so liebe. Ich persönlich höre nur Musik, die ich wirklich "fühlen" kann (daher habe ich auch so eine extreme Abneigung gegen "Plastikpop"), und DM ist eine der wenigen Bands, bei der das bei nahezu jedem Lied so ist - obwohl ich mit der "Exciter" da so meine Probleme habe, da mir diese DM-typische düstere Atmosphäre auf diesem Album ziemlich fehlt... :(

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Morgen!
    Wo ich hier Sarah McLaughlan höre, fällt mir wieder ein, wie schön der gesamte CITY OF ANGELS Soundtrack war.....
    Mein absoluter Lieblingssong ist gerade mal wieder Creep von Radiohead.



    Lieben Gruß
    Mekong

    Ein Hund denkt: "Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich...
    ...sie müssen Götter sein!"


    Eine Katze denkt: "Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich...
    ...ich muss ein Gott sein!

  • was auch genial ist:


    Nightwish - Sleeping Sun


    einfach nur end geil.

    Wenn die Segel nicht mehr glänzen, wenn die Winde nicht mehr wehen
    Werd ich um zu dir zu kommen über Ozeane gehen.

  • Wie, hier hat noch niemand Lacrimosa erwähnt? Für mich der absulute Meister melancholischer, tiefsinniger Musik.


    Ebenfalls gute Depri-Musik machen Mantus / Black Heaven (Electro-Project von Mantus) und - etwas poppiger - Illuminate.
    Nicht unbedingt "Depri", sondern (zumindest bei den neueren Stücken) eher romantisch-melancholisch (und etwas bekannter) sind Deine Lakaien.

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