Ubuntu Installation, sinnvoll? ja? wie?

  • Also mein NC10 haelt unter Ubuntu 9.10/10.04 etwas ueber 5 Stunden, je nachdem wie ich ihn nutze. Das sind praxisnahe Werte, also incl. WLAN/UMTS/BT und Display auf lesbarer Helligkeitsstufe ;)


    Der Support fuer Stromsparmechanismen wird von Version zu Version besser. Der Teufel steckt da aber oftmals im Detail, je nach verwendeter Hardware ist das Ergebnis mal mehr, mal weniger gut.

  • Ich finde Linux Installationen insbesondere sinnvoll auf NBs, die nicht mehr ganz up-to-date sind. Die könnte man mit Linux, OpenOffice und Co. bequem neben einem Desktop nutzen, auf dem Windows samt der Anwendungprogramme installiert ist, die Windows voraussetzen.


    Wenn die Unterstützung des APM besser geworden ist ... gilt das dann nur für die neueren Mainboards oder helfen die Treiber auch bei älteren Ausführungen.


    Ich hab etwa noch ein seit längerem ungenutztes Compaq EVO N200. Leider nagt an dessen Akku schon der Zahn der Zeit. Mit WinXP reicht die Laufzeit aber noch fürs notwendige (zumal er mit dem klappbaren Zusatzakku ausgestattet ist).


    Wenn ich wirklich davon ausgehen könnte, dass es bei einer neueren Linux-Distribution besser wird als beim ersten Versuch, würde ich noch einen Anlauf wagen. Anderseits habe ich noch eine ungenutzte Win7-Pro Lizenz.


    Ich würde Linux ja vorziehen ... vorausgesetzt die Betriebszeit bewegt sich etwa in der gleichen Größenordnung.


    Und:
    Nein, auf ein Hin- und Herprobieren bin ich nicht wirklich scharf. Die Installation von Betriebssystemen mag ich nur dann, wenn sie vorbei ist. :p


    Frankie

  • Tja, dennoch wirst du um einen Versuch nicht herumkommen. Alternativ kannst du natuerlich auch deine Zeit damit verbringen, nach jemandem zu suchen der die gleiche Config schon getestet und seine Erfahrungen gepostet hat. Aber das duerfte deutlich laenger dauern... so eine Ubuntu ist doch ratz-fatz installiert, also nur keine falsche Scheu :)


    Wie lange liegt dein letzter Test zurueck, bzw. welches Linux hast du damals ausprobiert? Und wieviel RAM ist in der Kiste? Wenn du da nicht gehoerig aufgeruestet hast, duerftest du nicht viel Spass mit Windows 7 haben...

  • Wie lange mag das her?


    Jedenfalls länger als ein Jahr. Installiert hatte ich die damals aktuelle Knoppix Version.


    Derzeit installiert ist ein WinXP Pro. Das lief wunderbar, obwohl nix aufgerüstet ist. Da ich die WinXP Lizenz aktuell wegen anderweitiger Verwendung nicht nutzen kann, mache ich mir Gedanken über die Alternative.


    Entweder eine Linux-Distribution oder Win7. Hins. Win7 hatte ich mal gelesen, dass dieses OS speziell auch für Netbooks entwickelt wurde und weniger Ressourcen benötigen soll als XP und Vista.


    Da XP vorzüglich lief, müsste Win7 doch erst recht laufen ... oder mache ich da einen Denkfehler?


    In Sachen Notebook und APM:
    Welche Linux Distribution würdest Du empfehlen? Inzwischen soll es ja welche geben, die ebenso aufgebläht sind wie Windows und auch Umengen an Rechnenkapazität und Speicher verschwenden (was ja eigentlich nicht Sinn und Zweck eines OS ist).


    Frankie

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Da XP vorzüglich lief, müsste Win7 doch erst recht laufen ... oder mache ich da einen Denkfehler?

    Windows 7 hat vieles von dem wiedergutgemacht, das Vista verbockt hat ;) Schneller als Windows XP ist es aber nicht. Dafuer ist es deutlich moderner, schicker und besser zu bedienen - du kommst also u.U. schneller ans Ziel. Bedenke, dass auch Netbooks i.d.R. mit 1 GB RAM ausgeliefert werden - damit laesst sich ein aktuelles Betriebssystem natuerlich komfortabel nutzen.


    XP dagegen lief aber auch mit 192-256 MB RAM schon ganz ordentlich. Ein aktuelles Windows/Linux ist dagegen auf zeitgemaesse Hardware ausgerichtet und hat dementsprechende Voraussetzungen. Unter 512 MB RAM wuerde ich da nicht allzu viel erwarten.


    Zitat

    In Sachen Notebook und APM:
    Welche Linux Distribution würdest Du empfehlen?

    Ich bin mit Ubuntu ganz zufrieden, auf einem etwas schwachbruestigeren Desktop in meiner Umgebung laeuft die XFCE-Version Xubuntu. In Sachen Powermanagement nehmen die sich nix, da ist der Kernel entscheidend. Gut moeglich, dass eine SUSE oder Fedora auch problemlos laufen - eigene Erfahrungen hab ich mit diesen Systemen auf dem Desktop/Laptop aber nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    ...
    Ich bin mit Ubuntu ganz zufrieden, auf einem etwas schwachbruestigeren Desktop in meiner Umgebung laeuft die XFCE-Version Xubuntu. In Sachen Powermanagement nehmen die sich nix, da ist der Kernel entscheidend.
    ...


    Schwachbrüstig ist das EVO N200 in der Tat. Der nutzbare Hauptspeicher beläuft sich auf 192 MB, der Prozessor ist - wenn ich mich recht entsinne - mit 900 MHz getaktet.


    WinXP und Office liefen zu meiner vollsten Zufriedenheit.


    Wie kämen denn Xubuntu und OpenOffice mit dieser Ausstattung zurecht?


    Meine beiden XP-Pro Versionen sind jedenfalls anderweitig im Einsatz und stehen auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung.


    Frankie

  • harlekyn


    Was muß ich denn in der Paketverwaltung noch installieren damit Videos bzw. Flash-Animationen laufen?

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Schwachbrüstig ist das EVO N200 in der Tat. Der nutzbare Hauptspeicher beläuft sich auf 192 MB, der Prozessor ist - wenn ich mich recht entsinne - mit 900 MHz getaktet.

    Auf dem Blech wirst du mit einem aktuellen Betriebssystem nicht viel Spass haben - weder mit Ubuntu noch mit Windows 7.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Was muß ich denn in der Paketverwaltung noch installieren damit Videos bzw. Flash-Animationen laufen?

    Versuch' mal das Meta-Paket ubuntu-restricted-extras. Das sollte helfen.

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Auf dem Blech wirst du mit einem aktuellen Betriebssystem nicht viel Spass haben - weder mit Ubuntu noch mit Windows 7.
    ...


    Nun ... für dieses "Blech" noch eine extra WinXP-Lizenz zu besorgen, lohnt aber auch nicht wirklich.


    Kann man einen Kernel, der die Stromsparfunktionen unterstützt, nicht in ein älteres Linux implementieren? Mit solchen Feinheiten hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt.


    Wie schon geschrieben ... laufen sollen eigentlich nur Office Anwendungen. Die aber wenigstens so, dass der Spaß nicht gleich nach dem Einschalten wieder vorüber ist (wie mit den älteren Linux-Versionen).


    Frankie

  • Die "Bremse" ist nicht der Linux-Kernel, sondern der Desktop bzw. die grafische Benutzer-Oberfläche. Die geht so verschwenderisch mit den Ressourcen um.


    Ich hatte hier ein ähnliches "Möhrchen": PIII-700 ULV mit 192 MB RAM - da hatte ich mal die XUbuntu-Live-CD genutzt. War erträglich. Es gibt aber noch simplere Oberflächen. Crunchbang würde ich sonst mal probieren.


    Mit 192MB RAM wird aber OpenOffice nicht wollen, bzw. nicht erträglich sein. Muss es unbedingt OO sein. Gibt ja auch ressourcen-schonendere Alternativen.

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