Dies und das über Politik und Wahlen-Allgemein!

  • Das CDU-Programm haben sicherlich die meisten Wähler nicht gelesen, sie haben höchstens die Wahlpropaganda über sich ergehen lassen.

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Dieser Wahl-o-mat ist leider nicht sachlich und überhaupt nicht neutral gegenüber allen Parteien.


    Ich mache den Wahl-O-Mat zwar fast immer, wähle aber dennoch nicht die Partei, die mir dort angezeigt wird.


    Finde aber auch, dass man anhand des wahl-o-mats keine objektive Information erhält.

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  • Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarb


    Komplett entfernt wg. Urheberrecht.
    Carsten

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  • Re: Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarb


    Zitat

    Original geschrieben von meisterroerig
    "Nach der Niedersachsenwahl habe ich es kaum vernommen, dass der FDP zum Wahlsieg
    gratuliert wurde."

    Yeah, nicht nur, dass sich die FDP-Anhänger einreden, es habe keine "Leihstimmen" gegeben, weil das ja schon begrifflich nicht geht. Jetzt wird die FDP auch noch zur Wahlsiegerin erklärt. Was macht die viertstärkste Partei, die gerade mal 1,7 Prozentpunkte gegenüber der letzten Wahl dazu gewonnen hat, und die aus der Regierungsverantwortung in die Opposition wechselt, zur Wahlsiegerin? Doch wohl nur, dass auch die eigenen Anhänger sie schon totgesagt haben. :p

  • Von Leihstimmen für eine bestimmte Partei zu sprechen ist absoluter Schwachsinn, weil es dies nicht gibt. OB es da um die FDP oder eine andere Partei geht spielt da keine Rolle. Keine Partei besitzt eine STimme und kann auch keine verleihen. Stimmen besitzen nur die Wähler, die sie einer Partei geben können, bzw. bei zwei Stimmen auch verschiedenen Parteien geben können. Aus welchen Grund sie sich für eine bestimmte Partei entscheiden, ist alleinige Sache des Wählers und nicht von Parteien oder Medien. Das geht eigentlich niemanden was an.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Wer sagt denn auch, dass es die CDU war, die die Stimmen "verliehen" hat? Es sind die Wähler, die ihre Stimme einer Partei geben, die sie nicht wählen würden, gäbe es die Fünf-Prozent-Hürde nicht.


    Der Begriff Leihstimme sagt nichts darüber aus, wer hier "verleiht". Und es kommt auch gar nicht auf den Begriff an. Entscheidend ist das dahinter stehende Phänomen.


    Und anstatt sich mit Händen und Füßen gegen den Begriff zu wehren, sollte sich die FDP lieber Sorgen darüber machen, wenn nur 9 % ihrer Wähler in einer Umfrage angeben, dass sie der FDP politisch am nächsten stehen.


    Zitat

    Original geschrieben von meisterroerig
    Komplett entfernt wg. Urheberrecht.
    Carsten

    Hier der Link zu dem von MR zitierten Text:


    http://tapferimnirgendwo.com/2013/01/23/nieder-mit-der-fdp/

  • Liebe Leute, wenn das hier so weitergeht mit Komplettzitaten von anderen Webseiten oder sonstigen Quellen, müssen wir mal ernsthaft miteinander reden. Das geht nicht. Gar nicht.


    Ebenso wenig ist es angebracht, irgendwelche Themen hier in mehreren Follow-Up-Postings einzubringen, weil sie zugegeben irgendwie etwas mit Politik zu tun haben (gemeint ist Felsen2000). Politik kann auch der Brötchenpreis beim Bäcker sein oder das schlechte Schulzeugnis des Jüngsten nach Umzug in ein anderes Bundesland. Darum mag ein solcher Politik-Sammelthread (ich mag die Dinger sowieso nicht) in gewissem Sinn manchmal sinnvoll sein, aber leider selten wirklich zielführend. Wenn es um spezielle Themen geht, sind einzelne Threads die bessere Wahl.

  • Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Wer sagt denn auch, dass es die CDU war, die die Stimmen "verliehen" hat? Es sind die Wähler, die ihre Stimme einer Partei geben, die sie nicht wählen würden, gäbe es die Fünf-Prozent-Hürde nicht.

    Bitte nicht das Zweitstimmenwahlrecht mit nicht (bzw nicht vollständig) ausgeglichenen Überhangsmandaten als weiteren Grund für Leihstimmen und Stimmensplitting vergessen.
    Die Leute bei wahlrecht.de haben es mal wieder schön für die Landtagswahl in Niedersachsen dargestellt/ausgerechnet: http://www.wahlrecht.de/news/2…-2013.html#sitzverteilung
    Nur ein zusätzliches Direktmandat für die CDU oder 1823 Zweitstimmen bei FDP statt CDU -und schwupps gäbe es jetzt eine andere Landesregierung...


    Es bleibt nur zu hoffen, daß zumindest das ganz neue Bundestagswahlrecht da endlich weitgehend einen Riegel vorschiebt... :(

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Aus welchen Grund sie sich für eine bestimmte Partei entscheiden, ist alleinige Sache des Wählers und nicht von Parteien oder Medien. Das geht eigentlich niemanden was an.


    Das sehe ich anders.


    Natürlich geht niemanden was an, wer konkret - wen und warum gewählt hat.


    Aber es steht auch jedem frei, seine Meinung frei zu äußern und den "Volkswillen" zu interpretieren. Und es ist eben subjektiv schon offensichtlich, dass hier CDU-"Anhänger" mit der Zweitstimme die FDP gewählt haben, obwohl sie die CDU Ausrichtung in vielen Punkten der FDP Ausrichtung vorziehen würden. Es ereignete sich aber so, dass dieses taktische Wählen eben nicht aufgegangen ist und eine Koalition aus FDP und CDU nicht zustande gekommen ist. Dies wiederrum hat die Folge, dass manche es so interpretieren, dass die FDP nun als Oppositionspartei stärker im Landtag vertreten ist, als es die eigenen Wähler, nämlich die "Leihstimmengeber", gerne gesehen hätten. Evtl. die FDP gar nicht die 5%-Hürde geschafft hätte. Was aber auch wieder ein Trugschluss sein kann, da den "Leihstimmengebern" wahrscheinlich eine FDP in der Opposition lieber ist, als rot-grün in der Regierung und gar keine FDP in der Opposition. Durch die nun erzeugte 1 Stimmen Mehrheit von rot-grün, wird vielleicht so manches Gesetz nicht einfach durchgewunken.

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  • Zitat

    Original geschrieben von kues
    Bitte nicht das Zweitstimmenwahlrecht mit nicht (bzw nicht vollständig) ausgeglichenen Überhangsmandaten als weiteren Grund für Leihstimmen und Stimmensplitting vergessen.

    Das kann kein Grund mehr sein, da den nicht ausgeglichenen Überhangmandaten ja jetzt vom BVerfG der Riegel vorgeschoben wurde. Und mit den Ausgleichsmandaten ist die Wirkung so unvorhersehbar, wie wir in Niedersachsen gesehen haben, dass dies sicher kein Grund mehr sein kann, zum Stimmensplitting zu greifen.

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