Und das der Japaner ist dagegen zivil und human? :confused:
Die Russen und Ukrainer hatten keinerlei Präzedenzfall diesen Ausmaßes, waren zu Improvisation gezwungen und haben es dennoch geschafft den Soldaten die auf dem Dach von Block 3 schaufelten, Bleischürzen und Atemmasken zu geben und vor allen Dingen: in einer genau abgezirkelten Logistik jedem 40 Sekunden Arbeitszeit zu geben. Gemessen an der riesigen zahl der Einsatzkräfte hat man dadurch die Dosis in Grenzen gehalten.
Bei den Japanern hat man mittels privater Subunternehmer etc. die Kausalzusammenhänge verwischt und die Verantwortlichkeit bis zur späteren Nichtnachvollziehbarkeit von Strahlen-Überdosierungen verdunkelt.
Die Einsatzplaner der Russen und Ukrainer haben der Dosis ins Auge gesehen und eine Begrenzung von vornherein in die Dienstplanung eingerechnet.
Die Japaner von Tepco und Regierung haben dauernd von Himmelfahrtskommando und Kamikaze-Einsätzen gesprochen (Fukushima-50), also den Tod der Einsatzkräfte von vorneherein billigend in Kauf genommen; vor allem die Wasserwerfereinsätze der Tokioter Feuerwehr betreffend. Und man hat den Strahlenschutz weniger durch Vorauskalkulation und Organisation kurzer (40 Sekunden) Dienstschichten Hunderttausender sichergestellt, sondern sozusagen nachträglich auf die Dosimeter verlagert, die aber bei 999 Millisievert am Vollausschlag waren :flop:
Damit waren Überschreitungen vorprogrammiert. Keine inhärente EIgensicherheit.
Wenn man gestandene Mannsbilder im Fernsehen weinen sieht, weil sie ihre Untergebenen in den sicheren Tod schicken sollen, ist das kein Ruhmesblatt und gewiss nicht besser, sondern (noch) (viel) schlechter als in Tschernobyl organisiert.