Wer für BMW schafft, soll BMW fahren

  • Joghurt2: Volle Zustimmung.


    Ich find die Aktion prima. Was gibts denn unbrauchbareres als einen Mitarbeiter z.B. in der Entwicklung eines Automobilherstellers, der aber aus Überzeugung die Konkurrenzmarke kauft? Was soll man denn von dessen Arbeitsergebnissen halten? Da kann man ja gleich davon ausgehen, dass er Spass daran hat seinen Job nicht zu machen. Ganz abgesehen davon, dass es keinen technischen oder qualitativen Grund gibt, ein Konkurrenzmodell einem BMW vorzuziehen.


    Es geht nicht um Kleinwägen oder gebrauchte Autos, die der 1500-Euro-Netto-Empfänger fährt. Es geht um direkte neue Konkurrenzmodelle.


    In anderen Branchen ist das schon immer Usus. Da gibt man ganz ungeniert zu, dass Mitarbeiter "gefälligst" die eigenen Produkte zu kaufen haben, sonst hat das auch berufliche Konsequenzen. Wo ist also das Problem, wenn man BMW-Mitarbeitern auch einen BMW nahelegt?


    Achja: ich bin BMW-Mitarbeiter.

  • Nochmal zur Erinnerung an einige eifernde Verfechter hier... ;)


    Seit ca. 15 Jahren lernen wir alle von den Vorstandsetagen - und wie man sieht, haben es einige geschafft den Lerntransfer in die Praxis zu machen:



    I work for money. If you want loyalty, get yourself a dog!!!

  • Zitat

    [/i]
    Wo ist also das Problem, wenn man BMW-Mitarbeitern auch einen BMW nahelegt?


    Das Problem ist, dass man es überhaupt tun muss.
    Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein!


    Nur klingt es entgegen - mancher Selbsteinschätzung hier - nicht nach sonderlicher Weitsicht die Schuld den Mitarbeitern zuzuschreiben.


    Eine gewünschte Loyalität und Motivation der Mitarbeiter aufzubauen und aufrechtzuerhalten ist weder Aufgabe der hier zitierten Bildzeitung noch deren Eltern, sondern ureigenst des Unternehmers.


    BMW scheint die Loyalität über die Jahre verspielt zu haben, fordert sie aber nun trotzdem (unberechtigt?!) wieder ein.
    Nur funktionieren wird das natürlich nicht. Loyalität läßt sich nicht einfach verordnen.

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  • Es verordnet sie ja auch keiner.
    Da das nun aber alles schon of genug geschrieben wurde, ist an dieser Stelle Schluss.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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