Joghurt2: Volle Zustimmung.
Ich find die Aktion prima. Was gibts denn unbrauchbareres als einen Mitarbeiter z.B. in der Entwicklung eines Automobilherstellers, der aber aus Überzeugung die Konkurrenzmarke kauft? Was soll man denn von dessen Arbeitsergebnissen halten? Da kann man ja gleich davon ausgehen, dass er Spass daran hat seinen Job nicht zu machen. Ganz abgesehen davon, dass es keinen technischen oder qualitativen Grund gibt, ein Konkurrenzmodell einem BMW vorzuziehen.
Es geht nicht um Kleinwägen oder gebrauchte Autos, die der 1500-Euro-Netto-Empfänger fährt. Es geht um direkte neue Konkurrenzmodelle.
In anderen Branchen ist das schon immer Usus. Da gibt man ganz ungeniert zu, dass Mitarbeiter "gefälligst" die eigenen Produkte zu kaufen haben, sonst hat das auch berufliche Konsequenzen. Wo ist also das Problem, wenn man BMW-Mitarbeitern auch einen BMW nahelegt?
Achja: ich bin BMW-Mitarbeiter.