Fahrtkosten mit dem PKW

  • Zitat

    Original geschrieben von xoduz
    Die zweite Antwort ist richtig - Dein zu versteuerndes Einkommen wird gemindert.
    Jochen hat das richtige gemeint, es aber ungeschickt ausgedrückt. ;)


    Also bleiben von den 430€ errechnetem Betrag nach der Versteuerung nur noch ca. 170€ reiner Mehrbetrag über, oder?

    ˆ\_/
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  • Wobei man beachten sollte, dass es fuer die Entfernungspauschale Obergrenzen gibt. In begruendeten Faellen kann man diese aber ueberspringen, also immer schoen Tankbelege sammeln, damit man die Kilometer nachweisen kann.

  • Zitat

    Original geschrieben von TonyLuka
    Also bleiben von den 430€ errechnetem Betrag nach der Versteuerung nur noch ca. 170€ reiner Mehrbetrag über, oder?



    Richtig. Hast Du Deinen konkreten Bruttolohn in den Rechner eingegeben? Davon ist das abhängig. Und natürlich auch indirekt von der Steuerklasse. Denn nur von dem, was Du versteuern musst, kannst Du was abziehen. Bleibst Du unter dem steuerpflichtigen Satz, gibts auch nichts wieder.


    Heutzutage muss man sowas dabeisagen, wo manche gezwungen sind, elende Strecken für einen Hungerlohn zu fahren.


    Zu Harlekyns Tipp: Sammle Tankquittungen, aber achte darauf, dass es die richtige Spritsorte (Benzin oder Diesel) ist, Du "sinnvoll" tankst, also nur so viel oder wenig, wie Dein Auto braucht, und möglichst bei sinnvoll gelegenen Tankstellen. Dokumentiere den Kilometerstand des Autos in sinnvollen Abständen durch Werkstattaufenthalte, z.B. Inspektionen.
    Das ganz musst Du umso akribischer machen, desto mehr Alternativtransportmöglichkeiten wie z.B. die Bahn verfügbar sind für Deine Hausstrecke.


    Mehr sag ich (100.000km gependelt in drei Jahren) nicht dazu ;)


  • Perfekt, danke für die Antworten!! :top: Dann war es also doch so, wie ich es verstanden habe und die Pendlerpauschale lohnt sich in dem Falle nicht für mich!


    Dann werde ich wohl in den Sauren Apfel beißen müssen und doch den Dienstwagen nehmen müssen. Allerding schlägt der auch incl. Geldwertem Vorteil und privatanteil mit über 500€/mtl zu Buche. Kann man denn dort etwas steuerlich geltend machen? Denn hier bezahle ich ja auch knapp 6.000€ im Jahr. :(

    ˆ\_/
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  • Ähem, nur 500 Euro? Ich hab einen ähnlichen Arbeitsweg wie Du gehabt, und da bin ich auf 1200 Euro für einen Firmenwagen gekommen, monatlich. Der geldwerte Vorteil frisst Dich auf, wenn Du längere Arbeitswege hast. Rechne mal vor, wie Du auf die 500 gekommen bist. Das ist ja schon praktisch der reine Fahrzeugwert, ohne Kilometer.


    [Edit: Waren 1200 Euro, nicht 1600 Euro, die ich dafür versteuern müsste. Annahme wieder mal 3000 Euro Brutto, Fahrzeug 35000€, Arbeitsweg einfach 80km, Steuerklasse 1]


    Der Rechner ist hier zu finden.

  • Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Ähem, nur 500 Euro? Ich hab einen ähnlichen Arbeitsweg wie Du gehabt, und da bin ich auf 1200 Euro für einen Firmenwagen gekommen, monatlich. Der geldwerte Vorteil frisst Dich auf, wenn Du längere Arbeitswege hast. Rechne mal vor, wie Du auf die 500 gekommen bist. Das ist ja schon praktisch der reine Fahrzeugwert, ohne Kilometer.


    [Edit: Waren 1200 Euro, nicht 1600 Euro, die ich dafür versteuern müsste. Annahme wieder mal 3000 Euro Brutto, Fahrzeug 35000€, Arbeitsweg einfach 80km, Steuerklasse 1]


    Der Rechner ist hier zu finden.


    Die 500€ wären nur, wenn mich mein Chef von der Arbeitstätte auf eine 6KM entfernte umschlüsselt! Das würde er tun, wenn ich ihn nett frage! Die 500€ wären nur die reinen Leasingkosten! Und das finde ich auch schon recht fett...

    ˆ\_/
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  • Das klingt schon plausibler. Warum sind 500 Euro für ein neues Auto im Monat "fett"? Rechne doch mal genau aus, mit allen Folgekosten, was ein Auto sonst so im Monat kostet, wenns nicht gerade ein 12 Jahre alter Golf 3 ist.


    Was für ein Fahrzeug bietet denn der AG an? Muss ja auch spassmachen, soviel zu bezahlen.

  • also bei uns hat es sich für meinen fall (wochenende-pendler - 400Km Entfernung + 12Km Entfernung für Mo-Fr. - 130Tkm in 2,5 Jahren) nicht gelohnt dem Dienstwagenmodell zuzustimmen. (Im Nachhinein hätte es sich gelohnt, da der Laguna2 bei 130Tkm die Grätsche machte...)
    durch die summen, die als geldwerter vorteil zu versteuern waren wurde das ganze damals zu uninteressant, obwohl die monatl. beträge für den 3er-kombi damals auf den ersten blick nicht zu hoch schienen.


    würde also ganz genau rechnen - mit der pendler-pauschale macht man keine schnitte, das veringert nur die kosten, die man eh hätte.

    "Wer immer und überall erreichbar sein muß gehört zum Personal", Horst Schroth - Herrenabend 2000
    "Das mit der Demokratie ist damals falsch verstanden worden. Man kann zu allem eine Meinung haben, man muß aber nicht. Daher gilt: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten!", Dieter Nuhr - http://www.nuhr.de
    Aktuelle Angebote im Biete:

  • 'Fett' deshalb, weil ich privat keine 600km im Monat fahre. Quasi all meine Fahrten sind Dienstfahrten: Früh aus dem Haus --> zum Kunden, Termine beim Kunden --> nach Hause sind ja alles Dienstfahrten. Und mal ein wenig in DD rum kurven sind mal 20 KM oder so.


    Autos können wir uns bestellen was wir möchten, wobei der MB C250 CDI der günstigste im Leasing ist. Von daher ist das schon ein Wenig Fahrspass! ;)


    Kann ich, wenn ich Fahrtenbuch führe und nachweise, das ich 90% Dienstlich und nur 10% privat fahre nicht auch noch etwas bewirken?
    Nicht das Ihr mich falsch versteht: Ich weiß, das ich für nen neues Auto was bezahlen muss und das WILL ich ja auch. Nur möchte ich keinen Euro pro gefahrenem Privat KM ausgeben. Da kann ich ja auch gleich Taxi fahren! :D

    ˆ\_/
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  • Entweder der Wagen wird pauschal mit 1% angesetzt (+ den entsprechenden Satz pro km zur Arbeitsstätte) oder Du gehst auf ein Fahrtenbuch bei dem Du jede einzelne Fahrt penibelst nachweisen musst um am Jahresende den tatsächlichen Anteil der Privatfahrten zu haben.


    Zwar schon etwas älter aber nett erklärt:
    http://www.mandanteninformatio…te/200506/t20050630.phtml

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