Diesel vs. Benziner

  • Zitat

    ch würde mir eher Gedanken machen um den CO2-Ausstoß, beide liegen über 119g. Wenn die Paranoia so weitergeht, seh ich schon die gelbe Plakette an der Scheibe. Außerdem halte ich 5 Jahre Haltedauer bei der Fahrleistung für unwirtschaftlich, da in spätestens 3 Jahren der Golf 7 kommt mit den entsprechenden Konsequenzen für den Restwert - und wenn bis dahin wirklich die Förderung von Hybrid etc mit 3-5k kommt, ist es ein richtiges Groschengrab.


    Sich ein neues Auto zu kaufen ist ohnehin Geldverbrennung. Man least es sich zu guten Konditionen mit einem Zinsatz um die 1% und läßt das Geld für den Kaufpreis auf einem Festgeldkonto mit 3% Zinsen arbeiten.


    Nach 3 Jahren kann man den Wagen entweder direkt mit Gewinn direkt kaufen/verkaufen und stellt sich ein aktuelles Modell mit entsprechender Garantie und technisch/steuerlichen Vorteilen in die Garage.

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  • Ich finde auch ein Diesel rechnet sich :top:
    Hab vor 2 Monaten eine C-Klasse T-Modell CDI gekauft, war ein Leasingrückläufer 2 Jahre alt mit ganzen 10.000 km auf der Uhr. Da war auch so ein Diesel ist geil, weil Diesel ist billig Sparfuchs am Werk :D


    Alleine der Wertverlust hat den armen Vorbesitzer mehr Kohle gekostet als wenn er die 10.000 km mit dem Taxi gefahren wäre. Aber mir war´s recht, so billig hab ich noch nie so ein Auto mit einer solchen Ausstattung gekauft.


    Ach ja der Wagen wird jetzt im Außendienst 70.000 km im Jahr gefahren, da lohnt sich ein Diesel von den Kosten dann wirklich. LPG war auch mal kurz ein Thema bis mir der freundliche Meister unserer Daimler NL eine nagelneue E-Klasse mit 3 Liter Benzin Motor und 8.000 km auf der Uhr gezeigt hat. Der Wagen war auf LPG umgebaut (was Daimler selber nicht anbietet) und der Motor war mause tot, weil überhitzt. Die Motoren sind heute aus absoluten Mindestmaterialstärken gebaut und LPG verbrennt etwas heißer als Super Benzin, dadurch dann der Hitze tot.


    Daher meine Schlussfolgerung: LPG für alte oder konservativ gestaltete Motoren OK für aktuelle Motoren eher ungeeignet.

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Ich würde mir eher Gedanken machen um den CO2-Ausstoß, beide liegen über 119g. Wenn die Paranoia so weitergeht, seh ich schon die gelbe Plakette an der Scheibe.

    Imho ist die Paranoia mittlerweile der Erkenntnis gewichen, dass sich diese Vorgabe so leicht nicht erfüllen will, wenn das Auto mehr Volumen und PS haben soll, als die verpöhnte Billig-Klasse ala C1 und Sandero


    [/quote]Außerdem halte ich 5 Jahre Haltedauer bei der Fahrleistung für unwirtschaftlich, da in spätestens 3 Jahren der Golf 7 kommt mit den entsprechenden Konsequenzen für den Restwert - und wenn bis dahin wirklich die Förderung von Hybrid etc mit 3-5k kommt, ist es ein richtiges Groschengrab. [/QUOTE] Ein Auto ist nahezu immer unwirtschaftlich. Jede Minute wird es weniger wert, erzeugt Folgekosten in Form von Versicherung, Steuer und Sprit und steht obendrein die meiste Zeit in der Garage. Ich für meinen Teil will den Golf 8 Jahre fahren. Dann dürfte der Golf IIX auf dem Markt sein.


    An eine Förderung von Hybridfahrzeugen mag ich nicht so recht glauben. Zu groß ist die Enttäuschung bzgl. der realen Verbräuche außerhalb des reinen Stadtverkehrs. Nämlich dort wo die Einsparungen in Form von Energierückgewinnung wieder durch Wandlungsverluste Benzinmotor --> Batterie und höheres Gewicht aufgrund von zwei Antriebskonzepten aufgefressen wird. Vom hohen Anschaffungspreis und der umweltbelastenden Herstellung eines solchen Fahrzeugs mal ganz abgesehen.

  • ich würde beides mal fahren und das nehmen was mehr Spaß macht, bei mir wars auch so, ich habe gerechnet was preiswerter ist und bin drauf gekommen dass mich der Benziner minimal mehr kostet.


    Aber war mir egal, das Motorengeräusch vom Benziner gefällt mir einfach. Und ein (Sauger-)Benziner ist einfach anspruchsloser was meine vielen Kurzstrecken unter 10km betrifft. Und mir macht es manchmal Spaß wenn er warm ist auch zwischendurch mal den 2. Gang bis 6000UPM durchzuziehen.


    Ich finde so etwas kann man nicht am Geld messen, einfach mit beiden mal ne Runde drehen und den Bauch entscheiden lassen :top:

  • Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Sich ein neues Auto zu kaufen ist ohnehin Geldverbrennung. Man least es sich zu guten Konditionen mit einem Zinsatz um die 1% und läßt das Geld für den Kaufpreis auf einem Festgeldkonto mit 3% Zinsen arbeiten.


    Nach 3 Jahren kann man den Wagen entweder direkt mit Gewinn direkt kaufen/verkaufen und stellt sich ein aktuelles Modell mit entsprechender Garantie und technisch/steuerlichen Vorteilen in die Garage.


    Wo kann man als Privatperson so günstig leasen, dass man billiger als kauf wegkommt?
    Das dürfte wohl nur sehr selten der Fall sein..

  • Zitat

    Original geschrieben von scaleon --------
    Beim Diesel kannst du dir z.B. kein leeren Tank "leisten", denn bei einer Nachfüllung muß die Pumpe zuvor in einer (spezial) Werkstatt entlüftet werden....

    So mag es vor 10 Jahren mal gewesen sein. "Moderne" Diesel entlüften sich heutzutage selbst.
    Nur ein harter Winter, in Verbindung mit einer schwächelnden Batterie, kann einem da Schwierigkeiten machen!;)

  • Zitat

    Original geschrieben von SH888
    ... LPG war auch mal kurz ein Thema bis mir der freundliche Meister unserer Daimler NL eine nagelneue E-Klasse mit 3 Liter Benzin Motor und 8.000 km auf der Uhr gezeigt hat. Der Wagen war auf LPG umgebaut (was Daimler selber nicht anbietet) und der Motor war mause tot, weil überhitzt. Die Motoren sind heute aus absoluten Mindestmaterialstärken gebaut und LPG verbrennt etwas heißer als Super Benzin, dadurch dann der Hitze tot.


    Daher meine Schlussfolgerung: LPG für alte oder konservativ gestaltete Motoren OK für aktuelle Motoren eher ungeeignet.


    Naja, allgemein kann man das nicht sagen. Daimler hat eben, wie schon immer, Probleme eine gleichmäßige Qualität zu liefern. Da gibt es eben dann solche Fälle.
    Andere Hersteller die nicht den Rotstift auf Kosten des Kunden angesetzt haben, schaffen es ja problemlos gasfeste Motoren zu bauen.


    Mein neuer hat auch LPG und damit war ich letztlich 2500km im Urlaub unterwegs. Kosten auf 100km waren 6,37€. Ein Diesel müsste, um dort mithalten zu können 4,2l/100km verbrauchen.
    Was ich bei 165PS, Allrad, Klima und beladen bis unters Dach mir nicht vorstellen kann.


    Von daher würde ich LPG absolut als Alternative sehen.


    Grüße
    Trialer

    Rentenretter

  • Zitat

    Original geschrieben von Trialer
    Von daher würde ich LPG absolut als Alternative sehen.

    Wenns direkt ab Werk samt Garantie vom Hersteller angeboten wird, dann ja. Zu den diversen Nachrüstvarianten hätte ich allerdings auch kein Vertrauen. Dazu finden sich im Netz zu viele Negativberichte über Pfuscher.

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    Diesel ist viel anfälliger als Benziner, da hast du Glühkerzen, Dieselpumpe usw. und das alles muß auch noch bei -20 C funktionieren können. Der Benziner läuft und läuft und läuft.... ;)


    Sorry, aber da muss ich mal laut drüber lachen.


    Beim Benziner hast du Zündkerzen, Einspritzanlage, Einspritzpumpe, Kat-Regelung, usw. da ist mittlerweile mind. genauso viel Technik drin, wie in einem Diesel, wenn nicht sogar noch weit aus mehr und das Zeug muss auch bei -20° funktionieren.
    Und aus eingenere Erfahrung, mein letzter Benziner war alle Nase lang in der Werkstatt wegen irgentwelcher Elektronikprobleme, mein aktuelle Diesel ( gleiches Modell ) hat die Werkstatt in 1,5 Jahren nur zum Rädertausch und der üblichen 30.000 km Inspektion gesehen.


    Ich würde heute sofort wieder den Diesel vorziehen, alleine schon wegen dem Verbrauch und der genialen Fahreigenschaften in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe.


    Zitat

    Nach 3 Jahren kann man den Wagen entweder direkt mit Gewinn direkt kaufen/verkaufen


    Wo verkäufst du heute ein Gebrauchtwagen mit Gewinn. Mein letzter Leasingwagen von der Firma ist 3500€ unter Schwacke weggangen und der Preis war noch verdammt gut.

  • Zitat

    Wo verkäufst du heute ein Gebrauchtwagen mit Gewinn. Mein letzter Leasingwagen von der Firma ist 3500€ unter Schwacke weggangen und der Preis war noch verdammt gut.


    Hab letztes Jahr meinen letzten Leasingwagen (C320 CDI) für einen Restwert von 26.000 Euro übernommen, nachdem ich einen Käufer für 27.500 hatte. :D


    Die Methode hat schon einige Male geklappt. Denke das hängt dann halt auch immer etwas vom Markt bzw. dem Autotypen ab. Hat man seltenere Modelle, dürfte es einfacher sein. Der C320 CDI war halt auch einer der ersten die mit dem Motor verkauft worden sind und von daher auch einer der ersten, die nach 3 Jahren auf dem Gebrauchtmrkt waren.


    Zitat

    Wo kann man als Privatperson so günstig leasen, dass man billiger als kauf wegkommt? Das dürfte wohl nur sehr selten der Fall sein..


    Wohl bei jeder guten Marken-Niederlassung. Die Hersteller haben eigentlich immer Leasing- oder Finanzierungsmodelle mit Niedrigzinsen.
    Wenn man in der Familie vier Wagen eines Herstellers laufen hat und seinen Verkäufer kennt, bekommt man locker Top-Konditionen.

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