Bestellung angekommen..... leider leer!

  • Hallo.


    Ich wusste leider nicht, wie ich den Titel anders nennen sollte.


    Also mal die Story:


    Ich habe bei einem Online-Shop was per Nachnahme bestellt. Dann, 3 Tage später kam die Post, nam die knapp das Geld und gab mir das Paket. Ich ging wieder rein, packe das Ersehnte aus und stellte schreckliches fest....


    ... Eine Tüte in dem Päckchen war leer. Der Warenwert Dieser war "nur" so 9€, aber trotzdem. Ich mailte dem Laden, der aber konnte seinerseits keine Fehler feststellen. Sicherte mir aber trotzdem sehr kulant sofortigen Ersatz zu. :top:


    Nun war mir das ehrlichgesagt extrem unangenehm. Denn jetzt mal unter uns. Besonders glaubwürdig hört sich das bestimmt nicht an für den Shop-Betreiber, oder? Aber wegen 9€ beschummel ich doch nicht, wirklich. :)


    Was ist jetzt aber, wenn mal was deftig teures bestellt. Ich denke an ein Handy, oder eine Digi-Cam?
    Ich meine stellt Euch das mal so vor. Post kommt, kassiert z.B. 600€ Nachnahme. Man freut sich, rein ins Haus und leer. Ich denke, wenn der Shop das dann nicht mehr glaubt (kann man ihm nicht mal übel nehmen) ist es schnell aus mit der Kulanz.


    Also? Wie macht Ihr das? Auspacken unter laufender Videoüberwachung? Den Postboten als Zeugen dalassen? Davor röntgen? Oder einfach hoffen?


    MfG Flo


    p.s. keine Anfragen oder Ängste, der Shop wird von mir auf keine Fall genannt. Auch wenn er sich entschliessen es doch nicht zu schicken. Denn wegen 9€ mache ich keinem die Hölle heiss, auch wenn ich im Recht wäre....

  • Solche Fälle wird man wohl als allgemeines Lebensrisiko sehen müssen.
    Wer hat schon für jedes Paket einen Zeugen parat, der den Vorgang überwacht. Auch der Videobeweis ist mehr, als unpraktisch.
    Und man kann schlecht mit jeder Postsendung zum Notar gehen:D .


    Glücklicherweise konnte ich meinen Standpunkt bisher immer erfolgreich vertreten. Ich denke, die Shopbetreiber haben auch ein gewisses Gespür, ob nun der Kunde tatsächlich das beanstandete Problem hat.
    Es ist sicher auch immer ein deutliches Zeichen für den Shop, wie man seinen Standpunkt schildert.


    Letztendlich ist man aber tatsächlich auf das Einsehen des Shops angewiesen.
    Man kann nur hoffen, dass solche Extremfälle, wie du einen nennst, sehr selten sind.


    Bei mir selbst war der schlimmste Fall der, dass in einer Packung ein Produkt der niedrigeren Preisklasse versteckt war. Bezahlt wurde natürlich der Preis für das Produkt auf der Schachtel und nicht der Preis für das Produkt in der Schachtel. Es handelte sich um etwa 50€ Differenz, war aber kein größeres Problem.


    Ich öffne meine Pakete jedenfalls meistens ohne Zeugen und gehe davon aus, dass der zuvor gründlich auf seriöses Geschäftsgebahren untersuchte Shop höchstens aus Versehen ein leeres Paket verschickt.


    Dabei fällt mir ein, da war auch noch einmal die Nachnahmesendung einer PS2, die inkl. MemCard 300 DM kosten sollte, dann aber zum Preis von 600 DM ohne MemCard bei mir auftauchte...
    Auch kein Problem. Rückzahlung von 300 DM und Lieferung der fehlenden MemCard:top:


    Gruß
    DaFunk

    Murphy´s Gesetzgeber bei TT


    Murphys Handygesetze - exklusiv bei TT


    Probleme bei Ebay? Löse dein Problem schnell und einfach mit dem Index im Ebay-Problemthread!

  • was du auch als Anhaltspunkt nehmen kannst ist das Gewicht. Zumindest die alternativen Zustelldienste (wie DPD, GLS) speichern das Gewicht auf 100g genau, bei der Post wird das nicht anders sein.


    Das Gewicht wird anders sein, wenn die z.B. vergessen eine Digitalkamera einzupacken.

    Viele Grüße
    Martin

  • Re: Bestellung angekommen..... leider leer!


    Zitat

    Original geschrieben von der Chef
    Den Postboten als Zeugen dalassen?


    Was für mich die beste Lösung zu sein scheint ...
    Aber im Normalfall bestellt man ja bei seriösen Anbietern, bei welchen soetwas nicht passiert :)
    Hatte solch einen Fall noch nie, habe aber auch noch nie den Postboten als Zeugen hinzugezogen.


    -void

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    was du auch als Anhaltspunkt nehmen kannst ist das Gewicht. Zumindest die alternativen Zustelldienste (wie DPD, GLS) speichern das Gewicht auf 100g genau, bei der Post wird das nicht anders sein.


    Das Gewicht wird anders sein, wenn die z.B. vergessen eine Digitalkamera einzupacken.


    Stimmt, bei einer Digi-Cam, kann man das bestimmt so nachweissen. Aber wenn z.B. ein Handy fehlt. Ich meine jetzt nicht komplett. Sondern wenn in der Packung einfach keins drin ist.
    Der Shop kann ja dann auch nichts dafür. Und die 100g fallen nicht auf, wenn man die Verpackung und das Dämmzeug noch bedenkt.


    Sieht echt so aus, als dass man im Ernstfall einfach Pech hat. :( Ist für mich auch das erste mal. Waren übrigens ein paar LEDs. Also das mit dem Gewicht zählt hier wohl nicht :D


    Zitat

    Original geschrieben von void
    Aber im Normalfall bestellt man ja bei seriösen Anbietern, bei welchen soetwas nicht passiert :)


    Hmm, habe bei dem schon mal bestellt. Und denke schon, dass der seriös ist und das keine Absicht war... wegen 9€ :rolleyes: Aber, wie man sieht, kann das schon mal passieren.



    MfG Flo

  • Ich persönlich würde oder bzw. öffne solche Pakete nur unter Zeugen.In der Regel bitte ich den Postbote mal ein paar Sekunden zu warten.In einer Zeitschrift wurde Tips bezüglich Ebay gegeben.Das es eine üble Sache ist ,das Leute Sachen verkaufen,aber nicht schicken,sondern irgenteinen Schrott in die Pakete packen.


    MFG Chris

    Life is too short to be small.

  • Alle verarschen alle ....


    Gewissen "Schlaumeiern" können wir auch verdanken, dass man z.B. bei Aldi bei Artikeln ab 100 Eur. Warenwert, beim Umtausch einen Personalausweis vorlegen muß.
    Hintergrund, in Süddeutschl. war eine Profigruppe unterwegs, die vorzugsweise PC`s, Fernseher usw., spurlos(!) auspackte und (auf`s Gramm genau) gegen Altmetall austauschte. Rückgabe an der Kasse, wg. Fehlkauf, Geld zurück, Karton in`s Regal .... Nachfolgend hatte ein redlicher Kunde ein (großes) Beweis-Problem.


    Grundsätzlich liegt die gesamte Problematik wohl, (auch wenn es abgedroschen klingt), im Wertewandel.
    "Früher" , also vor kurzem, war z.B. ein gnadenloser Abkocher von der Gesellschaft geächtet, heute wird er als Unternehmer mit Visionen und Mut zum neuen, von Talkshow zu Talkshow gereicht ......Früher hat man einen gefundenen Geldbeutel abgegeben, heute grinst man beim einstecken noch fröhlich und ohne einen Hauch von Gewissensbisse in eine Kamera, usw. .......
    Fazit : Die Ego-Kultur fährt letztendlich (nicht nur im kleinen), alles an die Wand !

    Ich bin zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen!

  • Zitat

    Original geschrieben von kinslayer
    Ich persönlich würde oder bzw. öffne solche Pakete nur unter Zeugen.In der Regel bitte ich den Postbote mal ein paar Sekunden zu warten.In einer Zeitschrift wurde Tips bezüglich Ebay gegeben.Das es eine üble Sache ist ,das Leute Sachen verkaufen,aber nicht schicken,sondern irgenteinen Schrott in die Pakete packen.


    MFG Chris


    also gleich Treuhandservice nehmen, ist meistens sogar noch billiger als Nachnahme

    Viele Grüße
    Martin

  • Re: Alle verarschen alle ....


    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach
    Gewissen "Schlaumeiern" können wir auch verdanken, dass man z.B. bei Aldi bei Artikeln ab 100 Eur. Warenwert, beim Umtausch einen Personalausweis vorlegen muß.
    Hintergrund, in Süddeutschl. war eine Profigruppe unterwegs, die vorzugsweise PC`s, Fernseher usw., spurlos(!) auspackte und (auf`s Gramm genau) gegen Altmetall austauschte. Rückgabe an der Kasse, wg. Fehlkauf, Geld zurück, Karton in`s Regal .... Nachfolgend hatte ein redlicher Kunde ein (großes) Beweis-Problem.


    Das ist aber eher ALDIs Problem. In den Geschäften wo ich kaufe, schaut der Verkäufer immer einmal ins Paket, wenn man was umtauscht. Das ist auch besser so, sonst gibt später vielleicht irgendwelche Schwierigkeiten.

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    also gleich Treuhandservice nehmen, ist meistens sogar noch billiger als Nachnahme


    Am besten den von der Post: da bekommt der Absender das Geld in dem Moment angewiesen, in dem die Empfangsquittung unterzeichnet wurde (oder halt beim nächsten Datenabgleich mit dem Computer in der Paketstelle). Egal ob in dem Paket was drinn war oder nicht.


    Und bei anderen Treuhanddiensten kann es ja auch sein, dass der Empfänger behauptet, es sei nichts im Paket gewesen und die Auszahlung sperren. Und was macht der Treuhänder dann? Der darf sich ja nicht einfach auf eine Seite stellen, oder?

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

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