Massenpanik auf der Loveparade 2010 in Duisburg, Tote und Verletzte.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Gäbe es eine solche Regelung, die den OB zum Verbleib im Amt zwingt


    Er hat jetzt fast eine Woche Zeit gehabt sich eine andere Lösung auszudenken. Es gibt sicherlich Wege, wie er es elegant regeln könnte, sei es ein Misstrauensvotum im Stadtrat oder was auch immer. Ich denke nicht, dass er nur die eine Wahl hat im Amt zu bleiben oder ALLES zu verlieren.


    Darüber hinaus mangelt es von Anfang an und nach wie vor an Kommunikation. Würde der OB in die Offensive gehen - wie es der Innenminister gemacht hat - und würde Aufklärung versprechen, eine Untersuchung anleiern etc., wäre alles halb so schlimm. Aber das Schweigen, abwiegeln, nicht proaktiv für Klärung der Geschehnisse sorgen, DAS bringt die Bevölkerung auf die Palme. Dieses um so mehr als er mehrfach sehr unglaubwürdig behauptete, in keine Genehmigungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden gewesen zu sein, während umgehend der Beweis in der Öffentlichkeit war, dass er sehr wohl involviert war. Nichts anderes ist auch zu erwarten, es glaubt doch niemand ernsthaft, dass der Bürgermeister nicht mitredet wenn das größte Event, das die Stadt je gesehen hat und sehen wird, ansteht.


    Die PR in eigener Sache ist also so dermaßen schlecht, dass sich der OB nicht wundern darf, dass er wie kein anderer in die Schußlinie geraten ist. Theoretisch müssten die Polizei, der Veranstalter und Komplettversager Schreckenberg genauso am Pranger stehen wie die Stadt und der OB. Nur verstehen es die anderen besser, sich durch Äußerungen, meinetwegen nur in den Raum geworfene Vorwürfe gegen andere, zu verkaufen.


    Man spürt nicht, dass der OB die Interessen seiner Bürger vertritt und er wird nicht zu halten sein. Insofern ist er gut beraten, wenn er so schnell wie möglich einen gangbaren Weg sucht, seinen Posten zu räumen. Jeder Tag, an dem er länger nicht handelt, macht die Sache unerträglicher, für ihn und seine Bürger.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • @ Matchacom (ein anderer Beitrag war vor meinen geraten):


    Auch wenn Du es nicht beabsichtigst ... Dein Beitrag klingt nicht nur zynisch ... er ist es auch.


    Wobei ich den sachlichen Inhalt des Beitrags ausdrücklich keiner Wertung unterziehe.


    Frankie



    @ Printus:


    Dein Beitrag genießt meine volle Zustimmung. Das persönliche Verhalten des OB werte ich im Ergebnis als (vermeidbaren) politischen SuperGAU.


    Fettnäpfchen pflastern seinen Weg ... und er lässt wirklich kein einziges aus ... und bringt damit die ganze Stadt mitsamt ihrer Bürger in eine sehr unangenehme Situation. Wenn ich im TT mal das Wort "Fremdschämen" aufgeschnappt habe - ist es genau das, was ich aktuell empfinde!


    Frankie


  • Ohne jetzt in Klischees zu gehen.
    Schau mal, es gibt Täglich mehrere Ereignisse wo wesentlich mehr Menschen drauf gehen und das nur weil sie Hunger haben oder gleichberechtigt behandelt werden wollen etc.
    Im Prinzip aus den unterschiedlichsten Gründen, nur man liest es kaum oder es ist halt keine Meldung wert oder soll aus Politischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
    Mir sind während meiner Millitärzeit Tausende von Leichen vor meine Augen bekommen, ich habe auch oft genug Blauhelme/UNO und Menschenrechtler gesehen die sich vor Ort aufgehalten haben und Fotografiert haben etc.
    Auch bin ich sehr Oft Zeuge geworden von Extremster Psychischer/Physischer Gewalt, wo es auch Aufzeichnungen von gegeben hat und diese wurden auch an die UNO/SFOR weitergeleitet.


    Nur glaube mal gar nicht das diese Fotos irgendwo in der Presse aufgetaucht sind und das lag nicht an der Zensur durch das Millitär.


    Das was ich im Prinzip damit meine ist eigentlich sehr einfach.
    Dieser ganze Vorfall wird dermaßen hoch gepuscht durch die Medien das ist nicht mehr Feierlich, aus den Unterschiedlichsten Gründen unter anderem auch auch weil andere Personen aus der Politik sich beliebt machen wollen bzw. Profilieren wollen.
    Sicher es ist nicht schön, wenn Menschen Sterben nur bekommt man bei dieser ganzen Geschichte das Gefühl als ob es das schlimmste ist was auf diesem Planeten Passiert ist.
    Nur das ist es Streng genommen nicht, Tragisch aber nicht Weltbewegend.
    Um es mal ganz Direkt zu sagen und noch etwas krasser zu formulieren, viel Wirbel um NIX im Vergleich zu dem was noch auf dieser Welt Passiert zb. nur aus Profit-gründen großer Unternehmen.
    Nur das wird ja im Prinzip wieder dadurch legitimiert weil es Geld/Profit bringt.


    Wenn man hört das der OB und seine Familie schon Morddrohungen bekommen haben, dann kann man eigentlich nur noch feststellen das einige wirklich nicht mehr den Schuss gehört haben.


    Was die Besucherzahlen angeht:


    http://portal.gmx.net/de/theme…e-Zahlen-manipuliert.html

    Wer mit halb gefülltem Tank die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halbem Etat doppelte Ergebnisse erzielen will, ist ein Finanzvorstand.

  • Ich dachte, ich hätte ausreichend angedeutet, dass ich den Inhalt Deines Beitrag hier nicht erörtert sehen möchte. Das kann man anderenorts vielleicht zu späterer Gelegenheit versuchen - obwohl ich davon ausgehe, dass es auch dann scheitern wird.


    Hier gehört das definitiv nicht hin! Und ich hoffe, ich stehe mit dieser Aufassung nicht allein da.


    Frankie

  • Nichts für ungut, aber wenn jeder hier über seine Reaktionen und Beiträge hinaus, die ja schon deutlich machen, welche Aspekte man selbst beleuchtet haben möchte auch noch deutlich machen würde, was er hier nicht lesen möchte, dann würde das ganze in eine reichlich praxisfremde Metadiskussion ausufern.


    Der Einwurf von Matchacom ist ja nicht unbegründet. Ganz unabhänging von der Tragik und der wahrscheinlichen Vermeidbarkeit erwischt es schon statistisch bei 1,5 Millionen Leuten, zumal hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene jeden Tag etliche. Die Sterblichkeit von zwanzigjährigen, männlichen Jugendlichen liegt bei über 1 pro 1000 im Jahr, bei weiblichen liegt sie niedriger, im Mittel bei ungefähr 0,8, also 1200 pro 1,5 Millionen Leute. Im jungen Alter spielen natürliche Todesursachen ja auch nur eine sehr geringe Rolle, sondern Unfälle bilden die häufigste Ursache. Pro Tag wären es also schon statistisch fast 4 Menschen.


    Ich habe keine Ahnung um welchen Faktor sich dieser Durschnittswert erhöhen würde, wenn 1,5 Millionen junge Leute nicht aus vielerlei Gründen mit der Bahn zur Loveparade gefahren wären, sondern wie üblich zu einem erheblichen Anteil mit dem Auto zu ihren Wochenendunternehmungen gefahren wären. Selbst die schon in Berlin vorgekommenen einzelnen Drogentote auf der Loveparade lägen noch unterhalb der statistischen Erwartung. So gesehen ist eine ohne große Zwischenfälle verlaufende Loveparade sogar eine lebensrettende Maßnahme.


    Die naheliegende Vermeidbarkeit der Duisburger Tragödie bleibt davon natürlich unberührt, insbesondere in den Einzelfällen. Schon im Vorfeld sind organisatorische Fehler begangen worden, die anschwellende Gefahr wurde nicht gewürdigt, Aktion, Kommunikation und Reaktion zwischen den außerhalb des Publikums Beteiligten funktionierte nicht, in der eingetretenen Notsituation wurde nicht richtig gehandelt.


    Aber auch einzelne Personen innerhalb des Publikums haben durch Übersteigen und bewusstes Überklettern, teils sogar auf der Treppe zur Eskalation beigetragen. Und es wird wohl niemand behaupten, daß diese teilweise sogar durchtrainierten, offenbar durchwegs männlichen Personen sich in ähnlich großer Gefahr oder besonderer Todesangst gegenüber ihrer Umgebung
    befanden. Sie hatten aufgrund ihrer körperlichen Verfassung die Möglichkeit sich über ihre schwächere Umgebung zu erheben und haben dies rücksichtslos und zu Lasten der anderen genutzt. Hätten sie sich nützlich oder zumindest standhaft gezeigt wäre wahrscheinlich weniger passiert. Da es ja eine Vielzahl von Foto - und Videoaufnahmen gibt bleibt zu hoffen, daß auch diese Individuen bei den Ermittlungen nicht unberücksichtigt bleiben.


    Rücktritt oder zumindest vorläufiger Verbleib im Amt ist meines Erachtens nicht entscheidend und nur allzuoft sind Rücktrittsforderungen politisch oder persönlich motiviert. Sowieso trägt nicht eine einzelne Person die Alleinschuld für die Tragödie, sondern alle im Vorfeld und vor Ort Hauptverantwortlichen haben ihr Quentchen zur Gemengelage beigetragen. Der Tunnel ist für sich genommen nicht der Knackpunkt, wahrscheinlich auch nicht die Rampe, denn selbst in der engsten Zeit war diese offenbar auch in der Breite nicht komplett überfüllt, sodaß einerseits Ausweichraum vorhanden gewesen wäre und andererseits bei sardinendicht gepackter Menschenmasse höchstens vereinzelt Platz zum Umfallen vorhanden gewesen wäre. Solange man steht bricht man ja eher nicht auf seinem kleinen Platz in sich zusammen und zum Längshinfallen braucht es einen größeren Freiraum. Wäre die alte, schmale Betriebstreppe nicht vorhanden gewesen oder hätte man sie im Vorfeld als Massenanziehungspunkt und damit als Gefahrenquelle ausgemacht und abgerissen oder überbaut wäre das wohl nicht passiert. Die anderen Fehler wie wahrscheinlich falsche Absperrungen und Freigaben, ungeeignete Bauzäune, hinzugebaute Klettermöglichkeiten, den ausgerechnet am Treffpunkt der beiden Tunnelzugänge aufgebauten Container der Ordnungskräfte - wo waren denn die zu der Zeit, drinnen oder wo? - die im oberen Bereich durch parkende Polizeifahrzeuge unnötige verschmälerte Rampe hätten selbst in Kombination nicht so viel Schaden verursachen können wie die vermaledeite, frühere Betriebstreppe.


    Ach, was erzähl' ich überhaupt. Das ist ja eigentlich nichts neues. Entschuldigt, bitte.


    P.S.: Noch eine Sache, die ich vorhin vergessen hatte. Als jemand, der Duisburg zwar besuchsweise kennt, an der Loveparade aber keinerlei Interesse hat habe ich der Organisation im Vorfeld zwar keine Beachtung geschenkt, aber wie kann man den gesamten Innenbereich des vormaligen Güterbahnhofs, der ja praktischerweise schon am Hauptanreisepunkt Hauptbahnhof beginnt für alles andere als für eventuelle Einsatzfahrzeuge sperren? Über die am Westausgang nach Süden anschließenden Parkplatzflächen (Östliche Mercatorstraße) hätte man leicht große Besuchermengen zum Güterbahnhof gehen lassen können, auf direktem, kurzen Weg und ohne Tunnels, Rampen und Böschungen. Auch über die westliche Mercatorstraße (jenseits der Autobahn) hätte man den Besucherstrom schon an der Koloniestraße auf's Güterbahnhofsgelände führen können, statt sie umständlich hintenrum auf die Karl-Lehr-Straße samt Tunnel und Rampe zu zwingen. Da drängt sich die Frage auf, ob die umständliche Tunnelvariante vielleicht zwecks vermeintlicher Kontrollmöglichkeit extra gewählt wurde, ob sich die Bahn der Nutzung der normalerweise als Parkplatz genutzten Fläche verweigert hat oder sonstige einflussreiche Anlieger eingegriffen haben. Den großen und gut erschlossenen Innenraum eventuellen Einsatzfahrzeugen vorzubehalten statt den hundertausenden Menschen war allerhöchstens bequem für die Einsatzplanung, nicht aber notwendig. Vom Haupt- zum Güterbahnhof ist's innen nur ein Katzensprung und meines Erachtens ohne Großgefahrenpunkte.

    Je suis Charlie

  • Drückerdrücker und Matchacom,


    ihr macht hier den Fehler alles an den 21 Toten zu bemessen.


    Neben den Toten gibt es 500 registrierte Verletzte, wahrscheinlich genauso viele, die sich nicht dort vor Ort haben behandeln lassen und die deswegen nicht statistisch als Loveparade-Opfer erfasst sind, und mehrere zehntausend Traumatisierte.


    Die Verletzten hatten Quetschungen von Organen und Gliedmaßen, teilweise offene Brüche (Hast du sowas mal in der Realität gesehen? Gliedmaßen in Fehlstellung, durchspießende Knochen, Blut... Da wird es dir als normalem Bürger, der nicht in der Medizin tätig ist, ganz anders. Schon bei einem Verletzten; und hier waren es hunderte!), blutende Wunden, Atemnot, panische und verstörte Menschen inmitten von Müll und Dreck, blutverschmierte Utensilien auf der Straße...


    Ihr dürft nicht vergessen, dass dort mehrheitlich junge Leute herumgesprungen sind, die oft noch nie einen Toten gesehen haben und jetzt entstellte Leichen, nach Luft japsende Verletzte, offene Brüche, schmerzverzerrte Opfer gesehen haben. Das alles in einem dunklen Tunnel, auf einer trostlosen Duisburger Industrierampe ohne Sicht zum Horizont. Blaulicht, Martinshörner, Megaphon-Durchsagen, Gekreische, Leute, denen die Nerven durchgehen, Sanitäter, Polizei - und das alles in einer surrealen Mischung mit Technobeats im Hintergrund.


    Da sind Zehntausende mitten in der Szenerie gewesen oder zwangsläufig auf dem Rückweg vorbei gekommen, die sowas noch nie gesehen haben und obendrein mental überhaupt nicht darauf vorbereitet waren weil jeder eine fröhliche Musikveranstaltung besuchen wollte.


    Sowohl Festivalbesucher wie auch Sanitäter, selbst jahrzehntelang erfahrene Notärzte und Rettungsdienstler schildern die Szenen als Kriegsschauplatz. Es war zwar noch niemand im Krieg, aber es dürfte auf einem Schlachtfeld kurz nach einem Angriff so aussehen wie bei der Loveparade.


    Man kann also nicht einfach nur ausrechnen wieviele Tote zeitgleich anderswo sterben, sondern man muss die Bestürzung daran messen, dass hier zehntausende Menschen schwerst traumatisiert wurden.


    Ich kenne einen der CISM-Psychologen, die nach dem Einsatz zur Einsatzkräfte-Nachbetreuung eingesetzt waren, sehr gut und hatte selber schon öfter in dem Bereich zu tun. Details aus den Gesprächen unterliegen der Verschwiegenheit, aber ihr macht euch kein Bild darüber was es für die Betroffenen bedeutet hat, mitten in der Hölle zwischen Schwerstverletzten und Toten zu stehen, welche Bilder, Geräusche, Gerüche und Erlebnisse sich da eingebrannt haben.


    Bei einem Busunfall mit 21 Toten ist es schlimm, aber hier sind zehntausende traumatisiert worden! Selbst Leute, die körperlich unversehrt geblieben sind, haben oft fürchterliche Bilder gesehen und müssen sich damit auseinandersetzen, dass sie selber auch betroffen hätten sein können wenn irgendein Detail an dem Tag anders gewesen wäre, man einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen wäre. Oder die Leute, die während der Katastrophe auf der Rampe und im Tunnel eingepfercht waren... die werden vielfach ein riesiges Problem damit haben, dass es für sie haarscharf war. Wäre man 10 Minuten früher in den Tunnel gegangen, wäre man selber auf der Rampe gewesen...


    Unterschätzt das nicht. Die Anzahl der Toten ist nicht sonderlich aussagekräftig.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Wenn das so stimmt, könntest Du (bernbayer - wieder ist ein Beitrag dazwischen geraten) mit Deinen Rücktrittsprophezeiungen betreffend den Innenminister noch Recht behalten.


    Er scheint mir nämlich so, dass er gleich nach Amtsantritt als Geisterfahrer auf die Gegenfahrbahn geraten ist und aktuell so richtig Vollgas gibt.


    Es sind ja noch etliche andere Dinge geschehen, die ihn für mich fast noch schlechter dastehen lassen, als OB Sauerland. Wer sich nach dem Desaster auf der Loveparade noch hinter Behörden stellt, die die Katastrophe erst ermöglicht haben und dem ständig noch eins draufsetzt, gehört nicht in dieses Amt.


    So soll sich sich u.a. folgendes ereignet haben:


    Die Eltern eines getöteten Jungen haben sich trotz ihrer Trauer an die Medien gewandt, weil sie sich nicht mehr zu helfen wissen.


    Während Polizeibeamte noch am Abend des Unglücks die Eltern vom Tod ihres Sohnes unterrichteten, klingelte tags später ihr Telefon. Die Kripo Duisburg fragte, ob der Sohn zwischenzeitlich heimgekehrt sei.


    Die nun völlig verunsicherten Eltern berichteten von der am Vortag überbrachten Todesnachnicht.


    Die Reaktion der Duisburger Kripo: Am nächsten Tag rief sie wiederum bei den Eltern an mit der Frage, ob der Sohn inzwischen denn wieder zu Hause sei.


    Überflüssig natürlich der Hinweis, dass zwar Politik und andere "wichtige" VIPs, nicht jedoch die Eltern des getöteten Jungen zur Trauerfeier geladen sind. Hinfahren werden sie wohl nicht, da sie nicht einmal wissen, ob sie überhaupt eingelassen würden. Warum auch ... die Schauspieler aus Politik und Behörden sind sicher wichtiger, wenn sie sich um eine weiße Weste bemühen.


    Wenn diese Darstellung stimmt - wovon ich bisher ausgehe -, sollten Kraft und Co. aber ganz schnell ihre Minderheitenkoffer packen und sich vom Acker machen. Dann hätte der aktuell amtierende Innenminister in wenigen Tagen das geschafft, wozu andere Jahre brauchen.


    Sollte es vor diesem Hintergrund auch vor dem Landtag zu Protesten wütender Bürger kommen, wäre ich sicher dabei, wenn ich es irgendwie einrichten könnte.


    Frankie

  • Naja, daß gleich die ganze neue Regierung in NRW zurücktreten solle, daß halte ich für übertrieben, aber für den neuen Innenminister stellt sich die Frage der Verantwortung auf jedem Fall.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Das war ja zu erwarten das die Duisburger CDU scharf gegen Sauerland schießt. Er bringt für die CDU keine gute Quote mehr. Lieber mal schnell ein Exempel statuieren.
    Es muss ja ein Schuldiger gefunden werden. Finds nur zum Kotzen. :(:(

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