nein so genau weiss das was niemand wenn er da nicht arbeitet/gearbeitet hat und wenn ich ehrlich bin wäre es mir lieber das nicht zu wissen
(interssant ist es allemale)
Mitarbeiter der Base Kundenbetreuung schaltet eigenmächtig einen Mein Base Vertrag
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Der Drosselung kann man übrigens recht einfach umgehen. Die Drosselung basiert auf den zLDAP-Eintrag mit der Tarif-ID, die letztendlich vom Mediagateway ausgewertet werden. Da diese Eintrage nachgestrickt wurden ist in einem frischen zLDAP-Eintrag natürlich keine Tarif-ID.
Die Markenzuweisung (welche Hotline darf der Kunde anrufen, zu welcher wird er evtl. zwangsweise durchgestellt) in welchem ECC (ePlus oder Base) darf sich der Kunde anmelden, wird auch über zLDAP-Einträge gesteuert, die im Frontend Kubis nicht zu sehen sind.
Möchte man nun die Drossel entfernen behauptet man einfach gegenüber Atos dass der Kunde sich nicht im ECC anmelden kann (bei Base-Kunden einfach die Meldung "Sie sind ePlus Kunde" eintragen) und das ECC im IP-Billing bereits zurückgesetzt wurde. Atos setzt dann den zLDAP-Eintrag wieder neu auf und der Kunde hat im Jungfräulichen zLDAP keine Drossel mehr (Der Eintrag TarifID fehlt ganz) solange die Optionen nicht mehr geändert werden oder das Script wieder über die Kundendaten läuft.. Nun muß man nur noch aufpassen dass das MEGS die Karte nicht als "auffälig" betrachtet..
Praktisch, oder?
Aber dass ist alles Standart-Wissen das hier jeder kennt.
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KUBIS lebt immer noch? OMG! :eek:
Welcher Agent darf denn direkt mit ATOS reden? Sind das normale (vorgesehene) Service-Requests?
ZitatOriginal geschrieben von gschuhmann
Aber dass ist alles Standart-Wissen das hier jeder kennt.Wohl eher nicht.
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Sehr interessant.
Und auch ein wenig gruselig.
Da muss man ja ständig auf der Hut sein, was hinter der nächsten Callcenterecke auf einen wartet.
Aber es gilt ja nach wie vor: No Risk, No Fun! (-:=
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Böse Welt!
Es ist einerseits erschreckend, andererseits auch sehr spannend zu erfahren, dass die "neuen" Drücker und Kaffefahrten-Organisierer unserer Zeit, nun offensichtlich ihr Glück (und vor allem ihr Einkommen!) per Mobilfunk-Akquise erzielen.
Es bleibt aber wohl hier auch dabei, dass auch diese "Geschäftsidee", leider immer mit dem Unglück des Opfers im Zusammenhang zu sehen ist.
Leider dauert es gewöhnlich eine ellenlange Zeit, bis diese Zeitgenossen nachhaltig (juristisch)verschreckt werden und dann mit einem anderen "Geschäftsmodell", anderswo ihre Opfer aussaugen.
Diese "Zecken" der Gesellschaft finden nun offensichtlich derzeit ideale Bedingungen im Mobilfunkbereich, morgen ist es viell. (wieder) die Versicherungswirtschaft oder die Kaffeefahrt.
Persönlich sehe ich das Problem eher moralisch und die Zunahme als solches, als Indiz für einen Zerfall eines Wertemusters unserer Gesellschaft.
Wenn nur noch Einkommen, Vermögen und finanzieller Status den persönlichen "Wert" ausmachen und dies auf breiter Front so akzeptiert wird, darf man sich nicht wundern, dass durch solch neue Wertvorstellungen skrupellose Charakteren wie Pilze wachsen. Die wirtschaftliche "Evolution" will das offensichtlich so.
Das dadurch ein ganzes soziales System an die Wand fährt und am Schluss wieder Lendenschurz und Keule stehen, interessiert (noch) niemanden.Sorry, ich schweife ab

In jedem Fall an gschuhmann: Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Blick in den moralischen Abgrund!
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Sicher ist das alles hochinteressant, aber was sollen diese Bemerkungen?
ZitatOriginal geschrieben von gschuhmann
Aber ich denke das wisst ihr alle..ZitatOriginal geschrieben von gschuhmann
Aber dass ist alles Standart-Wissen das hier jeder kennt.
Mit Sicherheit kennen das nicht mal 0,1% der User.
Möchtest Du dich damit moralisch rechtfertigen weil Du noch dort arbeitest?:confused:
Ergänzung: Ich möchte die Methoden auf keinen Fall gutheißen. Ich habe mich einfach nur gewundert.
Gruß
Tommy -
Zitat
Original geschrieben von harlekyn
Welch rueckstaendige Sichtweise. Idealerweise soll jeder Kontakt zum Kunden dazu genutzt werden, den Wert des Kunden zu erhoehen.
Welchen Wert meinst du? Den Wert aus Sicht des Kunden oder den aus Sicht von E-Plus?
Durch solche diversifizierten Aufgaben gehen nicht nur die Kernkompetenzen des einzelnen Mitarbeiters verloren, sondern es werden plötzlich ganz andere Ziele des Mitarbeiters in dessen Fokus gerückt. Nicht mehr die Zufriedenheit des Kunden steht im Mittelpunkt, sondern vielmehr das scheinbar sowohl für den Kundenbetreuer persönlich als auch für das ganze Unternehmen lukrative Upselling.ZitatOriginal geschrieben von gschuhmann
Solange die Quote stimmt wird das Verhalten auch in Düsseldorf toleriert.
Hmm, Düsseldorf, scheinbar herrscht in dieser Stadt eine schlechte Luft die die dort, vorrangig bei Mobilfunkanbietern arbeitenden Menschen zu schlechten Menschen macht. -
Zitat
Original geschrieben von vodafrank
Welchen Wert meinst du? Den Wert aus Sicht des Kunden oder den aus Sicht von E-Plus?
Ist das nicht offensichtlich? Unternehmen agieren niemals altruistisch, das widerspricht ihrer ureigenen Bestimmung.
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Hier wurde bereits von Vodafone geschildert dass alles versucht wird um den Kunde weitere Verträge aufzuquatschen, auch Mobilcom ist hier mit gefakten Verträgen aufgefallen.
E+ war bereits Wochen vor den Mein Base Tarifen am jammern dass man an den Tarifen nichts verdient und dass man ja da drauf zahlt.
Ich bin gespannt wann nächsten Monat die ersten Blau-Karten gesperrt werden weil zuviel telefoniert wird.
Auszahlung des Guthabens wird dann wieder als "Streng reaktiv" laufen, wenn überhaupt, Portierungen von High-Spender-Karten wie bisher unterbunden.
Was erwartet ihr von einem Unternehmen dass die Kunden als Melkkühe betrachtet? Die Unternehmen habe eine Vollkasko-Mentalität, Geld verdienen ohne Verluste. Die Mitarbeiter (am besten Selbstständig als Einzelperson) und die Kunden haben Geld in die Kasse zu bringen, für nichts anderes sind sie da.
Im Telekom-Geschäft, z.B. Endstellenbau werden bevorzugt Selbstständige als Sub-Sub-Sub eingesetzt. Mindestauftragsmengen gibt es nicht. Ist nicht genug Arbeit da: Pech. Entweder schlucken oder was anderes suchen (so weit es der unterschriebene Vertrag zulässt). Friss oder stirb. Halbwegs "normale" Unternehmen arbeiten mittlerweile nicht mehr im Endstellenbau für die Telekom, die lehnen Aufträge in diesem Bereich einfach ab.
Die Agenten werden darauf getrimmt: Entweder werden Kennzahlen erfüllt oder Tschüss.
e+ hat bereits bei der Einführung der Mein Base Tarife aus Angst das Usage Monitoring dermassen hochgefahren dass Warnungen im Change Note liefen dass mit Performanceeinschränkungen selbst im Frontend zu rechnen ist. Hintergrund war dass man Minutengenaue Statistiken haben wollte wie sich die Grundgebühren (z.B. Fullflat) im Tages- und Monatsablauf entwickeln, sprich also wie der Gewinn am Kunden bei jedem Telefonat bis zum Monatsende nach unten geht. Das Megs wird dann so justiert dass ein Verlust am Kunde grundsätzlich ein Missbrauch des Kunden darstellt.
Welche Kennzahlen bei den neuen Kostenlimits im Prepaid-Segment laufen werden kann ich vorab nicht sagen, man hat ja hier schon Erfahrungen gesammelt, so dass es sicherlich diesmal zu keiner Übergangszeit kommen wird.
Zu der Frage weiter oben: Atos kommuniziert übrigens nicht mit den unteren Levels.

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Zitat
Original geschrieben von vodafrank
Hmm, Düsseldorf, scheinbar herrscht in dieser Stadt eine schlechte Luft die die dort, vorrangig bei Mobilfunkanbietern arbeitenden Menschen zu schlechten Menschen macht.Wobei man ja unterscheiden muss, ob das so ein Agent "freiwillig" macht, oder mehr oder weniger dazu gezwungen wird:
Zitat
Die Agenten werden darauf getrimmt: Entweder werden Kennzahlen erfüllt oder Tschüss.Denn auch wenn der Job eventuell nicht so toll ist - es wird etliche geben, die darauf angewiesen sind.
Die wahrhaftig Schuldigen findet man in den Vorstandsetagen und bei den Mehrheitsaktionären und solange die nach reinen Zahlen entscheiden, wird das munter so weiter gehen.
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