Massive Senkung: Terminierungsentgelte 2011 vorgestellt

  • Ich habe verstanden, dass die IC-Entgelte nur maximal einmal anfällt.
    Sollten sich die IC-Entgelte jedoch nach Kosten durch Minuten berechnen, fallen diese Kosten nicht allein für IC-Entgeltpflichtige Gespräche an, sondern auch und auch bei Anrufen im gleichen Netz.
    Exemplarisch: Mobilnetz X -> Mobilnetz X, es wird kein IC-Entgelt fällig, Kosten entstehen dennoch.
    Mobilnetz X -> Mobilnetz Y, X zahlt an Y das regulierte IC-Entgelt, Kosten für Netzbetreiber X entstehen zusätzlich.
    Mobilnetz X -> Festnetz Z, X zahlt an Z das regulierte IC-Entgelt, Kosten für Netzbetreiber X entstehen zusätzlich.
    Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Netzkosten einzig über die IC-Entgelte finanziert würden.
    Daher habe ich reininterpretiert, dass sich das IC-Entgelt wie folgt berechnet:
    Kosten geteilt durch Gesamtzahl Minuten ein- und ausgehender Gespräche Minuten, unabhängig der Tatsache, ob diese Gespräche nun netzintern oder netzextern geführt werden.
    Somit komme ich zu dem Schluss, dass eine Minute Mobil->Mobil nach aktuellen IC-Entgelten nicht unter 8 Cent brutto möglich ist, ohne dass irgendwo eine Querfinanzierung (SMS, Daten, Sonderrufnummern, Servicekostengebühren, monatliche Grundpreise, Taktungsgewinne, etc) stattfindet.

  • Hallo Latzel2,


    so eine "Rechnung" meine ich vor Jahren schon mal in einem Kommentar von Kai Petzke (Gründer Teltarif.de) gelesen zu haben. Das könnte was für sich haben.


    Der "Alptraum" der Mobilfunker wären Kunden, die nur und ausschließlich "fremde" Netze anrufen. Bei allen anderen Kommunikationsprofilen rechnen sich die günstigen Preise.


    (Gewinn durch Taktung, Verkauf 60/60 Einkauf 1/1 und durch niedrigen Interconnect zu sich selbst oder zum Festnetz)

  • Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von 1160
    Den Zusammenhang Kosten je Minute gibt es nicht, weil die Kosten größtenteils nicht von der Nutzung abhängen...


    Vermietung, Ferienwohnung...


    Danke, das war klar und verständlich. Hoffentlich auch für die Nicht-TK-Freaks hier, die anhand einer feststehenden Einkaufspreisliste "beweisen" wollen, wie die Mobilfunker sich mit uns dumm und dusslich verdienen. Die Antwort ist ein entschiedenes "Jein". (So einfach ist es nicht :-)

  • Hallo,


    die Discounter und/oder Service-Provider bekommen NUR einen Anteil am Umsatz des Kunden mit ABGEHENDEN Gesprächen oder SMS.


    Für ANKOMMENDE Gespräche gibts an den Discounter/Provider NICHTS!


    Geld bekommen sie anteilig an Datenübertragungskosten, Mehrtdiensten (SMS, Sondernummern, Download von Apps etc.


    Vielleicht wird jetzt klar , warum die Provider so wild drauf sind, daß die Kunden Umsatz mit allerlei Klimbim machen. Für ankommende Verbindungen bekommen sie absolut nichts.
    (Das Geld bleibt beim Original Netzbetreiber.)

  • Die Frage ist: Ist das immer so?


    Das, was du beschreibst, scheint mir das klassische Providermodell zu sein. Jetzt gibt es wohl auch andere Modelle. Bei Drillisch läuft es ja wohl jedenfalls bei den Discounttarifen im o2- und Vodafone-Netz so (anders bei den jetzt aussortierten Telekom-Tarifen), dass es dort keinen umsatzmäßigen Anteil gibt, sondern Drillisch entsprechende Kontingente "großhandelsmäßig" bei den Netzbetreibern eingekauft hat und davon eigene Tarife (auf eigene Rechnung und eigenes Risiko) strickt. Ich vermute, dass es bei Vodafone und 1&1 ähnlich läuft. Es ist auffällig, dass diese Tarife ebenfalls aus dem marktüblichen Schema rausfallen.


    Könnte es sein, dass in diesen Fällen die Anbieter auch an eingehenden Gesprächen mitverdienen?

  • Hallo,


    die klassischen Service-Provider und Discounter verdienen an ankommenden Verbindungen nichts.


    Bei den MVNE wie All-Mobility, Gesmo, Ensercom wäre es rein theoretisch denkbar, ich glaubs aber solange nicht, bis mir jemand das Gegenteil beweist.


    Einzige Ausnahme sind die virtuellen Netzbetreibern wie vistream oder ring mit "eigener" (= ausgeliehener) Vorwahl. Theoretisch könnte noch Lycamobil dazu gehören.

  • Re: Massive Senkung: Terminierungsentgelte 2011 vorgestellt


    Zitat

    Original geschrieben von maschi_ac
    Telekom Deutschland GmbH 3,36 ct/min
    Vodafone D2 GmbH 3,33 ct/min
    Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG 3,37 ct/min.
    E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG 3,33 ct/min

    :) Neues Jahr ! , Neues Glück , es sind nur noch ca 10 Monate , bis die Terminirungsentgelte ( 01.12.2012 ) sicherlich wieder um mindestens 25% bis 35% gesenkt werden und wenn nicht irgendwann irgendeine Regulierung für Folgeminuten obergrenzen für Maximale MinutenPreise im inland festsetzt bazahlen wir auch 2014 noch 29cent bei D1 , D2 , O2 und """""Preisgüstige"""" 19 Cent bei Base(e-Plus)
    es sollte natürlich keine radikale Regulierung statfinden , aber eine Moderate obergrenze bei der die Netzbetreiber Prächtig ! gut verdienen ! , und Nutzer ungeachtet vom gewählten Tarif keine Monsterrechnung erwarten müssen , wenn sich alles bei 11 oder 10 cent die Minute einpendelt haben beide Seiten genügend Gründe zur Freude , Anbieter wie auch Kunden ,DARKHALF

    O2 Blue All in L 5G 244GB

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