Windows phone - top oder flop?

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Man war wohl zu sehr mit MS Ofiice für Android beschäftigt. :p


    Das wird in Kürze veröffentlicht, wobei MS OneNote für Android schon vorab draußen ist (siehe meinen Link in dee Android-Rubrik). Android scheint für MS wichtiger zu sein, als das eigene mobile OS.


    Am Gescheitesten könnte es sein, WP komplett einzustampfen und Smartphones mit RT auszustatten. Dann wäre nicht RT überflüssig, sondern WP. Zwei gesonderte mobile OS haben keinen Mehrwert. Android macht es vor.


    Wenn es MS wie versprochen hinbekommt WP8.1.1 und W8.1RT zu vereinen wäre mir das lieber als ein jetzt (wie schon gesagt, bei ab April 2014) flüssig, stabil und schnell , mit vielen sehr guten Funktionen laufendes OS abzureißen um es anschließend wieder neu einzuführen.
    Windows Phone 8.1.1 ist RT ohnehin, inzwischen um einiges Überlegen. Ich sag nur Cortana, Action Center, App-Ordner, Modern UI Datenmanager, klare Struktur statt stellenweises Kauderwelsch...

    Zurück in die Zukunft - Vom NOKIA 808 Pureview übers iPhone X zum 15 Pro MAX :):thumbup:

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    Original geschrieben von bernbayer
    Die Extrem-Beispiele die du da anführst, das ist doch nichts was ein Normalanwender macht, sondern was Profis machen.

    Nö, die Energiesparoptionen sind gerade heutzutage eines der Dinge, die viele "Normalanwender" interessiert – insbesondere auf mobilen Geräten.


    Unter Windows gibt es dazu diese Profile, auf denen du als DAU einfach eins auswählst. Oder wenn du dich etwas mehr dafür interessierst, dann im Detail anpasst. Aber in der Standard-Einstellung "ausgewogen" fährt Windows die Festplatten nach einer gewissen Zeit der Nichtnutzung herunter.


    Bei Ubuntu ist das nicht möglich gewesen, geschweige denn irgendwie anzupassen. Ich habe mich mit diesem Thema sehr ausgiebig beschäftigt.


    Und was die Maus angeht: Glaubst du allen Ernstes, dass nur Profis ältere Hardware zu Hause haben?


    Nein, du musst ein Profi sein, um sie unter Linux überhaupt zum Laufen zu bekommen.


    Natürlich ist einer der unschlagbaren Vorteile von Linux, dass es bei bestimmten Sachen, für die es unter Windows schon längst keine Treiber mehr gibt, noch irgendwie möglich ist. Doch ein Laie ist dazu auch nicht in der Lage.


    Wie ich schon schrieb: Das war und eine von vielen Selbstverständlichkeiten.


    Das ist jetzt zugegebenermaßen schon ein paar Jahre her, aber da hatte ich mal das Problem, dass ich mir einen neuen Monitor gekauft habe. Daraufhin konnte ich Ubuntu – das muss Version 7 oder 8 gewesen sein – nicht mehr starten, da der Monitor die zuletzt eingestellte Auflösung und Frequenz nicht unterstützte. Das OS hat auch nicht erkannt, dass ich einen anderen Monitor angeschlossen habe, so wie das Windows tut. Ebensowenig war es mir möglich, in eine Art abgesicherten oder Kompatibilitätsmodus zu starten.


    Auch etwas, was nur Profis machen?


    Nebenbei: Bei meinem Media-PC ist mir während meiner Nutzungszeit schon zweimal der Bootloader abgeritten, so dass das System nicht mehr gestartet ist. Beim zweiten Mal war es mir dann zu blöd. Da ich ohnehin da nur Ubuntu 11 drauf hatte und auf SSD umrüsten wollte, habe ich den Rechner neu aufgesetzt. Nachdem ich mit Ubuntu 13 da auch nur Ärger hatte und der Mist mit den Festplatten immer noch nicht funktionierte, hab ich dann mal die auf Media-PCs spezialisierte Version von OpenELEC genommen, bei der dann alles auf Anhieb geklappt hat.

  • Wir können jetzt hier keine detalierte Linux-Diskussion führen Aber nur noch soviel. Ich habe Linux-Lubuntu auf einen 9 Jahre alten Medion-Laptop installiert und es läuft alles problemlos. Ohne Linux hätte ich diesen In de Jahre gekommenen Laptop entsorgen können, mit Linux kann ich ihn bis zum Hardware-Crash weiter nutzen. Probleme kann es überall mal geben. So habe ich z.B Probleme einen Hp Officejet J3600 mit Windows 7 einzurichten, klappt einfach nicht. Mit Linux funktioniert er problemlos. Also, ich bin auch kein Profi und komme mit Linux ganz gut zurecht, selbst mit relativ alter Hardware.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

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    Original geschrieben von bernbayer
    Aber nur noch soviel. Ich habe Linux-Lubuntu auf einen 9 Jahre alten Medion-Laptop installiert und es läuft alles problemlos.

    Man kann eben auch Glück haben, wobei ja damit auch immer noch nicht gesagt ist, ob die Energieoptionen des Laptops alle unterstützt werden, usw.


    Ich bastle jetzt schon seit über 10 Jahren mit Linux herum – anfangs Suse, dann Ubuntu – und wundere mich immer wieder, welch triviale Dinge dort nicht funktionieren. Am allerschlimmsten sind ja diese neuen UIs, wie Unity und Konsorten. Dort findet man ja mittlerweile gar nichts mehr, womit man irgend etwas einstellen könnte.

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    Original geschrieben von Merlin
    Nein, Ubuntu sieht nicht viel anders aus (inzwischen), als eine Windows-XP oder 7 Oberfläche, es scheitert tatsächlich daran, dass man für jede Kleinigkeit tief ins System, auf Kommandozeilenebene, einsteigen muss.

    Wieviel Erfahrung hast du im Einsatz von Windows, im Vergleich zu Linux? 100:1? 1000:1?

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    Dann die Treiberinstallation - das funktioniert für Standardanwender nicht. Jeder, der schon mal versucht hat einen Drucker unter Ubuntu zu installieren, der ein klein wenig "exotischer" war, wird mir da zustimmen.

    Auch wieder nur Halbwahrheiten. Es kommt wie immer auf die Details an. Ein Grossteil der Hardware, fuer die du unter Windows erst mal Treiber besorgen musst, funktioniert bei Linux einfach so. Insbesondere aeltere Geraete, fuer die die Hersteller grade unter Windows keine neuen Treiber mehr bereitstellen und die daher z.B. beim Umstieg von XP zu 7 unbrauchbar wurden, werden unter Linux weiter unterstuetzt.


    Genausogut gibt's genuegend Geraete, fuer die der Support mittelmaessig bis schlecht ist. Da hat man es als Kunde aber auch in der Hand, passende Hardware auszuwaehlen. Die Situation ist heute aber schon viel besser als noch vor ein paar Jahren.


    Zwei Annekdoten dazu, die dir widersprechen (eigene Erfahrung, kein Hoerensagen ;)): Am Wochenende habe ich einen Rechner mit Ubuntu 14.04 fuer jemanden aufgesetzt. Dort war noch ein uralter HP Deskjet mit Parallelport vorhanden, dazu ein USB-Scanner von Tevion. Beides funktioniert "out of the box". Drucker einrichten war eine Sache von "ok, weiter, weiter, fertig". Ebenso der Scanner.


    Umgekehrt habe ich kuerzlich den halben Samstag (vergeblich) versucht, unter einem frisch aufgesetzten WinXP ein aktuelles HP-Multifunktionsgeraet ans Laufen zu bekommen. Die Setup-Routine ist fuer DAUs gemacht und bietet keinerlei manuelle Eingriffsmoeglichkeit. Leider versagte in dem Fall der Automatismus zur Erkennung des Druckers. Ich hab's nicht hinbekommen, mein Nachbar hat das Geraet darauf hin zurueckgebracht und nutzt weiter seinen alten Drucker.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Vorinstallierte Anwendungen (nicht herstellerspezifische Anpassungen des OS!!!) haben nichts mit dem Betriebssystem zu tun, sondern sind eine Unart bestimmter Hersteller.

    Ich dachte, wir sprechen hier von der "end user experience"? Die besteht bei Windows i.d.R. darin, sich einen Laptop (seltener einen Desktop) zu kaufen, bei dem Windows drauf ist, und natuerlich all die vielen schoenen Beigaben. Zeig' mir auch nur einen Hersteller, der darauf komplett verzichtet.

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Was hat die Tatsache, dass einige Fremdhersteller der Meinung sind, ihren eigenen Updater mitzubringen, statt die Schnittstelle vom Windows-Update zu nutzen, mit dem Betriebssystem zu tun?

    Mich interessiert als Endnutzer nur das Ergebnis. Und das sieht unter Windows in dem Zusammenhang ziemlich mau aus.

    Zitat

    Grundsätzlich hast du unter Linux genauso die Update-Orgien -- und darfst beten, dass am Ende noch alles funktioniert.

    Bei normaler Software aus den offiziellen Repositories? Noe, da ist das i.d.R. kein Problem.

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    Nur zu gerne fliegt dir irgendwas um die Ohren, das du nachträglich (nach besagten seitenlangen Anleitungen) installiert hast. Habe ich alles durch.

    Wenn du selber frickelst darfst du nicht erwarten, dass das System danach auch noch so funktioniert wie vorher. Es sei denn, du frickelst richtig - das liegt dann aber in deiner Verantwortung.

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    Hängt bei Windows von der Version ab. Übergreifende Volumes gibt es m.W. seit Windows 2000. RAIDs sind ab der Pro-Version möglich

    ...aber auch nur RAID0 und 1, alles darueber erfordert Server-Versionen.

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    Die von dir erwähnte "Crapware" könnten die Hersteller übrigens bei Linux ebenfalls mit ausliefern. Sie hätten sogar noch sehr viel mehr Freiheiten dabei.

    Die Hersteller machen das nicht, weil sie's toll finden, sondern weil's Geld in die Kasse spuelt. Unter Linux gibt's niemanden der dafuer bezahlt, daher fehlt dieser Teil des Oekosystems ersatzlos (gluecklicherweise).

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    Fakt ist, die hoch gepriesene Community schafft es nicht, eine einheitlich, sinnvoll strukturierte und vor allem bis ins Detail ausgearbeitete Benutzeroberfläche für Linux zu schaffen.

    Fakt ist auch, dass es "die Community" so nicht gibt.


    Wie ueberall muss ich als Endnutzer mir unter den gegeben Moeglichkeiten die raussuchen, die mir am ehesten entgegenkommt. Das Experiment "Windows 8" war nun auch nicht grade ein durchschlagender Erfolg, trotz diktatorischer Entwicklung dahinter, Zillionen von Usability-Experten und Milliarden von Entwicklungs- und Marketingbudgets. Dem gegenueber schlaegt sich "die Community" ziemlich gut, wuerde ich sagen.

    Zitat

    Das Grundproblem bei Linux ist seine vermeintliche Stärke: Open Source. Genauso wie die Piratenpartei mit ihrer Basisdemokratie gnadenlos auf die Fresse gefallen ist, schafft man es eben auch nicht, auf "Community-Basis" eine einheitliche Linie durchzusetzen. Und genau das ist bei einem UI zwingend notwendig.

    Genau daher geht Canonical da einen eigenen Weg. Der ist noch nicht am Ende, und sicher ist nicht jede Designentscheidung gluecklich, aber das Ziel ist klar und da kommen sie auch Stueck fuer Stueck weiter. Vergleich' Ubuntu 8.04 mit 10.04 mit 12.04 und 14.04.



    Und noch so ein paar Kleinigkeiten: Ein Linux kann ich einfach auf einem USB-Stick mitnehmen und es auf quasi jedem Rechner booten. Versuch' das mal mit Windows (< 8)... ebenso reagiert Windows ziemlich zickig auf wechselnde Hardware. Mainboard getauscht? Oh weh....


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Mal ehrlich: Wenn ich die Beschreibung aus dem ersten Link meinem Vater auf den Tisch legen würde, dann würde der mir einen Vogel zeigen. Und dabei ist das noch eine sehr gute Beschreibung.

    Du koenntest ihm stattdessen auch einfach eine aktuelle Distri installieren, statt nur in Erinnerungen zu schwelgen.


    Jetzt hab' ich extra fuer dich in einer VM ein Ubuntu 14.04 abfotografiert:


    Ich hatte ja schon geschrieben, dass es dafuer inzwischen eine GUI gibt.


    Da frage ich mich ja schon, wie aktuell dein Wissen (und damit verbunden deine Kritik) ist.

  • Oh man, wo bin ich hir nur hinein geraten.


    Gibts denn keinen Windows/Linux Thread? :)

    Zurück in die Zukunft - Vom NOKIA 808 Pureview übers iPhone X zum 15 Pro MAX :):thumbup:

  • Leute hier gehts um Windows Phone, nicht irgendwelche Vergleiche um Linux oder Windows!


    Die Linuxuser mögen bitte in ihre Keller zurückgehen und weiter mit 10 Jahre alter Hardware rumfrickeln, die ja unter nem aktuellen System nicht läuft, sich aber hier raushalten. Danke.

    grrr...Wenn das doch einmal klappen würde...

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