ZitatOriginal geschrieben von harlekyn
Ich dachte, wir sprechen hier von der "end user experience"? Die besteht bei Windows i.d.R. darin, sich einen Laptop (seltener einen Desktop) zu kaufen, bei dem Windows drauf ist, und natuerlich all die vielen schoenen Beigaben. Zeig' mir auch nur einen Hersteller, der darauf komplett verzichtet.
Wir sprechen von Betriebssystemen, nicht was einzelne Hersteller treiben.
ZitatMich interessiert als Endnutzer nur das Ergebnis. Und das sieht unter Windows in dem Zusammenhang ziemlich mau aus.
Siehe oben. Wir sprechen von Betriebssystemen, nicht was einzelne Hersteller treiben.
ZitatWenn du selber frickelst darfst du nicht erwarten, dass das System danach auch noch so funktioniert wie vorher. Es sei denn, du frickelst richtig - das liegt dann aber in deiner Verantwortung.
Tja. Bedauerlicherweise muss man für viele eigentlich völlig selbstverständliche Dinge mit dem Frickeln anfangen. Genau das ist ja das Problem.
Zitat...aber auch nur RAID0 und 1, alles darueber erfordert Server-Versionen.
Und das spielt für einen normalen Endanwender welche Rolle?
ZitatDie Hersteller machen das nicht, weil sie's toll finden, sondern weil's Geld in die Kasse spuelt. Unter Linux gibt's niemanden der dafuer bezahlt, daher fehlt dieser Teil des Oekosystems ersatzlos (gluecklicherweise).
Dieser Teil fehlt vor allem deshalb, weil es praktisch keine PC-Komplettsysteme mit vorinstalliertem Linux zu kaufen gibt.
Unter Android hingegen hast du dieselbe Scheiße mit den vorinstallierten Anwendungen – und noch sehr viel mehr "Gefrickel" seitens des jeweiligen Herstellers.
ZitatUnd noch so ein paar Kleinigkeiten: Ein Linux kann ich einfach auf einem USB-Stick mitnehmen und es auf quasi jedem Rechner booten. Versuch' das mal mit Windows (< 8)... ebenso reagiert Windows ziemlich zickig auf wechselnde Hardware. Mainboard getauscht? Oh weh....
Nenne mir einen ernsthaften Anwendungsfall dafür.
ZitatDu koenntest ihm stattdessen auch einfach eine aktuelle Distri installieren, statt nur in Erinnerungen zu schwelgen.
Ich hatte geschrieben, dass die Entwicklung Jahre hinterher hinkt. Danke, dass du den Beweis geliefert hast.
Den Timeout der Festplatte konnte man unter Windows schon vor 14 Jahren ohne Probleme einstellen.
So geht das ja munter weiter. Ich erinnere mich noch an meine allerersten Gehversuche mit Linux, das war irgenwann Mitte der 00ziger. Da hab ich mir mein System schon mal dadurch abgeschossen, weil es beim Ändern der Bildschirmauflösung keine Test-Funktion mit automatischem Fallback auf die vorherige Auflösung hab. Ich glaube, das gab es bei Windows schon bei 3.1 bzw. dann spätestens unter Win95. Da ich damals in Sachen Linux noch völlig unerfahren bin, habe ich es neu installiert, da ich selber keinen Weg raus aus dieser Misere gefunden habe.
Dann diese Geschichte ein paar Jahre später mit dem anderen Monitor. Plug & Play inkl. Erkennung des Monitors gibt es bei Windows seit den späten 90ern. Ein "abgesicherter Modus" ebenfalls.
Also wenn das so weiter geht, dann sind wir bei den gängigen Linux-Distributionen wohl im Jahr 2025 auf dem Stand von Windows 7.
ZitatDa frage ich mich ja schon, wie aktuell dein Wissen (und damit verbunden deine Kritik) ist.
Ubuntu 14.04 LTS ist am 17.4.2014 erschienen. Mir ist mein XBMC-Rechner im Februar abgeraucht, so dass ich die 13.04 LTS verwendet habe, da ich nicht auf die 14 warten konnte.
Wie gesagt: Ich spendiere eine La-ola-Welle, dass sie es geschafft haben, 14 Jahre nach Windows auch endlich eine solche Einstellungsmöglichkeit zu schaffen.
