Kult-Schrotthändler Horst Günter Ludolf tot

  • Einer der vier aus dem Fernsehen bekannten Ludolf-Brüder ist tot. Horst Günter Ludolf sei am Montagmorgen in seiner Wohnung in Dernbach (Rheinland-Pfalz) tot aufgefunden worden, teilte die Polizei mit.


    Die Brüder, die eine Autoverwertung betreiben, erlangten bundesweit Kultstatus durch die Doku-Serie "Die Ludolfs" auf dem frei empfangbaren Männer-Kanal DMAX. Darin sind sie die Könige vom Schrottplatz, die in ihrem Riesenreich der Ersatzteile jeden Tag kleine Abenteuer erleben. Horst Günter Ludolf war hier als Telefonist und Kundenberater tätig. Stoische Ruhe und Gelassenheit zeichneten ihn laut der "Ludolf"-Homepage dabei aus.


    "Es scheint, als wäre das gesprochene Wort überflüssig in Günters Welt und doch prägt auch er das Ludolf-Ensemble aufs Eindringlichste", heißt es in der Beschreibung des zweitältesten Bruders. Der im Alter von Mitte 50 gestorbene Mann habe den trockensten Humor der vier gehabt. Die Preview Production GbR in München bestätigte die Nachricht von dem Todesfall. "Wir sind erschüttert und trauern um unseren Freund Horst Günter", hieß es in einer Reaktion der Produktionsfirma. Angaben zu Zeitpunkt und Ursache des Todes lagen zunächst nicht vor.




    Zitat von Web.de

  • Im Kleinkram wurde das auch schon gepostet. 56 ist ja nun auch noch kein Alter, es wird also vermutlich auf eine Krankheit hinauslaufen. Herzinfarkt, Hirnschlag etc., ich denke das es in den nächsten Tagen wohl noch Informationen geben wird.


    Kai

  • Stimmt, 56 ist echt kein Alter. Schauen wir mal was in den nächsten Tagen an Infos erscheinen wird :)

  • Da muss ich dir leider Recht geben...ich habe mich schon früher gefragt, wie lange das gut gehen soll :(
    Andererseits: Lieber 50-60 Jahre Vollgas und friedlich einschlafen, als 70 Jahre Askese und nach langer Krankheit "endlich" sterben. Aber ich glaube das dürfte ein wenig zu philosophisch werden...

  • Der Gute war auch früher schon schwerst durchs Schicksal getroffen. Die Trennung von Frau und Kindern hat er wohl psychisch nie ganz überwunden und zog sich so in ein Schneckenhaus zurück.


    Traurige Geschichte...

    SAWLE Nr. 203/333


    Skype: "lord_arsch"

  • Ach die tun mir alle leid. Ich mag die Ludolfs...


    Nur blöd das die ganze Infrastruktur der Firma nun zusammenbricht. Die Aufgabenteilung war ja fest, jetzt gibts keinen mehr der die Telefonate annehmen kann und wird.

  • Aus Ludolf-Sichtweise mag das so sein. Theoretisch kann das auch als zwei Mann Betrieb laufen.


    Einer schraubt, der zweite hilft beim schrauben, lagert Teile ein und beantwortet auch gleich die Anrufe.


    Günter war der überflüssigste von allen, wenn Peter gleich die Telefongespräche annimmt geht das ganze schneller und effizienter.
    Das ist jetzt nicht böse gemeint und zeigt ja auch, dass jeder von den Brüdern beschäftigt wurde und das vor wirtschaftlichen Aspekten stand.


    Der Untergang wäre es wohl wenn Peter stirbt denn dann weiß niemand mehr was für Teile wo auf Lager sind.

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