Festplattennetzwerk aufbauen

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Au weia ... wenn ich das lese ... und mich hier zu Hause umsehe ... :rolleyes:


    Ah, Stromfresser entdeckt?! :D


    Keine Sorge: auch hier laufen noch Geräte mit Anschaffungsdatum 2002 ... bei Neuanschaffungen (letztes Jahr waren kurz hintereinander Waschmaschine und Trockner "fällig" - Reparatur unwirtschaftlich) wird hingegen schon auf CAPEX und OPEX geachtet.


    Natürlich wissen das auch die Hersteller und die Summe aus beidem ist praktisch konstant: billiges (nicht preiswertes) Gerät mit höherem Strombedarf entspricht in EURO in etwa höherpreiswertigem Gerät mit niedrigerem Strombedarf :rolleyes:
    Ergo ergibt sich die "Einsparung" aus der angenommen Strompreiserhöhung pro Jahr und dem "grünerem Ökogewissen". ;)


    Wie sagte doch ein Billy Rose: "Never invest your money in anything that eats or needs repairing." - na solange Aktien, Fonds und Edelmetalle kein Wäsche sauber bekommen und Essen auf den Tisch zaubern ... wobei, clever angelegt, Steuern optimiert könnte das ab einer gewissen Menge "Startkapital" durchaus reichen von den Zinsen zu leben :cool: Okay, back to reality ...


    hjrauscher

  • Aktuell habe ich für meinen Office-Bestand eine 1,8" HD am USB-Anschluss einer FB hängen. ln meinen Augen die energiesparendste Alternative, bei der das 1,8" LW nach 10 min in den Standby wechselt. Eine Lösung, die allerdings nur für kleinere Dateien in Betracht kommt.


    Nutzt man Windows (Pro) muss man sich um die Sync von lokalen Kopien nicht mühen; das erledigt Windows selbsttätig (Funktion Offline-Dateien).


    Auch ich hätte lieber eine "große" Lösung. Mir widerstrebt allerdings der Betrieb eines Servers, der 24 h in Betrieb ist. Gibt es (noch) Systeme, die man durch eine simple Fern-/Zeitsteuerung der Stromzufuhr rauf- und runterfahren kam?


    Frankie

  • Und wo sichert es die hin?

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Auch ich hätte lieber eine "große" Lösung. Mir widerstrebt allerdings der Betrieb eines Servers, der 24 h in Betrieb ist. Gibt es (noch) Systeme, die man durch eine simple Fern-/Zeitsteuerung der Stromzufuhr rauf- und runterfahren kam?


    Zum Stromsparen bieten (zumindest gute NAS) Systeme on-board-Möglichkeiten wie das zeitgesteuerte Ein-/Ausschalten - ähnlich einem Notebook mit Suspend/Resume. Dafür brauchst keine externe Zeitschaltuhr.


    Viele Systeme bieten auch Wake-on-LAN (WoL). Dabei befindet sich das System - bis auf die Ethernet-Karte - in einem Tiefschlaf und wird per 'Magic Frame' aufgeweckt. Damit hat man eine Lösung die nicht an feste Ein-/Ausschaltzeiten gebunden ist, und trotzdem nur dann läuft wenn benötigt. Das spart bei remote Systemen (im Keller bzw. Technikraum) den Weg dorthin; für auf dem Schreibtisch postierte Gerätschaften tuts auch der gute Netzschalter :)


    hjrauscher

  • Der N36L hat WoL und eine optionale Management-Karte mit KVM-Weiterleitung :) Da kann man sich dann sogar aussuchen, wie man den aus und einschalten will.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Zitat

    Original geschrieben von raix
    Und wo sichert es die hin?


    Bei Win Pro sieht es folgendermaßen aus:


    Die "Arbeitskopien" der Office-Dateien liegen auf dem 1,8''-LW im Netzwerk. Die Kopien (Offline-Dateien), die vom Nutzer weitgehend unbemerkt und automatisiert syncronisiert werden, liegen verschlüsselt in einem Systemverzeichnis. Verläßt der User den WLAN-Bereich, ersetzt Windows die Online- durch die Offline-Dateien, die übergangslos weitergenutzt werden können. Betritt man den WLAN-Bereich wieder, erfolgt eine Syncronisation.


    So habe ich auf jedem am Netzwerk angeschlossenen Rechner Sicherungen dieser Dateien. Auf einem selten genutzten NB habe ich in der Folge auch immer noch eine ältere Version, falls mal was richtig schieflaufen sollte.


    Man kann den Speicherort der Offline-Dateien aber auch ändern - bei mir ist es jeweils Laufwerk D. Auch kann man nach Wahl Dateien oder auch ganze Ordner vom Sync-Prozess ausnehmen.


    Diese Offline-Dateien-Verwaltung gibt es aber leider nur in den Pro-Versionen von Windows - was in meinem Fall den Umsatz von MS ein wenig ankurbelt, da ich jeden Rechner gleich passend aufrüste. Es ist einfach zu schön ... :)


    Frankie

  • Nicht was man nicht auch ohne Windows realisieren könnte.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Dem ist sicher so.


    Für die anderen Windows-Vartianten bietet MS sogar ein eigenes kostenloses Tool an (MS Sync-Toy), um vergleichbares zu realisieren. Aber ein einfacher Klick in den Optionen von Windows Pro hat doch auch was ... oder? ;)


    Frankie

  • So, ich hole den Thread noch einmal hoch, weil auch ich mich jetzt in der Situatin befinde wie der TE.


    Ein Windows-Server hatte mir in einem Testbetrieb sehr zugesagt. Für mich wäre ein solcher Server im Dauerbetrieb aber völlig überdimensioniert und neue Stromvernichter mag ich mir nicht mehr zulegen.


    Die obige Empfehlung mit dem Eigenbau auf Atom-Basis könnte durchaus meine Kragenweite sein - zumal ich einen "Schrottplatz" habe, auf dem ich (vermeintlich) geeignetes Material ausgemacht habe. Als Hauptkomponente könnte ein:


    ausrangierter EeePC T91-MT mit einem Atom Z520-Prozessor und Wni7-Pro


    dienen.


    Der Z520 gilt gemeinhin als besonders stromsparend. Durch die lüfterlose Konzeption des Geräts i.V.m. einer 32GB SSD für das OS ist es unhörbar und sicher auch stromsparender als geräte mit beweglichen Teilen.


    Für einen gegenwärtigen Testbetrieb bin ich zunächst wie folgt vorgegangen:


    EeePC per Gigabit-LAN mit dem Router verbunden und eine externe USB-HDD drangehängt (2,5", ohne eigenes Netzteil, mit Spin-Down bei Nichtnutzung). Auf dieser HDD habe ich einen Ordner im Netzwerk freigegeben, den ich nun als NAS nutze.


    Mal abgesehen von einigen Schwierigkeiten, die es noch zu beheben gilt:


    Ist das ein vernüftig einsetzbares Selbstbau-NAS gemäß obigem Baumuster? Wenn ja, was muss ich sonst noch beachten? Vielleicht sind die "Macken" ja in den Griff zu bekommen, obwohl Win7-Pro kein Server-OS ist.


    Bitte um fachkundigen Rat, weil Rechner-Netzwerke für mich wohl auf Dauer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben werden.


    Frank

  • Irgendwo muss ein Denkfehler stecken. Schreib- und Lesegeschwindigkeit liegen um 4 MByte/s, wobei die Lesegeschwindigkeit tlw. noch unter der Schreibgeschwindigkeit liegt. Ein vernünftiges Arbeiten ist kaum möglich.


    Das kann doch nicht alles sein. Selbst die leistungsmäßig wohl schlechter ausgestattete Linkstation Mini war am selben Anschluss ungleich flotter.


    Was habe ich übersehen?


    Frank

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