Falls die USA Pleite geht, welche Nachteile/Vorteile hat das für die dt. Bürger?

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Wenn nun auch noch welch ironischer oder sarkastischer Form zu Gewalt aufgerufen bzw. verherrlicht wird, erübrigt sich jegliche Diskussion.


    Ironie ist kein ernstzunehmender Aufruf. Sie ist nie ernst und deswegen auch keine sachliche Diskussionsgrundlage - also auch kein Grund darauf beleidigt zu reagieren.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Da werde ich nach Lösungsvorschlägen gefragt und stelle dar, wo ich ansetzen würde. Wird darauf eingegangen? Nein! Werden Gegenvorschläge erbracht? Nein!


    Ich habe deinen Vorschlägen zugestimmt aber zugleich zum Ausdruck gebracht, dass ich leider annehme, dass wenig bis nichts davon umgesetzt wird, dass auch keine anderen halbwegs sinnvollen Lösungen entwickelt werden. Bisher gefällt sich unsere Politik jedenfalls in maximaler Ignoranz und den Beschwörungen, bei uns könnte sowas wie in London ja nicht passieren. Nicht nur, dass das eine zusätzliche Provokation für die Unterschicht darstellt und damit Öl ins Feuer gießt, es widerspricht auch der Wahrnehmung der allermeisten Leute. Wer sich z. B. in Berlin nur im Regierungsviertel herumtreibt anstatt sich mal in Hellersdorf / Mahrzahn oder Lichtenberg umzusehen (am Besten mal als ausländisch aussehender Mitbürger dort spazieren gehen...) oder sich die No-Go-Areas für ausländische Mitbürger im Osten anzusehen, kapiert nichts.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Stattdessen wird einfach weitergepöbelt, lamentiert und verherrlicht. Was soll hier also noch diskutiert werden, wenn noch nicht einmal Lösungsvorschläge oder Ideen diskutiert werden?


    Wie geschrieben: klingt zwar gut, nur was wird denn davon umgesetzt? Schon seit Jahren passiert nichts obwohl jeder normalintelligente Mensch im normalen Leben beobachten kann wie es abwärts geht.


    Als Politiker und Banker fährt man natürlich nur mit der Fahrbereitschaft des Bundestags oder im Maybach durch die Gegend. Man sollte die Leute mal zwangsweise in die S-Bahn setzen und in bestimmte Stadtteile fahren lassen, gerne auch in ihrem Anzug. Versiffte Klamotten durch die versauten Bahnen und Leute mit Füssen auf den Sitzen, Gestank, Bierpfützen, Asi-Musik und Pöbeleien wären da noch das kleinste Problem. Der ein oder andere würden auch 'was auf die Mütze kriegen...


    Nur machen die hohen Herren diese Erfahrung nie, sie leben halt in ihrer Parallelwelt.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich zitiere noch einmal aus einem meiner Lieblingsfilme, denn einige Leute hier scheinen genau so zu denken:
    "Es gibt Menschen, die an logischen Dingen nicht interessiert sind - zum Beispiel Geld. Man kann sie nicht kaufen, einschüchtern, sie zur Vernunft bringen oder mit ihnen verhandeln. Einige Menschen wollen die Welt einfach nur brennen sehen..."


    Geld ist kein Selbstzweck und unterliegt keiner Logik. Kann man ja ganz aktuell auch an der Börse sehen, sie lebt von der Unlogik des Geldes und im Augenblick ganz besonders.


    Wer nichts zu verlieren hat, unter anderem auch kein Geld, kann mit selbigem auch nicht erpresst werden... Ich heiße Gewalt nicht gut und verurteile sie. Aber dennoch verstehe ich, dass Leute irgendwann nichts mehr zu verlieren haben und dieses treibt sie in die Gewalt um ihre Wut abzubauen. Man sollte dabei aber auch die Ursachen nicht vergessen: die Ursache ist die Kapital-Gewalt der Reichen, nicht die Straßen-Gewalt tumber Plünderer.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Man sollte dabei aber auch die Ursachen nicht vergessen: die Ursache ist die Kapital-Gewalt der Reichen, nicht die Straßen-Gewalt tumber Plünderer.

    .


    Du machst es Dir aber auch ganz schön einfach und von differenziert kann hier keine Rede sein. Indem Du anderen die Schuld gibst, tust Du nichts anderes, als die Gewalt dann eben doch zu verharmlosen. Du drehst den Spiess einfach nur um und rechtfertigst geradezu die Ausschreitungen. Fast so, als wären sie nur eine Art logische Reaktion und eine Art Recht derer, die sich mittels ihrer gegen ihre vermeintliche Benachteiligung, die noch dazu lediglich auf kapitalistisch-elitärer Ausbeutung basiert, zur Wehr setzen oder "holen, was ihnen gebührt". Das ist mal wieder ein Extrembeispiel für Deine Gesinnung.
    Typisch ist auch, dass Du auf solche Themen regelrecht zu warten scheinst. Sonst liest, sieht und hört man nix von Dir. Aber bei sowas bist Du sofort mit dabei und zwar richtiggehend extrem. Das ist durchschaubar und vorhersagbar.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Als Politiker und Banker fährt man natürlich nur mit der Fahrbereitschaft des Bundestags oder im Maybach durch die Gegend. Man sollte die Leute mal zwangsweise in die S-Bahn setzen und in bestimmte Stadtteile fahren lassen, gerne auch in ihrem Anzug. Versiffte Klamotten durch die versauten Bahnen und Leute mit Füssen auf den Sitzen, Gestank, Bierpfützen, Asi-Musik und Pöbeleien wären da noch das kleinste Problem. Der ein oder andere würden auch 'was auf die Mütze kriegen...


    Nur machen die hohen Herren diese Erfahrung nie, sie leben halt in ihrer Parallelwelt.


    "Politiker sind ja geübte Realitätsverweigerer, die immer wieder von Gewaltausbrüchen auch in Deutschland überrascht werden. Von daher gibt es einen parteiübergreifenden Konsens, bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nicht zur Kenntnis zu nehmen."


    So Rainer Wendt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft zur Frage, ob er die Ansicht des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich teile, dass in Deutschland Krawalle, Ausschreitungen, Plünderungen und Brandschatzungen wie sie ggw. in englischen Großstädten zu beobachten sind, äußerst unwahrscheinlich seien. Zur weiteren Begründung seiner Ansicht führte Wendt aus: "Wir sind in Deutschland in der Lage, die sozialen Risse in unserer Gesellschaft mit viel Geld zuzukleistern. Wenn das einmal nicht mehr der Fall ist, weil zum Beispiel die Wirtschaft sich anders entwickelt, der Staat noch mehr sparen muss, dann werden sich diese Konflikte sehr schnell auch in solchen Gewalttätigkeiten offenbaren können."



    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Wer nichts zu verlieren hat, unter anderem auch kein Geld, kann mit selbigem auch nicht erpresst werden... Ich heiße Gewalt nicht gut und verurteile sie. Aber dennoch verstehe ich, dass Leute irgendwann nichts mehr zu verlieren haben und dieses treibt sie in die Gewalt um ihre Wut abzubauen. Man sollte dabei aber auch die Ursachen nicht vergessen: die Ursache ist die Kapital-Gewalt der Reichen, nicht die Straßen-Gewalt tumber Plünderer.


    "Wer nichts zu verlieren hat" definiert sich in Europa aber nicht mehr, wie zu Karl Marx' Zeiten, dadurch, dass man nichts zu verlieren hat außer den Ketten der Lohnsklaverei, sprich: man hat nur die Wahl, gewalttätig zu werden oder zu verhungern. Sondern hier ist es der Verlust von iPod oder iPhone, der dem gewalttätigen "Proletarier" droht, oder der Verlust der allgegenwärtigen Erreichbarkeit (für die Habenichtse ein Statussymbol, fürs mittlere Management, und deren Erfüllungsgehilfen eher ein Fluch) via Blackberry oder sonstigem Smartphone (notfalls sogar Nokia).


    Von daher sind die Randale in England schon sehr kritisch zu sehen, denn vom Hungertod bedroht ist auch dort niemand, obwohl das soziale Netz im Mutterland der modernen Demokratie sicherlich erheblich grobmaschiger ist als in Deutschland, der Heimat des modernen Sozialstaats und der sozialen Marktwirtschaft.

    Viele Grüße und einen Happy Day


    Guy Fawkes was the only person ever to enter Parliament with honest intentions.

  • Ich fände es wahnsinnig schön und "Neu", wenn wir es wenigstens in diesem Forum schaffen, sachlich und nüchtern zu bleiben. Wenn es hier nicht gelingt, ohne Beleidigungen und Anfeindungen auszukommen, wie soll es dann erst auf der Straße gehen?
    Die Kunst des Lebens ist wirklich IMO über den eigenen Tellerrand zu schauen und andere Meinungen und Anschauungen nicht nur zu tolerieren und zu akzeptieren, sondern auch zu überdenken und zu überprüfen.
    Das ist doch das Problem an der Sache, man hat eine Meinung, jemand hat einen Gegenmeinung und sofort fängt man an sich angegriffen, unverstanden zu fühlen. Und genau das passiert, wenn die Politiker miteinander diskutieren. Verschiedene Meinungen, alle furchtbar fundiert und keiner kann ein Jota den Standpunkt des anderen nachvollziehen, bzw. fehlt komplett der Wille dazu.
    Ich habe in diesem Thread geschrieben, weil ich bis vor einigen Seiten, die Meinungen und Argumente sehr gut und interessant fand Und zwar auch und v.a in ihrer Gegenätzlichkeit. Dann fällt ein blödes oder missverstandenes Wort und schon geht die Ruhe verloren und es wird gestritten. genau wie im richtigen Leben und ein Beispiel im (sehr) Kleinen, warum es nicht (mehr?) funktioniert in dieser Welt.


    Also Peace Freunde ;)

  • @ mac bertl: ich gehe mit Deiner Ermahnung durchaus konform, aber ich bitte Dich trotzdem, eine Sache zu bedenken: jeder "Diskursteilnehmer" (nennen wir sie mal in guter universitärer Tradition so) nimmt nicht nur an einer Diskussion teil, sondern nimmt auch gleichzeitig eine bestimmte objektive gesellschaftliche bzw. soziale Position ein, aus der sich ("das Sein bestimmt das Bewusstsein," zumindest nach Marx, und ich habe zumindest in diesem Punkt noch niemanden gefunden, der ihn widerlegt hat) sein politisches Bewusstsein ergibt.


    Man kann versuchen, sich die Sache "schön zu saufen," aber es nützt nichts. Es geht für jeden einzelnen um "seine objektive Sicht der Welt", egal ob sie nun richtig oder falsch ist. Wer sich selbst zu den "Kapitalisten" zählt, argumentiert natürlich FÜR das Kapital. Und wer sich selbst eher zu den Verlierern des Kapitalismus zählt, argumentiert für Randale. Nur wer sich selbst zur Avantgarde des Proletariats zählt, setzt auf die wohl organisierte Revolution, die das ausbeuterische System hinwegfegt, aber ohne dabei gleich Ströme von Blut zu vergießen oder ungeheure Sachwerte zu vernichten. :D


    Aber versuch doch mal, zwischen diesen Gruppen so etwas zu schaffen wie einen Konsens. Da stößt Alkohol doch deutlich an die Grenzen seiner Möglichkeiten... :p

    Viele Grüße und einen Happy Day


    Guy Fawkes was the only person ever to enter Parliament with honest intentions.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    .


    Du machst es Dir aber auch ganz schön einfach und von differenziert kann hier keine Rede sein. Indem Du anderen die Schuld gibst, tust Du nichts anderes, als die Gewalt dann eben doch zu verharmlosen. Du drehst den Spiess einfach nur um und rechtfertigst geradezu die Ausschreitungen. Fast so, als wären sie nur eine Art logische Reaktion und eine Art Recht derer, die sich mittels ihrer gegen ihre vermeintliche Benachteiligung, die noch dazu lediglich auf kapitalistisch-elitärer Ausbeutung basiert, zur Wehr setzen oder "holen, was ihnen gebührt". Das ist mal wieder ein Extrembeispiel für Deine Gesinnung.
    Typisch ist auch, dass Du auf solche Themen regelrecht zu warten scheinst. Sonst liest, sieht und hört man nix von Dir. Aber bei sowas bist Du sofort mit dabei und zwar richtiggehend extrem. Das ist durchschaubar und vorhersagbar.


    Servus.
    Als ehemaliger Offizier der auch an Aktiven Kriegshandlungen teilnehmen musste, kann ich Persönlich zu dem Thema Gewalt an sich folgendes sagen.
    Es ist meistens das Elitäre Schichten der Gesellschaft genau mit diesem Argument kommen, das Gewalt keine Lösung ist.
    Nur hat die ausgebeutet Schicht in der Regel nicht wirklich die Wahl, da durch durch die Eliten bedingt mechanismen eingeführt wurden die eine andere langfristige Lösung sehr erschweren bzw. extrem in die Länge ziehen, da dieser Gewaltfreie Weg in der Regel auch sehr Kapitalintensiv ist.
    Und damit sind bis auf die Knochen ausgebeutete eher wenig mit gesegnet.
    Die Eliten die ausbeuten erwarten im Gegenzug für ihr Asoziales Menschenverachtendes Verhalten, komischerweise ein zurückhaltendes passiv orientiertes vor allem Friedliches verhalten.
    Das widerspricht sich, nur weil jemand mit latenten Mitteln Ausbeutet bzw. Menschen diskriminiert, ausbeutet, erniedrigt bedeutet das nicht das Aktive Reaktionen darauf ausgeschlossen sind.
    Gewalt an sich ist nicht schönes, nur sollte eines klar sein Kapital ist kein Generalschutzschild für jegliche Art von eigener Aggression und deren Konsequenzen die man dafür und oft auch zu Recht bekommen kann.


    Ein Grundproblem ist das viele "Entscheider" ihre realen Auswirkungen gar nicht mitbekommen, auf dem Papier steht eine Zahl, da kommt ein Signum runter und fertig.
    Das durch das Signum 10.000 Familien extreme Probleme bekommen etc. bekommt der unterzeichner so nicht mit, wie auch?
    Es findet eine abstumpfung statt, da man A nie mit den Konsequenzen seines tuns Konfrontiert wird und B im Prinzip bei der nächsten Aufsichtsratsitzung dafür auch noch belohnt wird.
    Das ganze wird entsprechend tief Konditioniert, das man irgendwann nur noch seinen Kontoauszug und das nächste Lob im Auge hat......
    Die Frage ist nur auf wessen Kosten?


    Ja und die liebe Gewalt, hmmhh meine Erfahrung ist zwiespältig auf der einen Seite hat sie eine Reinigende Wirkung auf der anderen Seite aber auch eine eskalierende Wirkung.
    Überwiegend aber eine Reingende, es kommt immer darauf an gegen wenn oder gegen was man kämpft.
    Alle extremen Kapitalisten an die Wand zu stellen und zu erschießen macht auf Dauer keinen Sinn aber bestimmt Spass^^, zuviele Nachfolger stehen bereit.
    Ein Aufstand der untersten Schichten dauert ewig, da diese mit starken gegensätzlichen Interessen zu kämpfen hätte und der Offizielle Weg um effektiv etwas zu erreichen zu sehr an Kapital gekoppelt ist.


    Ein umdenken?
    Das wird erst dann stattfinden wenn es anfängt weh zu tun, die wenigsten gehen zum Zahnarzt wenn es nicht weh tut.
    Nur ist halt die Frage was weh tut?
    Verkuste an den Börsen?
    Abwertungen durch Ratingagenturen?
    Was schmerzt wirklich?


    Im übrigen 99% der Kriege werden aus Wirtschaftlichen Interessen geführt, frei nach dem Motto was nicht Existiert kann nichts kosten und vor allem nichts fordern.
    Indiziert in der Regel vom Kapital, meistens durch Verlustängste begründet.


    Krieg ist eine Waffe des Kapitals, da Kostenintensiv.
    Man schaue sich nur mal an wie die USA bestimmte Volksgruppen in den den Drittländern mit Waffen beliefert hat um anschließend bestimmte Lizenzen zu bekommen um Rohstoffe abzubauen etc.


    Krieg und Gewalt und Kapital gehört zwingend zusammen und Gegengewalt ist dadurch schlicht und ergreifend legitim, ob man das hören will oder nicht.
    Oder soll ich sagen Systemrelevant oder Alternativlos.....

    Wer mit halb gefülltem Tank die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halbem Etat doppelte Ergebnisse erzielen will, ist ein Finanzvorstand.

  • Zitat

    Original geschrieben von Matchacom
    Krieg und Gewalt und Kapital gehört zwingend zusammen und Gegengewalt ist dadurch schlicht und ergreifend legitim, ob man das hören will oder nicht.
    Oder soll ich sagen Systemrelevant oder Alternativlos.....


    Das ist, mit Verlaub, vollkommener Unsinn. Denn demnach hätten sozialistische Staaten niemals Kriege (vor allem keine Angriffskriege!) führen dürfen, und doch haben sie genau das immer wieder getan. Und es hätte vor der "Erfindung" des Kapitalismus keine Kriege geben dürfen, und wir wissen wohl alle aus der Geschichte, dass genau das Gegenteil der Fall war: Kriege und gewalttätige Auseinandersetzungen unter Menschen gehörten von Anbeginn der Menschheitsgeschichte zur menschlichen Geschichte.


    Kriege werden aus den vielschichtigsten Gründen geführt, und jeglicher Versuch, diesen Umstand auf "typisch" für dieses oder jenes wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche System zu reduzieren, geht völlig fehl. Kriege zu führen ist etwas typische menschliches; wer Kriege abschaffen will, muss zuvor die Menschen abschaffen. :rolleyes:


    Ich bin zwar kein ehemaliger aktiver Offizier und/oder Teilnehmer an irgendeinem Krieg oder Bürgerkrieg, aber diese selbstverständlichen Dinge bekomme ich auch ohne detailliertes Fachwissen darüber, wie man am besten/schnellsten/effizientesten anderen Leuten befiehlt, andere Leute umzubringen, auf die Reihe.

    Viele Grüße und einen Happy Day


    Guy Fawkes was the only person ever to enter Parliament with honest intentions.

  • Zitat

    Ich bin zwar kein ehemaliger aktiver Offizier und/oder Teilnehmer an irgendeinem Krieg oder Bürgerkrieg, aber diese selbstverständlichen Dinge bekomme ich auch ohne detailliertes Fachwissen darüber, wie man am besten/schnellsten/effizientesten anderen Leuten befiehlt, andere Leute umzubringen, auf die Reihe.


    Man merkt das Du ein später 68er bist.......
    Krieg ob im Sozialismus oder Kapitalismus hat immer zu 99% einen Grund.
    Man investiert in Waffen und Menschen um anderen Menschen ihr Eigentum abzunehmen, auf eine sehr schnelle und effektive Art.
    In den wenigsten fällen stehen rein Persönliche Interessen/Rache dahinter, das ist immer ein Nebenschauplatz.
    Ich Persönlich hatte keine Probleme damit den Menschen das anzutun, was diese meiner Familie angetan haben.
    Zahn um Zahn, Zug um Zug........und ich schlafe verdammt ruhig und lange, wenn ich frei habe.....


    Zitat

    Kriege zu führen ist etwas typische menschliches; wer Kriege abschaffen will, muss zuvor die Menschen abschaffen.


    Die Menschen werden sich selber abschaffen keine Angst.



    Zitat

    Ich bin zwar kein ehemaliger aktiver Offizier und/oder Teilnehmer an irgendeinem Krieg oder Bürgerkrieg, aber diese selbstverständlichen Dinge bekomme ich auch ohne detailliertes Fachwissen darüber


    Übrigens ich kann Monatelang in der Uni Bibliothek sitzen und mir Theorethisches Wissen aneignen nur hat das nicht im geringsten etwas mit der gängigen Praxis zu tun.
    Die gängige Praxis hat ja meistens noch nicht mal etwas mit dem was man beim Millitär gelernt hat zu tun, den in diesen kommt noch ein Stückweit so etwas wie Moral und Ehre vor, zwar nicht viel aber ein wenig...
    Fachwissen taugt übrigens immer nur dann etwas, wenn das ganze Dual stattfindet und man entsprechende Praktische Erfahrungen sammeln konnte.

    Wer mit halb gefülltem Tank die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halbem Etat doppelte Ergebnisse erzielen will, ist ein Finanzvorstand.

  • Zitat

    Original geschrieben von Matchacom
    Die Menschen werden sich selber abschaffen keine Angst.


    Immerhin der einzige Satz, der zeigt, dass Du das meinst, wovon ich das glatte Gegenteil von dem sagen wollte, was Du geschlussfolgert hast. Der Rest ist leider komplett am Thema vorbei, aber das macht (mir) nichts. ;)


    Nein, die Menschen werden sich nicht abschaffen, auch nicht angesichts einer weltweiten Wirtschaftskrise, und dazu besteht auch keinerlei Grund.


    "This is the way the world ends: Not with a bang but a whimper.", schrieb der englische Dichter T. S. Elliot in seinem berühmten Gedicht "The Hollow Men" bereits vor über 80 Jahren. Und er hatte damit sehr recht.


    Die Menschheit wird sich nicht selbst abschaffen, dazu sind die Menschen einfach viel zu feige. "Der Mensch ist guat, nur die Leut san a Gsindl," ulkte der Satiriker Johann Nepumuk Nestroy bereits vor 150 Jahren, und damit zeigte er die größte Stärke und Schwäche des Menschen an sich und der Masse Mensch im besonderen in einem einzigen Satz auf.

    Viele Grüße und einen Happy Day


    Guy Fawkes was the only person ever to enter Parliament with honest intentions.

  • Zitat

    Nein, die Menschen werden sich nicht abschaffen, auch nicht angesichts einer weltweiten Wirtschaftskrise, und dazu besteht auch keinerlei Grund.


    Dazu bedarf es keine besonderen Grund, der Umgang mit unserer Umwelt.
    Der Umgang der Menschen miteinander.
    Irgendwann kommt jemand der der Roten Knopf drückt, weil seine Land oder sonstige Lobby den Hals nicht voll genug bekommen hat.


    Zitat

    Die Menschheit wird sich nicht selbst abschaffen, dazu sind die Menschen einfach viel zu feige.


    Da ist viel wahres dran, nur leider ist das nicht in der Hand der Mehrheit sondern einer Minderheit.
    Stichwort Kapital :D
    Es liegt ergo an einigen wenigen ob die Menschheit sich selber zerstört, ob kurzfristig durch einen Atomaren Krieg oder auf Raten durch komplette Verunstaltung unseres Lebensraumes.
    Und einem skrupellosen Kapitalistisch orientierten Menschen zu unterstellen den Knopf nicht zu drücken, wenn er dadurch einen vermeintlichen Vorteil oder maßlosen Profit erlangen kann.
    Ist doch sehr Naiv.

    Wer mit halb gefülltem Tank die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halbem Etat doppelte Ergebnisse erzielen will, ist ein Finanzvorstand.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!