Netzausbau Telefonica (o2) 4G LTE-Netz


  • Ja.


    Zitat

    Ich glaube aus diesem Missverständnis kommt auch deine Einschätzung es würde bundesweit nur maximal LAC/CellID-Wechsel geben und nicht wirklich umgebaut, oder? :confused:


    Nein, das habe ich auch nie behauptet.

  • Wie fabius schon sagt... Bei ZTE und Ericsson gibt es nur die Option voll ersetzen. Und bei Huawei und NSN kommt es drauf an in welcher Region man ist, liegt das falsche für die Region an wird auch ersetzt.
    Bei den grünen Standorten kann man fast immer von wirklichem Umbau ausgehen.

    Xiaomi Mi 9 Dual-Sim, Freenet FUNK & Roaming Cards, Unitymedia 2Play 400/40

  • Zitat

    Original geschrieben von marcometer
    Wie fabius schon sagt... Bei ZTE und Ericsson gibt es nur die Option voll ersetzen. Und bei Huawei und NSN kommt es drauf an in welcher Region man ist, liegt das falsche für die Region an wird auch ersetzt.
    Bei den grünen Standorten kann man fast immer von wirklichem Umbau ausgehen.

    Genau das ist aber das Hauptproblem fuer die Frustration bei den Kunden. Weil diese Strategie sehr viele Ressourcen frisst den Kunden im Endeffekt aber rein garnichts bringt!


    Man sollte sich erst auf den 3G/4G Ausbau konzentrieren, und die Stationen die man dafuer ohnehin anfassen muss, kann man natuerlich gleich komplett auf neue Huawei- und NSN-Hardware umruesten.


    Aber eine alte Ericsson GSM Station in eine nagelneue Huawei- oder NSN Station umzubauen, aber wieder nur in GSMonly Konfiguration, bringt einfach nichts! Damit ist dann nach wie vor keine vernuenftige Datennutzung moeglich. Aber es verschlingt trotzdem Geld und Arbeitsaufwand.


    Und der "One-Network" Gedanke ist zwar schoen und gut, aber im Grunde ein Luxusgedanke. Auch Technik von zwei oder drei Herstellern uebereinander laeft ganz passabel. Selbst Telekom und Vodafone haben keine homogenen Netze, aber es laeuft trotzdem wesentlich besser wie bei o2, eben weil mehr UMTS bzw. LTE da ist und weniger GSMonly.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Genau das ist aber das Hauptproblem fuer die Frustration bei den Kunden. Weil diese Strategie sehr viele Ressourcen frisst den Kunden im Endeffekt aber rein garnichts bringt!


    Man sollte sich erst auf den 3G/4G Ausbau konzentrieren, und die Stationen die man dafuer ohnehin anfassen muss, kann man natuerlich gleich komplett auf neue Huawei- und NSN-Hardware umruesten.


    Du darfst als Ressourcen nicht nur die Um-/Ausbau-Manpower sehen sondern auch Betriebskosten.


    Läßt Du die drei Netze (O2-Alt, E-Plus-Alt, TEF-konsolidiert) längere Zeit parallel laufen, dann hast Du bis zu 3-fache Betriebskosten, zusätzlich wären dann in Deinem Modell noch 3G/4G-Ausbaukosten und dann später die Umbaukosten (wenn man eigentlich am liebsten schon 5G-Ausbau möchte).


    Fressen Dir die Betriebskosten dabei aber schon den Großteil des Jahresbudgets auf, dann bleibt kaum noch Budget für den Ausbau. Daher kann ich die Vorgehensweise, zuerst den Focus auf Konsolidierung zu setzen, damit man schnell die Betriebskosten reduzieren kann (und in Metropolen - wo viele Kunden sind - dabei gleich auszubauen), und dann erst den Focus auf den Ausbau zu setzen, wenn man die Betriebskosten reduziert hat.

  • Zitat

    Original geschrieben von dw4817
    Du darfst als Ressourcen nicht nur die Um-/Ausbau-Manpower sehen sondern auch Betriebskosten.


    Läßt Du die drei Netze (O2-Alt, E-Plus-Alt, TEF-konsolidiert) längere Zeit parallel laufen, dann hast Du bis zu 3-fache Betriebskosten, zusätzlich wären dann in Deinem Modell noch 3G/4G-Ausbaukosten und dann später die Umbaukosten (wenn man eigentlich am liebsten schon 5G-Ausbau möchte).

    Klar waeren die Betriebskosten etwas hoeher, aber vermutlich nicht soviel hoeher. Zumal ja die ganze ZTE Hardware schon da war.


    Zitat

    Original geschrieben von dw4817
    Fressen Dir die Betriebskosten dabei aber schon den Großteil des Jahresbudgets auf, dann bleibt kaum noch Budget für den Ausbau. Daher kann ich die Vorgehensweise, zuerst den Focus auf Konsolidierung zu setzen, damit man schnell die Betriebskosten reduzieren kann (und in Metropolen - wo viele Kunden sind - dabei gleich auszubauen), und dann erst den Focus auf den Ausbau zu setzen, wenn man die Betriebskosten reduziert hat.

    Erstmal kostet der Umbau aber Geld. Und bis sich diese Kosten durch die geringeren Betriebskosten wieder amortisieren dauert es wahrscheinlich schon ein paar Jahre. Solange mit GSMonly rumgurken kann man niemanden zumuten.


    *****


    Betriebskosten senken ist ja schoen und gut - aber oberste Prioritaet muessen einfach die ganzen Brennpunkte haben und das man den Anschluss an die Konkurrenz verliert


    Ein Netz bei dem man gleich hinter der Stadtgrenze in der Digitalen Steinzeit landet, also nur noch Sprachtelefonie und SMS funktioiert, aber datentechnisch defacto offline ist, ist einfach keinen Cent mehr wert. In einem solchen Netz kann man keine Tarife zu einem normalen Preis mehr verkaufen. Sondern hoechstens zum absoluten Schleuderpreis, und so bekommt man keie Einnahmen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Ein Netz bei dem man gleich hinter der Stadtgrenze in der Digitalen Steinzeit landet, also nur noch Sprachtelefonie und SMS funktioiert, aber datentechnisch defacto offline ist, ist einfach keinen Cent mehr wert. In einem solchen Netz kann man keine Tarife zu einem normalen Preis mehr verkaufen. Sondern hoechstens zum absoluten Schleuderpreis, und so bekommt man keie Einnahmen.


    Was ich unterhaltsam finde, ist, daß man hier davon ausgeht, daß sich Telefonica davon irgendwie wieder erholt und dann irgendwie eine Art großes Comeback kommt. :p


    Es ist doch offensichtlich, daß die Spanier sich mit der E-Plus-Übernahme vollkommen verhoben haben. Die werden das Ding jetzt noch schön mit Schmackes an die Wand fahren und dann wie ehemals Quam die Reste an die übrigen zwei Netzbetreiber verkaufen.


    Und dann war es das mit Netzcode 262-03/07.

  • Zitat

    Original geschrieben von Wechsler
    Was ich unterhaltsam finde, ist, daß man hier davon ausgeht, daß sich Telefonica davon irgendwie wieder erholt und dann irgendwie eine Art großes Comeback kommt. :p


    Es ist doch offensichtlich, daß die Spanier sich mit der E-Plus-Übernahme vollkommen verhoben haben. Die werden das Ding jetzt noch schön mit Schmackes an die Wand fahren und dann wie ehemals Quam die Reste an die übrigen zwei Netzbetreiber verkaufen.


    Und dann war es das mit Netzcode 262-03/07.


    Ich finde es viel unterhaltsamer, wie hier stammtischartig Theorien und Behauptungen von Trollen in den Raum gestellt werden … Man merkt an den Kommentaren sofort, dass sowohl das technische, als auch das wirtschaftliche Wissen fehlt.


    Telefonica hatte sich das mit dem Zusammenschluss vermutlich einfacher vorgestellt (und den Versprechungen der Equipment-Herstellern geglaubt) … Das die am Ende schnellstmöglich Zellen tauschen mussten (ZTE?), damit nicht noch mehr Ausfälle oder Roamingprobleme auftreten war bestimmt nicht so geplant. Das mit den Roamingproblemen zeigt übrigens, wie gut die Standardisierung von Mobilfunkequipment (nicht) funktioniert! Die Telekom hat das im Zuge des LTE900 Ausbau für Nb-IoT ziemlich schmerzhaft feststellen müssen.
    Die jetzigen Aufrüstungen scheinen nun mehr nach Plan zu laufen und dem zu entsprechen, was Tef bei seinen Dienstleistern eingekauft hat. Jetzt werden die Stationen meistens komplett umgerüstet oder richtig aufgerüstet. (Je nachdem, ob es einen Anbieter/Hardwaretausch gibt oder nur eine Aufrüstung) Dann kommt konsequent auch mehr mit als eine reine LTE800 Monokultur …..
    PS: Schaut einfach mal in die wirtschaftliche Entwicklung von Tef hinein – so schlimm sieht es da gar nicht aus, der Verlierer wird am Ende Vf sein, da Tef kapazitätsmäßig möglicherweise dieses Jahr in allen Ballungsräumen an denen vorbei zieht (und in 1-2 Jahren dann auf dem Land auch) Durch den verspäteten Ausbaubeginn muss Tef die Stationen nicht alle nachrüsten, sondern baut ja jetzt wenigstens konsequent aus (siehe Ruhrpott)


    PS: Auch wenn es hier so aussieht, so beobachte ich nicht nur Tef intensiv und bin bei weitem kein Freund dieses Tef Netzes (ich brauche auch persönlich ein stabiles Netz) - Es ist aber sehr interessant wie gut man Tef beim Arbeiten zusehen kann (hat teilweise schon etwas sehr unterhaltsames) und für zuverlässige Anwendungen in der Industrie ist es noch nicht brauchbar ... Bei den anderen muss man schon mal genauer hinsehen, wenn man Zuverlässigkeit und Versorgung (und andere Situationen) bewerten will ;) (Aber wenn man so sieht, was Vf bspw. für Redundanzprobleme hat ^^ .... Ein verschmortes Kabel und ganze Städte sind offline - incl. BOS...)

  • Zitat

    Original geschrieben von Wechsler
    Es ist doch offensichtlich, daß die Spanier sich mit der E-Plus-Übernahme vollkommen verhoben haben. Die werden das Ding jetzt noch schön mit Schmackes an die Wand fahren und dann wie ehemals Quam die Reste an die übrigen zwei Netzbetreiber verkaufen.

    Mittlerweile befuerchte ich das auch immer oefter - allerdings waere das schon irgendwie ein Drama weil nur zwei Anbieter waere dann doch etwas wenig.


    Zitat

    Original geschrieben von fabius_ac
    PS: Schaut einfach mal in die wirtschaftliche Entwicklung von Tef hinein – so schlimm sieht es da gar nicht aus, der Verlierer wird am Ende Vf sein, da Tef kapazitätsmäßig möglicherweise dieses Jahr in allen Ballungsräumen an denen vorbei zieht (und in 1-2 Jahren dann auf dem Land auch) Durch den verspäteten Ausbaubeginn muss Tef die Stationen nicht alle nachrüsten, sondern baut ja jetzt wenigstens konsequent aus (siehe Ruhrpott)

    Trotzdem steht aber Vodafone immer noch wesentlich besser da weil Vodafone schon 2012/2013 federfuehrend beim LTE Flaechenausba war. Und die GSMonly Flecken werden bei Vodafone allmaehlich auch geschlossen.


    Mag sein das Vodafone in den Staedten teilweise nicht soviel Kapazitaet hat - aber so krass das garnichts mehr funktionieren wuerde ist es nicht. Und die genaue Datenrate ist fuer die meisten Anwendungen ja egal.


    Zitat

    Original geschrieben von fabius_ac
    Bei den anderen muss man schon mal genauer hinsehen, wenn man Zuverlässigkeit und Versorgung (und andere Situationen) bewerten will (Aber wenn man so sieht, was Vf bspw. für Redundanzprobleme hat ^^ .... Ein verschmortes Kabel und ganze Städte sind offline - incl. BOS...)

    Da ist zwar auch nicht schoen aber gelegentlich mal ein paar Stunden Ausfall ist fuer die meisten Privatkunden und auch viele Small-Business-Kunden noch verkraftbar.


    Was aber nicht verkraftbar ist, das sind eben die mehrwoechigen oder gar mehrmonatigen Ausfaelle bei o2 - oder auch wenn es bei o2 ganz regulaer eben nur GSMonly Versorgung gibt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Klar waeren die Betriebskosten etwas hoeher, aber vermutlich nicht soviel hoeher.


    Viele kleinen Posten summieren sich auch zu einem großen Posten.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Zumal ja die ganze ZTE Hardware schon da war.


    Ich spreche von Betriebskosten. Lizenzverträge, Wartungsverträgen, Schulungsaufwand, Managementequipment, Stromkosten, Miete, Backhaul, ... das summiert sich alles.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Betriebskosten senken ist ja schoen und gut - aber oberste Prioritaet muessen einfach die ganzen Brennpunkte haben und das man den Anschluss an die Konkurrenz verliert


    Exakt: Brennpunkt, dort wo viele Nutzer sind, Metropolregionen. Sind die Entschäft, geht man aufs Land.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Ein Netz bei dem man gleich hinter der Stadtgrenze in der Digitalen Steinzeit landet, also nur noch Sprachtelefonie und SMS funktioiert, aber datentechnisch defacto offline ist, ist einfach keinen Cent mehr wert.


    ...nur ist das halt nicht grundsätzlich so schlecht.


    Auf meinen ca. 35 km in die Arbeit überquere ich 4 Stadtgrenzen, habe aber trotzdem meist durchgehenden LTE-Empfang (Münchner S-Bahn-Tunnel ausgenommen, da sperrt sich wohl bisher die Bahn).

  • Zitat

    Original geschrieben von fabius_ac
    Ich finde es viel unterhaltsamer, wie hier stammtischartig Theorien und Behauptungen von Trollen in den Raum gestellt werden … Man merkt an den Kommentaren sofort, dass sowohl das technische, als auch das wirtschaftliche Wissen fehlt.


    Telefonica hatte sich das mit dem Zusammenschluss vermutlich einfacher vorgestellt (und den Versprechungen der Equipment-Herstellern geglaubt) … Das die am Ende schnellstmöglich Zellen tauschen mussten (ZTE?), damit nicht noch mehr Ausfälle oder Roamingprobleme auftreten war bestimmt nicht so geplant. Das mit den Roamingproblemen zeigt übrigens, wie gut die Standardisierung von Mobilfunkequipment (nicht) funktioniert! Die Telekom hat das im Zuge des LTE900 Ausbau für Nb-IoT ziemlich schmerzhaft feststellen müssen.


    Lässt sich das weiter ausfühen, vielleicht in einem Extrathread? Was hakt da? Ist die Hardware nicht verfügbar, funktioniert diese nicht wie gewünscht? Ich erlebe es hier vor Ort, das an manchen Stationen nichts passiert. Da funktionieren gewisse Dinge nicht.


    Zitat

    Die jetzigen Aufrüstungen scheinen nun mehr nach Plan zu laufen und dem zu entsprechen, was Tef bei seinen Dienstleistern eingekauft hat. Jetzt werden die Stationen meistens komplett umgerüstet oder richtig aufgerüstet. (Je nachdem, ob es einen Anbieter/Hardwaretausch gibt oder nur eine Aufrüstung) Dann kommt konsequent auch mehr mit als eine reine LTE800 Monokultur …..


    Geschieht dies auf dem Land? Baut man dort nicht nur GSM sondern auch LTE?


    Zitat

    PS: Schaut einfach mal in die wirtschaftliche Entwicklung von Tef hinein – so schlimm sieht es da gar nicht aus, der Verlierer wird am Ende Vf sein, da Tef kapazitätsmäßig möglicherweise dieses Jahr in allen Ballungsräumen an denen vorbei zieht (und in 1-2 Jahren dann auf dem Land auch) Durch den verspäteten Ausbaubeginn muss Tef die Stationen nicht alle nachrüsten, sondern baut ja jetzt wenigstens konsequent aus (siehe Ruhrpott)


    Das ist ein Punkt, den ich den ganzen Trollen hier auch immer wieder negativ anrechne. Die denken, TEF ist Pleite.


    Das TEF an VF vorbeiziehen wird halte ich aktuell für nicht machbar, dafür passiert eben gefühlt zu wenig (siehe oben die Frage).


    Zitat

    PS: Auch wenn es hier so aussieht, so beobachte ich nicht nur Tef intensiv und bin bei weitem kein Freund dieses Tef Netzes (ich brauche auch persönlich ein stabiles Netz) - Es ist aber sehr interessant wie gut man Tef beim Arbeiten zusehen kann (hat teilweise schon etwas sehr unterhaltsames) und für zuverlässige Anwendungen in der Industrie ist es noch nicht brauchbar ... Bei den anderen muss man schon mal genauer hinsehen, wenn man Zuverlässigkeit und Versorgung (und andere Situationen) bewerten will ;) (Aber wenn man so sieht, was Vf bspw. für Redundanzprobleme hat ^^ .... Ein verschmortes Kabel und ganze Städte sind offline - incl. BOS...)


    Ist TEF da besser aufgestellt? Große Ausfälle gab es bei TEF in letzter Zeit nicht, das scheint alles stabil zu laufen.

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