Olympia 2012: Sponsor O2 plant in Teilbereichen Störsignale für Konkurrenznetze

  • Insofern ist zu wünschen, dass deren Netz während der Veranstaltung zusammenbricht, das wäre Negativwerbung und verhindert, dass andere Anbieter sowas für andere Veranstaltungen auch machen wollen.

    Unterwegs auf Schienen mit:
    Zweimal Samsung Galaxy A52 5G: Vodafone Red L + Telekom MagentaMobil Prepaid S 5G // o2 myPrepaid S
    Samsung Tab S5e: Vodafone CallYa /// Festnetz: o2 VDSL.

  • Ich kann mir wie gesagt nicht vorstellen, dass das mit britischem Recht gedeckt ist, allerhöchstens in gewissen Bereichen geht das, in der Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen ist das ja auch fast unmöglich. Die anderen Anbieter gehen da sicher nun dagegen vor.

    Unterwegs auf Schienen mit:
    Zweimal Samsung Galaxy A52 5G: Vodafone Red L + Telekom MagentaMobil Prepaid S 5G // o2 myPrepaid S
    Samsung Tab S5e: Vodafone CallYa /// Festnetz: o2 VDSL.

  • In Deutschland kann ich mir das nur schwer vorstellen. Schließlich haben die Mobilfunker viele Milliarden für die Frequenzen bzw. das alleinige Nutzungsrecht bezahlt. Mit welchem recht soll die Konkurrenz diese stören dürfen. Bei uns würde das doch vor keinem Gericht bestand haben.


    Stören würde ja defakto auch nicht anderes als eime Nutzung darstellen, oder nicht?


    Und in bezug auf diesen fall von O2 sehe ich nicht so den Sinn darin, denn wenn es sich vorwiegend um Firmenvertreter handelt wird man die nur verärgern, aber wechseln werden die ihren Provider bestimmt nicht deswegen. Firmenverträge sind ja nochmal was ganz anderes.

  • O2 macht genau das, was bei solchen Großveranstaltungen üblich ist. Ich nehme mal nicht an, dass man alle Netzbetreiber vor Ort ins Roaming treibt. Technisch würden die das schon auf die Reihe bekommen. Wahrscheinlich werden die aber nur die Rechte zum Telefonieren weiterverkaufen und sich so refinanzieren.


    Zitat

    In Deutschland kann ich mir das nur schwer vorstellen. Schließlich haben die Mobilfunker viele Milliarden für die Frequenzen bzw. das alleinige Nutzungsrecht bezahlt. Mit welchem recht soll die Konkurrenz diese stören dürfen. Bei uns würde das doch vor keinem Gericht bestand haben.


    Na da wäre ich mal vorsichtig. Ich denke da speziell an die Fußball-WM 2006. Da kam deutsches Bier nur auf Grund eines bestehenden Urteils von Bitburger gegen den US-Bier-Riesen Anheuser-Busch zu den WM-Veranstaltungen. Weil die Amis die Markenrechte für Budweiser nicht in Europa haben dürfen die hier nur "Bud" verkaufen und bewerben. Wegen der Verwechslungsgefahr mit "Bit" gabs schon Jahre vorher ein Urteil zu Gunsten der Bitburger.

  • Heute stört o2 (UK), morgen TM (UK), übermorgen ein anderer. Das geht verkehrte Kante an. . .


    Während der Bundesligazeit darf man in Stadien nur noch mit D1 telefonieren, bei der Formel 1 auf dem Rennplatz nur noch mit D2, und am Kiessee nur noch mit BASE...


    Soll das die neue Freiheit der Zukunft sein?

  • .... und im Krankenhaus


    ..... nur noch per teuren 0180ger Nummer erreichbar sein.
    Vorgeschoben wird die angebliche Störung wichtiger, technischer Einrichtungen.


    Tatsächlich wird im Krankenhaus nur die Generierung von (zu) hoher Telefoneinnahmen gestört.
    Es ist also unter dieser Prämisse auch nur noch ein kleiner Schritt, dass Mobilfunk einzuschränken, nur um das eigene Patientennetz zu vermarkten.


    Genau das sind eben (auch) die Geister die man rief, als man sich dem Raubtier-Kapitalismus auslieferte.
    Fressen und gefressen werden.
    Oder aber, des einen Eule ist des anderen Nachtigall!


    Verdienen tut garantiert immer einer und der gibt eben nicht gerne ab .......

    "Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem." - Karl Valentin

  • Re: .... und im Krankenhaus



    Komisch was du da redest. In den letzten Jahren passiert in Krankenhäusern das genaue gegenteil. Abseits von Funktionsabteilungen, also auf einer normalen Station, kann man inzwischen problemlos das Handy benutzen. Mancherorts hängen zwar noch verbotschilder, aber es ist auch beim Krankenhauspersonal bekannt das Handys keine negativen auswirkungen auf Geräte haben. Insofern kann man selbst bei Verbotsschildern sein Handy benutzen, da wird praktisch nie etwas gegen gesagt. Neulich habe ich tatsächlich sogar ein Krankenhaus kennengelernt was zwar Handyverbotsschilder hatte (die in der Praxis aber auch mit nichtachtung bestraft wurden), das telefonieren mit dem Zimmertelefon aber für alle patienten kostenlos war und zwar in alle(!) deutschen netze.


    Abseits davon sind die einnahmen aus den Kartentelefonen in Patientenzimmer gering und stehen in keinem Verhältnis zur Anschaffung und Wartung eines Störsenders. Es ist in Detschland nicht nur durch Gesetze und Auflagen sehr schwer bis unmöglich einen Störsender zu betreiben, sondern es kostet auch millionenbeträge . Deswegen werden wird uns nachwievor keine Gedanken machen müsse, Störsender wird es hier abseits von Gefängnissen so schnell nicht geben und auch sind die eine absolute seltenheit.

  • Große weite Welt


    Zitat

    Original geschrieben von Kallenpeter
    Komisch was du da redest. .....


    Kommt wohl darauf an, wie oft und wie lange man sich in diesem speziellen Umfeld bewegt.
    Also welchen Horizont man hat!


    Bevor man etwas als "komisch" bezeichnet, sollte man schon mehr anführen können, als die bloße "Tatsache", dass zwar überall Verbotsschilder hängen-diese aber meist nicht beachtet werden.
    Das gleiche gilt für Deinen Einwurf das es Krankenhäuser gibt, die kostenlose Festnetz-Telefonie anbieten.


    Beruflich bedingt kann ich mir durchaus ein weitreichendes Urteil erlauben.
    Insofern kann ich sagen, dass Krankenhäuser/Kurhäuser (im übrigen egal ob öffentlich oder privat), in der Mehrzahl mobile Telefonie weiterhin verbieten. Hier und da gibt es jedoch auch Häuser die dafür zwischenzeitlich separate Räume anbieten und nur eine handvoll die MF nur weiterhin im ITS Bereich verbieten-den Rest jedoch freigegeben haben.


    Des weiteren sind in den meisten Häusern die Einnahmen per Patiententelefonie meist mehr als Kosten deckend und durch den zunehmenden (!!) Einsatz von 0180ger Nummern (Externe Einwahl), sogar ein sehr lukratives Geschäft geworden.


    Nur darauf bezog sich meine "Fantasie", das nämlich durch schlichten Einsatz von Störsendern (vordergründig aus medizinischen Gründen), solche "Schwarztelefonierer", ganz einfach in das Geschäftsmodell der jeweiligen medizinischen Anstalt gezwungen werden könnten ....


    Immer noch komisch??

    "Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem." - Karl Valentin

  • Re: Große weite Welt




    Du bist garnicht wirklich auf meine Argumente eingegangen, desweiteren habe ich schon in mehr als einem Krankenhaus gearbeitet, mein "Horizont" sollte also ausreichend sein.


    Ich habe es bisher noch nie erlebt das Handyverbote durchgesetzt werden und tatsächlich sind nur noch in einer Minderheit der Krankenhäuser Verbotsschilder überhaupt aufgestellt. So viel dazu.


    Nun musst du mir immernoch erklären wie Krankenhäuser, die ja unter einem enormen Kostendruck stehen (wie von dir schon richtig erkannt), es sich leisten sollen Störsender für millionenbeträge zu installieren? Ich bin auch kein radiotechniker oder ähnliches, aber soweit ich weiß funktionieren Stösender indem sie die Frequenzen mit eigenen Signalen belegen, Krankenhäuser könnten also mitnichten argumentieren das Handysignale Geräte stören, denn dann würden Störsender das erst recht. Tatsächlich sind Störungen durch Handys, sei es im Krankenhaus, Flugzeug oder sonst wo, ja AFAIK nur Angstgetrieben, Studien haben bisher immer das gegenteil gezeigt. Das ist zumindest mein Wissensstand.


    Aber am wichtigsten, nenne mir mal einen konkreten Fall indem ein Krankenhaus geplant hat so einen Störsender zu installieren und ich meine mehr als bloße gedankenspiele.

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