Telekom verklagt Drillisch, und beendet Zusammenarbeit

  • Zitat

    Original geschrieben von Dwarslöper
    wirklich glaubwürdig klingt das nicht.

    Es würde aber erklären, wie die Telekom durch eine "datenschutzkonforme Analyse" der Machenschaften auf die Schliche gekommen ist. Vermutlich haben ein gutes Dutzend, eigens abgestellter Call-Center-Mitarbeiter nach einer zweiwöchigen Auswertung festgestellt, dass sämtliche 30.000 Karten auf die "Dimitrios Choulidis UG" registriert wurden, die von einem Cousin zweiten Grades des Vorstandsvorsitzenden betrieben wird.

  • Wobei 30000 ja schon ne Marke ist. Welcher Geschäftskunde braucht soviele Karten,- die dürfte man an einer Hand abzählen können, und ob die dann ausgerechnet zu Drillisch gehen? :D

  • na vermutlich ist die Aktivierungsprovision hoch genug dass der "Geschäftskunde" keine Fixkosten zu übernehmen hatte...
    Da nimmt man dann doch gerne ein paar Nummern auf Vorrat.
    Absolut gebräuchlich im Geschäftskundenbereich.


    Dass Drillisch hier einen schönen Batzen Provision erhalten hat und die Telekom außer Kosten nichts von dem ganzen Spiel kann ich die ganze Thematik (also den Ärger der Telekom sowie das Gefühl unschuldig zu sein bei Drillisch) voll und ganz nachvollziehen.


    Ich hab übrigens auch ein Gewerbe angemeldet. Sollte grad ein Netzbetreiber noch ein paar Umsatzstarke Geschäftskundenkarten aktivieren wollen stehe ich gerne für Gespräche zur Verfügung :top:

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Eine wie auch immer geartete Unschuldsvermutung hat hier nichts zu suchen, wir haben keine Rechsprechungsbefugnis und wenn man jedem Beschuldigten Unschuld zugestehen wollten dürfte übers jegliches strittige erst gar nicht diskutiert werden. Aktienkurse, der ominöse Markt, Medien, Kommentatoren, Analysten wissen auch nichts grundsätzliches mehr als wir "Leute von der Straße" und somit haben deren Aussagen und Zahlen auch kein ausschlaggebendes Gewicht. Schon, daß sich ein Aktienkurs nach einem tiefen Sturz auch in die Gegenrichtung bewegt liegt in der Natur der Sache - sonst müsste er ja entweder die Null durchschlagen oder regungslos auf seinem Tiefstniveau verharren. Und Berater und Analysten haben ja nur allzuoft auch eigene Interessen und Absichten, die ganz geschmeidig in ihre Beurteilungen einfliessen.


    Vielleicht sind die 30.000 "attraktiven Geschäftskunden" ja in ein Netz in Timbuktu oder Transnistrien umgesiedelt worden, denn die beiden ehrerklärenden Netzanbieter hätten ja wohl ganz und gar nichts gegen diesen Coup und ihre erneute Namensnennung gehabt. Für wen diese Kunden attraktiv sind muss einstweilen ja dahingestellt bleiben, für den Provider aufgrund der Provisionszahlung ja auf jeden Fall, für den bisherigen Netzbetreiber aufgrund offenbar ausbleibender Aktivität, geschweige denn Umsatz oder gar Einträglichkeit nicht, denn dann wird gern über vieles andere hinweggesehen. Geschäftskunden im üblichen Sinn würden bei so großem Bedarf schon der Abrechnung und der Planungssicherheit wegen sicher nicht Prepaid als Methode auswählen. Es wird aber schon ein Geschäftskunde gewesens sein, denn für den Provider und ihn kann es ja aufgrund des Provisionsmodell nur ein - gutes - Geschäft gewesen sein.


    Angesichts der Häufung von scheinbaren Erfolgsmeldunge der einen und scheinbaren Misserfolgsmeldungen der anderen Seite könnte man ja fast vermuten, daß da jemand mehr als nur beobachtende oder kundenmäßige Interessen hegt.Von mir aus darf sich der Netzanbieter gern im Gestrüpp verheddern und sich als verhinderter Täter erweisen und bei wie immer bei "David gegen Goliath" ist die Symphatie traditionell beim Erstgenannten - auch die heutigen Verlautbarungen jedoch lassen mich daran nicht so recht glauben.

    Je suis Charlie

  • @ Frank: Für mich war es auch der logischte Weg, die Kunden in ein anderes Netz zu bringen.


    Dass aber nur die "Scheinkunden" übertragen wurden, finde ich gut. Denn es ist kundenfreundlich den echten Kunden gegenüber, welche sich vielleicht bewusst für das D1-Netz entschieden haben.

    Vor dem Fragen - bei https://www.prepaid-wiki.de nachschlagen!

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  • Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Eine wie auch immer geartete Unschuldsvermutung hat hier nichts zu suchen, wir haben keine Rechsprechungsbefugnis ...


    Eine interessante These ... :rolleyes:


    Jetzt müssten wir nur noch klären, warum eine gesetzlich normierte Vermutung eine Rechtsprechungsbefugnis vorraussetzt. Wenn ich ehrlich bin, erwarte ich von der rechtsprechenden Gewalt Entscheidungen, die gerade nicht auf Vermutungen beruhen.


    Frankie

  • Ich weiss zwar, dass man hier den Namen 'Eteleon' nicht in den Mund nehmen darf *schnellmundspül*
    aber sind die nicht auch von Drillisch aufgekauft worden oder hab ich da was verwechselt?

  • dochdoch und b2c hat die selbe Adresse wie eteleon...


    Ehrlichgesagt ist mir das Firmengestrüpp, auch im speziellen um eteleon herum, überhaupt nicht mehr klar - alles nur noch sehr verwirrend was vermutlich auch die Absicht dahinter ist.
    (man merkt übrigens bei Portierungen dass die selbst nicht mehr so genau wissen was sache ist, anders kann ich es mir nicht erklären weshalb in meiner Emailkündigungsbestätigung einer Discotelkarte alle möglichen Drillischkonzerntöchter in Signatur, als Ansprechpartner bzw. im "Briefkopf" genannt sind aber letztlich in den Systemen der Telekom "Drillisch" als abgebender Provider genannt werden muss (der aber auf keinem der genannten Dokumente zum Vorschein kommt...).

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  • "attraktive Geschäftskunden"???? -> da habe ich mich ja halb totgelacht! Jemand soll mir mal eine Firma nennen, die mehr als 50 Mitarbeiter hat und mit simply!!!! (ja, es ist simply laut Artikel bei Teltarif und heise) einen Geschäftskundenvertrag unterhält! Leichter wird es sein Eiswürfel am Nordpol zu verkaufen. Ob simply mit seinem grauenhaften Service (für Halloween ist es schon etwas zu spät) auch in der Lage ist, einen Geschäftskunden zu halten?


    In den ersten Monaten ihres Bestehens hatte ich die simply communications gmbh ja noch für seriös gehalten und war dort im 18/13ct-Tarif selbst mit mehreren Karten vertreten. Als es dann runter ging auf 14/11ct, habe ich auch noch mitgemacht, obwohl ich es schon damals nicht verstand, neue Rufnummern und neue Sim-Karten zu ordern, da ein schlichter Tarifwechsel nicht möglich sei. Aber dann wuchsen die Töchter-(vielleicht auch Schein?)-Firmen wie Pilze aus dem Boden, da war dann Schluß und ich bin simply-frei seit 31.01.2009.


    Nur bei den Kündigungen von Simply benötigte ich folgende zwei Absätze, vorher nicht und danach auch nie wieder:

    Zitat

    Gemäß AGB bin ich zur Rücksendung der SIM-Karte bei Vertragsende verpflichtet. Diese finden Sie aufgeklebt oben rechts auf diesem Kündigungsschreiben. Damit bin ich meiner Verpflichtung zur Abwendung des Kartenpfands bereits jetzt vollständig nachgekommen.


    Sollten Sie dennoch versuchen, mit einer Schlussabrechnung das Kartenpfand rechtswidrig von meinem Konto einzuziehen, werde ich dies selbstverständlich zur Anzeige bringen und der Lastschrift widersprechen.


    Gruß,
    mpp

    fraenk-specialist mit 15 Freunden - Simkarten-Junkie - Laufzeitvertragsphobiker

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