Vodafone: Neuer Aktionstarif "Allnet 100 Internet Spezial" ab dem 02.04.12

  • Zitat

    Original geschrieben von igel-online
    Sind Provider etwa keine Mitbewerber?


    Doch, aber wie ich schon versuchte darzulegen sind für einen Anbieter nur solche Wettberber respektive deren Angebote relevant, die in der gleichen Liga spielen, und dazu gehören Provider nunmal nach herrschender Meinung nicht, nicht zuletzt angesichts ihres eher unbedeutenden Markanteils (in der Summe aller Provider!).


    BMW vergleicht sich ja auch nicht mit Dacia, sondern mit Audi und Mercedes-Benz. Auch wenn Dacia es anders herum auch macht heißt das nicht, dass es überhaupt einen Sinn macht. Mal ganz ehrlich, kein Porsche Cayenne Fahrer würde jemals auch nur in Erwägung ziehen, einen Dacia Staubbesen zu fahren, geschweige denn zu kaufen. ;)


    Und so uninteressant für Händler und Kunden ist der Tarif ja scheinbar nicht:


    http://telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=509680



    Zitat

    Original geschrieben von chacha
    Die müssen da eine 0 bei den MB vergessen haben :p So können sie gegen die Konkurrenten nicht punkten, gutes Netz hin oder her, da ist ungedrosseltes Base doch deutlich besser als gedrosseltes Vodafone, bei so schneller Drosselung hilft einem das eigentlich gute Netz doch mal überhaupt nix :flop:


    Darum geht es dem durchschnittlichen Smartphoneuser doch auch gar nicht. Er möchte nicht immer und überall mobil online gehen und irgendwas sinnloses ansehen bzw. downloaden, sondern nur wichtige Dinge wenn er mal nicht zuhause ist, wo er ohnehin per WLAN und ordentlichem Bildschirm surft, und dabei eben keinen Billshock erleben. Das Einsetzen einer Drosselung der Datenübertragungsgeschwindigkeit bleibt den allermeisten Smartphone Nutzern doch ohnehin unbemerkt.


    Was verbraucht denn so ein Smartphone schon, doch fast nichts. Meine Freundin, welche ich jetzt mal als repräsentativ ansehen hinsichtlich des Nutzungverhaltens des Internets, nutzt als Internet-Anschluss fürs Studium und auch für alle anderen Dinge einen Surfstick von o2. Sie ist tagtäglich mehrere Stunden online und verbraucht im Monat zwischen 1-2 GB, und sie macht echt viel mit ihrem Notebook im Internet. Selbst ich komme hier mit nem VDSL50 Anschluss selten über 5GB im Monat und mache nahezu immer irgendwas im Internet, solange ich nicht schlafe.

    frankofone Telekommunikation - Frank Peetz
    Georg-Masel-Str. 24 ~ 95463 Bindlach
    Tel.:09208 - 4199999 (Verbindungskosten zu dt. Festnetznummern)
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  • Mit wem sich Vodafone vergleicht ist mir relativ Latte, als informierter Kunde setze ich hierbei die Maßstäbe. Und Premiumservice (online) habe ich überraschenderweise bei einem Provider (Talkline) erfahren dürfen.


    Was mich ernsthaft interessiert: Wie stellt sich Vodafone die Zielgruppe für diesen Tarif vor? A&D Kunden (alt und doof) wie bei den Banken?

    S/// Xperia Pro mit Telco o2 All in M
    LG HB620T mit simyo
    Vodafone 845 mit netzclub Internet-Flat
    Samsung GT-E1182 mit o2 Genion Card S und Aldi Talk
    Motorola RAZR V8 mit VF CallYa OpenEnd Talk&SMS

  • Also diese mickrigen 100 MB knackt man doch schon sehr zügig wenn man sein Gerät ab und zu mal als Navi benutzt. Dazu muss man nun wirklich kein Hardcoreuser sein. Ich tätige auch keine Riesendownloads und schaue nur ab und an mal ein Video an, selten Internetradio. Ansonsten Mail, Google Talk, Webseiten, WhatsApp, Nachrichten, Foren mit 500 MB komme ich klar, aber 100? Dann brauche ich auch kein Smartphone wenn ich so selten die Vorzüge nutze.


    Ich fahre mit Öffis zur Arbeit und sehe da jeden Tag eine Menge Menschen, die dort während der Fahrt auch Nachrichten, FB usw. anschauen, auch die dürften alle nicht mit 100 MB klar kommen... ;).


  • Du scheinst auch alles Schön-zu-reden was ein Anbieter auf den Markt bringt.
    Die Händlerseminare von Vodafone scheinen bei dir wirklich was zu bewirken!;)


    Es ist doch völlig schnurz mit wem Vodafone, Telekom oder O2 sich gerne vergleicht.
    Der Endverbraucher, für den nunmal die Tarife gedacht sind, entscheidet nach Preis und Leistungsmerkmal eines Tarifs, passend zu seinem Bedarf - da ist es völlig egal, wie der Anbieter sich schimpft, siehe 1&1-Allnet Flat.


    Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich: eine Gesprächsminute mit Original Vodafone hat die gleiche Qualität wie zb mit einer 1&1-Karte o. eines anderen Resellers.
    Den Fahrkomfort einer Luxuslimousine und dem eines Billigautos aus Rumänien, kann man erleben und ist nunmal was völlig anderes als eine Gesprächsminute. Wir reden ja nicht von einem teuren Wein und einem billigen Fusel, wo man Qualitätsunterschiede feststellen kann. :rolleyes:


    Insofern ist es sehr wohl angebracht den Tarif mit anderen Tarifen im Vodafone-Netz zu vergleichen.

    - Telekom Business Mobil EINS 100

    - o2 Genion S*


    :)

  • Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    BMW vergleicht sich ja auch nicht mit Dacia, sondern mit Audi und Mercedes-Benz.

    Und nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.


    BMW verkauft die Autos sowohl selbst (Niederlassungen) als auch ueber (freie) Haendler. Der BMW vom Haendler faehrt genauso gut wie der von der Niederlassung. Der Service drumherum mag sich unterscheiden (zum Positiven wie zum Negativen), und die Preise moegen abweichen. Aber das Grundprodukt ist das gleiche. Das duerfte der deutlich passendere Auto-Vergleich sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Du scheinst auch alles Schön-zu-reden was ein Anbieter auf den Markt bringt.
    Die Händlerseminare von Vodafone scheinen bei dir wirklich was zu bewirken!;)


    Da sieht man mal, wie du dich doch in mir täuschst.


    a) ich vermarkte kein Vodafone. Ich habe nicht mal eine Vertriebspartnerschaft mit Vodafone. Geht übrigens direkt aus meiner Signatur hervor. ;) Auch ohne Vertriebspartnerschaft habe ich über meinen Distributor Zugriff auf die Händlernewsletter.


    b) nehme ich folglich auch an keinerlei Händlerseminaren teil.


    c) habe ich eine persönliche, stark ausgeprägte Allergie gegen Vodafone. Als ehemaliger Vodafone Mitarbeiter, zwar "nur" als studentische Aushilfe, aber dennoch vor einigen Jahren im Rahmen dessen fest angestellt und in das Geschäft eingebunden, wissend gewisser Dinge hinsichtlich des Unternehmens, meide ich Vodafone wo es nur geht.




    Ich habe demnach lediglich versucht, den Tarif als solchen objektiv zu beurteilen, ganz gleich ob er nun von Vodafone, der Telekom, o2 oder E-Plus wäre. Eine unvoreingenommene Beurteilung fällt anderen Threadteilnehmern aber wohl ungleich schwerer.


    Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Wir reden ja nicht von einem teuren Wein und einem billigen Fusel, wo man Qualitätsunterschiede feststellen kann. :rolleyes:


    Doch, genau davon Reden wir. Der Preisaufschlag von orig. Netzbereibertarifen ggü. sogar im selben Netz befindlichen Providerangeboten resultieren ja genau aus einem Qualitätsunterschied, expressis verbis in massiven Unterschieden in der Servicequalität. Um bei deinem Beispiel zu bleiben, der Service von Vodafone ist der teure Wein, der Service des Providers der billige Fusel, ausgedrückt in erster Linie durch sündhaft teure Hotline Nummern, an denen man miserabel geschultes, unfreundliches, unterbezahltes und demotivierte Mitarbeiter an der Strippe hat, wenn man sie denn überhaupt erreicht.


    Zitat

    Insofern ist es sehr wohl angebracht den Tarif mit anderen Tarifen im Vodafone-Netz zu vergleichen.


    Eben nicht, sondern wenn dann nur mit Tarifen von Anbietern, bei denen auch die Rahmenbedingungen rund um das Vertragsverhältnis vergleichbar sind und das trifft eben auf keinen einzigen mir bekannten Serviceprovider zu.


    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Und nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.


    BMW verkauft die Autos sowohl selbst (Niederlassungen) als auch ueber (freie) Haendler. Der BMW vom Haendler faehrt genauso gut wie der von der Niederlassung. Der Service drumherum mag sich unterscheiden (zum Positiven wie zum Negativen), und die Preise moegen abweichen. Aber das Grundprodukt ist das gleiche. Das duerfte der deutlich passendere Auto-Vergleich sein.


    Du hast es auf den Punkt gebracht. Doch sowohl im Falle des Autos als auch in dem des Mobilfunks ist das Grundprodukt nicht sinnvoll nutzbar, wenn es augrund mangelndem oder gar fehlendem Service nicht ordentlich funktioniert. Beim Mobilfunk als Dienstleistung ist der Service für deren Nutzbarkeit noch viel ausschlaggebender als bei einem Auto als Gebrauchsgegenstand.

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  • Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Der Preisaufschlag von orig. Netzbereibertarifen ggü. sogar im selben Netz befindlichen Providerangeboten resultieren ja genau aus einem Qualitätsunterschied, expressis verbis in massiven Unterschieden in der Servicequalität. Um bei deinem Beispiel zu bleiben, der Service von Vodafone ist der teure Wein, der Service des Providers der billige Fusel, ausgedrückt in erster Linie durch sündhaft teure Hotline Nummern, an denen man miserabel geschultes, unfreundliches, unterbezahltes und demotivierte Mitarbeiter an der Strippe hat, wenn man sie denn überhaupt erreicht.


    Ich weiß jetzt nicht welche Provider du da genau meinst, aber ich persönlich kann nicht behaupten, dass der Service von den Providern, mit denen ich bisher Kontakt hatte, schlechter war als der von Vodafone direkt. Ich würde eher sagen Provider und Netzbetreiber befanden sich auf Augenhöhe. Selbst eine kostenlose Hotline würde keinen monatlichen Aufschlag von über 100% bei weniger Leistung rechtfertigen. Für die 240€, die ich mehr zahle kann ich lange "sundhaft teure Hotline Nummern" anrufen, wobei ich bisher die Erfahrung gemacht habe, dass man auch die Provider zumindest über eine Festnetznummer erreichen kann und wenn es nicht eilt bleibt ja noch die Email.


    Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Eben nicht, sondern wenn dann nur mit Tarifen von Anbietern, bei denen auch die Rahmenbedingungen rund um das Vertragsverhältnis vergleichbar sind und das trifft eben auf keinen einzigen mir bekannten Serviceprovider zu.


    Was wären denn diese Rahmenbedingungen?


    Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Doch sowohl im Falle des Autos als auch in dem des Mobilfunks ist das Grundprodukt nicht sinnvoll nutzbar, wenn es augrund mangelndem oder gar fehlendem Service nicht ordentlich funktioniert. Beim Mobilfunk als Dienstleistung ist der Service für deren Nutzbarkeit noch viel ausschlaggebender als bei einem Auto als Gebrauchsgegenstand.


    In den meisten Fällen hat doch der Kunde nur beim Vertragsschluss bzw. der Kündigung Kontakt zu seinem Anbieter. In der Zwischenzeit "läuft's" einfach.

  • Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    [...] wobei ich bisher die Erfahrung gemacht habe, dass man auch die Provider zumindest über eine Festnetznummer erreichen kann und wenn es nicht eilt bleibt ja noch die Email.


    Gut, dann sage mir bitte die Festnetznummer von MobilcomDebitel oder Talkline. Alle die ich mal mir mühselig über irgendwelche Foren zusammengesammelt hatte wurden inzwischen deaktiviert.


    Eine Email ist natürlich ein Weg der Kontaktaufnahme. Ich hatte mal eine an MobilcomDebitel geschrieben. Der Grund war, dass ich bei einem inwischen nicht mehr existierenden Vertrag online die Homezone gewechselt hatte, was mir auch bestätigt wurde. Doch der Wechsel wurde auch nach einem Monat noch nicht durchgeführt. Auf meine Email hatte ich, bis auf die automatische Eingangsbestätigung, nie eine Antwort erhalten. Und je komplexer der Sachverhalt ist, umso schwieriger wird es, diesen in einem schier unendlichem hin-und-her per Email zu klären, wo eine unmittelbare Konversation meist viel leichter und pragmatischer wäre.



    Zitat

    Was wären denn diese Rahmenbedingungen?


    In erster Linie der Service:


    - kostenlose Hotline
    - 24-Stunden Erreichbarkeit
    - kurze Wartezeiten
    - geschulte, kompetente und freundliche Mitarbeiter
    - keine "Aufschwatzer"


    In zweiter Linie keine Fußangeln und Fesseln in den Verträgen. Angefangen von irgendwelchen zunächst kostenlosen, aber aktiv zu kündigenden Optionen die keiner wirklich will und braucht, über Nichtnutzungsgebühren bis hin zu Strafgebühren bei Nichtrücksendung der SIM Karte. Das ist alles in keinster Weise kundenfreundlich sondern darauf ausgelegt, mit der Materie unversierte Kunden auszusaugen wo es nur geht.



    Zitat

    In den meisten Fällen hat doch der Kunde nur beim Vertragsschluss bzw. der Kündigung Kontakt zu seinem Anbieter. In der Zwischenzeit "läuft's" einfach.


    Wenn du dieser Überzeugung bist, dann kannst du dich gerne zu mir ins Büro gesellen und meine Reklamationen und Beschwerden einreichen, welche bei mir täglich etwa 1-2 Stunden Arbeitszeit beanspruchen. Und dabei vertreibe ich sogar nur original Netzbetreibertarife. Wie es erst aussehen würde, wenn ich auch noch Providerverträge vertreiben würde möchte ich mir garnicht ausmalen. Ich denke da immer an Vesat und deren immense Probleme mit ihren beiden MobilcomDebitel kostnix-Aktionen von Herbst 2010 und Sommer 2011, bei denen eine abschließende Lösung des doch eigentlich jeweils recht mickrigen Problems nicht einmal annähernd in Sicht ist.

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  • Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Wenn du dieser Überzeugung bist, dann kannst du dich gerne zu mir ins Büro gesellen und meine Reklamationen und Beschwerden einreichen, welche bei mir täglich etwa 1-2 Stunden Arbeitszeit beanspruchen.


    Dazu müsste man jetzt wissen wie viele Verträge geschlossen und wie viele davon dann reklamiert werden. Die Arbeitszeit von 1-2 Stunden sagt ja nichts aus.


    Ob die Festnetznummer von Mobilcom, die ich hier habe aktuell ist kann ich jetzt garnicht sagen. Aber mein Kündigungsfax kam an und wurde bestätigt ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Dazu müsste man jetzt wissen wie viele Verträge geschlossen und wie viele davon dann reklamiert werden. Die Arbeitszeit von 1-2 Stunden sagt ja nichts aus.


    Durchschnittlich 1-2 Verträge pro Tag. Weshalb sagen 1-2 Stunden Arbeitszeit für Reklamationen nichts aus? In dieser Zeit kann ich weder Kunden beraten, noch Kunden gewinnen. Somit bleiben mir also, geht man von einem durchschnittlichen Arbeitstag aus, nur noch 6 Stunden um Geld zu verdienen oder eben ein 2 Stunden später beginnender Feierabend. ;)

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