ZitatOriginal geschrieben von Gallium
Das man so etwas nicht miteinander vergleichen kann, sollte bereits beim Kaufkraft-Gefälle innerhalb eines Landes deutlich werden.
Ja klar. Nur: Auch kaufkraftbereinigt verdienen die Esten nicht mehr als die Griechen. Und die Leute wollen sich ja trotzdem Luxusgüter wie Fernseher oder eine neue Playstation kaufen… Nebenbei gesagt ist Estland wie auch die Slowakei relativ gesehen (d.h., im Verhältnis zu ihrer eigenen Volkswirtschaft) noch deutlich stärker als Deutschland oder Frankreich dem Griechenland-Risiko ausgesetzt. Der estnische Präsident twitterte es:
https://twitter.com/IlvesToomas/status/617970450338041856
https://twitter.com/IlvesToomas/status/618055790692290560 (Originalquelle )
Insbesondere der letzte Artikel verdeutlich die Grössenordnungen eigentlich recht anschaulich, finde ich:
Für Slowaken, Malteser, Slowenen und Esten stehen pro Kopf (!) mehr als ein halbes monatliches Durchschnittseinkommen auf dem Spiel.
Allein im Falle Griechenlands. Für die “Rettung” eines Landes, dessen Bürger “besser lebten” und das gerade einmal 1-3% der Wirtschaftsleistung der Eurozone ausmacht.
Ich hätte da als Präsident auch arge "Vermittlungsprobleme", wenn ich meinen Bürgern da weitere "Hilfskredite" an Griechenland vermitteln müsste.