Ganz einfach: Weil man an das Sparguthaben der Bürger nicht rankommt, ohne die Illusion zu zerstören, das der Staat nicht pleite ist.
Denn Sparer sind auch Wähler.
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Ganz einfach: Weil man an das Sparguthaben der Bürger nicht rankommt, ohne die Illusion zu zerstören, das der Staat nicht pleite ist.
Denn Sparer sind auch Wähler.
Ein Staat, der seine Bürger und Unternehmen im großen Stil enteignet, verliert jegliches Vertrauen. Niemand würde dort mehr Geld investieren, die Wirtschaft käme zum erliegen und die Leute würden sich fragen, welcher Staat wohl als nächstes zu diesem Mittel greift. Nur zur Info: auch D hat eine Staatsverschuldung von über 2 Billionen Euro...
Also ja, eine großartige Idee. ![]()
Sorry, aber genau das gleiche Thema/Diskussion mit genau den gleichen Thesen/Argumenten wird doch bereits im "D-Mark" Thad diskutiert. Und hier soll es eben nicht um die Transferunion o.ä. gehen, sondern um die Frage, ob man den deutschen Politikern/Regierung noch vertrauen kann. Das hat der Threadersteller jetzt glaube ich schon zwei Mal gesagt!
Was also hat Herr Monti hier jetzt zu suchen?
:confused:
Wenn Italien Staatshilfe benötigen sollte, stimmt wirklich irgendetwas nicht. Das Land lässt sich nun wirklich nicht mit den Problemfällen Griechenland oder Portugal vergleichen - auch nicht mit Spanien. Italien ist ein wirtschaftlich starkes Land mit vielen sehr innovativen und sehr erfolgreichen Unternehmen - und einer vergleichsweise ziemlich geringen privaten Verschuldung.
Entweder würde das bedeuten, dass die Fonds illegitimerweise als Selbstbedienungsläden genutzt würden, oder es wäre ein weiteres Indiz für das absolut irrationale Verhalten von 'Märkten'.
Vielleicht war Montis Äußerung aber auch einfach taktischer Natur.
ZitatOriginal geschrieben von TM1
Und Du wolltest nochmal ausdrücklich klarstellen, dass Du das Stammtischniveau spielend unterbieten kannst?
Ist eindrucksvoll bewiesen.
Ich habe nur Julius Cäsar zitiert denn das was damals galt gilt heute immernoch. Es hat sich lediglich die Art geändert Dinge umzusetzen. Da wir eine Demokratie haben (totlach) muss mann die Entscheidungen so verkaufen das man auch wiedergewählt wird. ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Entweder würde das bedeuten, dass die Fonds illegitimerweise als Selbstbedienungsläden genutzt würden, oder es wäre ein weiteres Indiz für das absolut irrationale Verhalten von 'Märkten'.
Vielleicht war Montis Äußerung aber auch einfach taktischer Natur.
Wieso? Die Märkte funktionieren doch! Nur nicht so, wie die Politiker das wollen.
Edit: Schon die Interviews von Michael Mross, ehemaliger TV-Moderator, mit Karl-Albrecht Schachtschneider, Wilhelm Hankel und Andreas Popp bekannt?
Zuerst wird Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider zur staatsrechtlichen Situation befragt, anschließend erklärt Prof. Hankel die Auswirkungen des ESM.
Das Trio hat, zusammen mit anderen, Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
Aber Achtung: Einige getroffene Aussagen sind für softe Gemüter eher schwer zu ertragen.
Frage:
Was sagen die ganzen Interviews aus? Ich komme gerade nicht auf die Seite....:-)
Die gegenwärtige Diskussion bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wirklich niemand auch nur annähernd abschätzen kann, welche Auswirkung dieses oder jenes Handeln auf den Fortgang der Krise haben wird.
Ixh denke, dass ein Würfel eine ebensogute Voraussage treffen kann wie der gesammelte Sachverstand aller fachlich versierten Ökonomen. Man wird zwar einige Szenarien ausmachen können, die gewiss kontraproduktiv sind, welcher der verbleibenden Wege aber der erfolgversprechende ist, wird man erst Jahre später in der Rückschau beurteilen können.
Selten habe ich ein Dilemma erlebt, dem ich mich trotz grundlegender Kenntnisse derart hilflos gegenüber sehe.
Frankie
Na ja, jemand der schon vor Jahren die jetzt vorhandene Situation vorher gesehen hat, mit für mich plausiblen Erklärungen, bringe ich mehr Vertrauen entgegen, als Leuten, die mir ständig alles als "alternativlos" verkaufen wollen.
Ganz zu schweigen von ständigen Vertragsbrüchen (No-Bailout-Regel etc.).
Hier noch einmal direkte Youtube-Links zu den oben von mir zitierten Interviews:
Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider (02.07.12.)
Prof. Wilhelm Hankel zur Zukunft des Euro (02.07.12.):
Hier das Interview mit Andreas Popp (02.07.12.)
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