So war das nicht gemeint. Ich meinte damit die Streikdauer. Waren das nicht 3 Tage? Irgendwie ist da was im Hinterkopf.
Der Deutsche Bahn / Bahncard Thread
-
-
-
Zitat
Original geschrieben von mumpel
Wie meinen?
In einem Beitrag sprichst Du Dich für die Verbeamtung der Lokführer aus, gleich danach revidierst Du dies wieder. -
Dann mal anders ausgedrückt. Verbeamtung vielleicht, aber nicht zu den Bedingungen des BEV. Wenn dann muss es sich lohnen Beamter zu sein.
-
Es würde mich mal interessieren, wie die Notfahrpläne der Bahn dann aussehen, wenn es keine Alt-Beamte mehr gibt.
Bzw. kann man sich das ja an 5 Fingern abzählen. Aber immer schön privatisieren ... :flop:
-
Zitat
Original geschrieben von mumpel
Wenn dann muss es sich lohnen Beamter zu sein.Im Normalfall lohnt es sich immer Beamter zu sein. Alleine die gratis Pension... Das ist wohl ein Geldwerter vorteil von teils mehreren 100€ im Monat gegenüber dem Normalo.
Aber Verbeamtung ist auch kein Allheilmittel. -
Vergleichen bringt da gar nichts. Wir sind in Deutschland, und die Sache läuft nach deutschem Recht.
Und die Aussagen der Politiker sind aktuell eher fürs "gut vor dem Wahlvolk dastehen". Oder glaubt echt jemand, das die Bahn nicht schon diverse Male in den letzten Wochen durch irgendwelche Gerichte die Sache hat prüfen lassen? Die Rechtsabteilung hat sicher genug zu tun aktuell. -
Zitat
Original geschrieben von murmelchen
Im Normalfall lohnt es sich immer Beamter zu sein.
Für Leute, die der Norm entsprechen, stimme ich Dir zu, dass sich das Beamtentum lohnt. Sehr gute Leute verdienen in der freien Wirtschaft dramatisch mehr...Zum Thema Streik:
Der Streik ist ja durch die Urabstimmung legitimiert, so dass da rechtlich nicht viel machbar ist.Schlimm ist aber, dass eine kleine Gruppe von noch nicht einmal besonders hoch qualifizierten Arbeitern wie die in der GDL organisierten Lokführer das öffentliche Leben so stören können.
Es wird Zeit, dass z.B. durch die Fernbusse und per intelligenter App arbeitende Mitfahrzentralen mehr Wettbewerb zur Bahn entsteht.
BTW:
Durch den Streik vermindern die GDL- Lokführer ihren persönlichen Marktwert, und raffen das noch nicht einmal: Ein in der GDL organisierter Lokführer braucht sich nicht mehr irgendwo anders zu bewerben. Und everybodies *loch ist er außerdem.Der Streik schädigt jeden einzelnen GDL- Lokführer wahrscheinlich mehr, als er nützt.
-
Goyale, bedauerlicherweise liegst du mit deiner Einschätzung teils erheblich daneben.
"nicht einmal besonders hoch qualifiziert.." Kommt auf die Perspektive an, ich seh's anders, mir fallen ein paar nicht so qualifizierte Lokführer ein, die sind aber nicht lange gefahren. Die wenigsten hier haben auch nur im Ansatz einen Schimmer was der Beruf des Lokführers überhaupt an Anforderungen mit sich bringt. Möcht mal sehen wie der "gemeine" Arbeiter abkotzt wenn er dreimal im Jahr zur Prüfung antreten darf, in der er jedes Mal seinen Arbeitsplatz aufs Spiel setzt. Wenn man mal einen miesen Tag hat, ist man sofort den Lappen los, vielleicht beim ersten Mal nicht komplett, aber Streß gibt's genug.
Als Lokführer mußt mit den Nachteilen des öffentlichen Lebens klarkommen, (Selbstmörder, Angriffe durch Idioten, ständig Schicht, keine Feiertage...), jetzt muß halt mal das öffentliche Leben mit den Nachteilen fehlender Lokführer klarkommen. Das sollte unsere Gesellschaft aushalten.
Zum Marktwert: der Marktwert der Lokführer steigt immer weiter, nach Gewerkschaft fragt NIEMAND, als Lokführer muss man sich allgemein nirgendwo bewerben, die Firmen kommen zu dir. Wenn Du also nicht in eine besondere Firma willst, dann wart einfach ab. Wenn ein Unternehmen alle GdL-Lokführer ablehnt, dann hat's halt einfach keine Lokführer. Beamte gibt's nicht mehr lange und Nicht-GdL'er sind auch knapp. Nach jedem Abschluss der GdL werden es mehr Mitglieder.
Und Everybodys A*loch zu sein, daran ist man gewöhnt, weil man ja auch im normalen Berufsalltag sowieso an allem Schuld ist was dem Fahrgast so widerfährt.
-
-
Zitat
Original geschrieben von xpop Als Lokführer mußt mit den Nachteilen des öffentlichen Lebens klarkommen, (Selbstmörder, Angriffe durch Idioten, ständig Schicht, keine Feiertage...)
Naja jeder Busfahrer oder Taxifahrer befördert Personen, und muss mit Idioten klarkommen, und ist nicht weitgehend alleine auf der Fahrbahn/Schiene, sondern muss sogar noch ständig (!) auf den Verkehr achten, ständig lenken etc. Nicht ohne Grund gibt es gerade bei Schienenfahrzeugen mittlerweile automatisierte Lösungen ganz ohne Personal, während das im Straßenverkehr schwieriger ist.
ZitatUnd Everybodys A*loch zu sein, daran ist man gewöhnt, weil man ja auch im normalen Berufsalltag sowieso an allem Schuld ist was dem Fahrgast so widerfährt.
Wenn ein Lokführer nach Deiner Meinung eh daran gewöhnt ist, everybodys *loch zu sein, dann kann er natürlich auch ohne Bedenken in die Lokführergewerkschaft GDL eintreten, welche gerade dafür kämpft, dass auch KellnerInnen und Speisenzubereiter von der Lokführergewerkschaft vertreten werden
.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!