Telekom beginnt mit Umstellung herkömmlicher Telefonanschlüsse auf VoIP

  • Zitat

    Original geschrieben von Meester Proper
    Einen reinen analogen Anschluss (ohne Internetanteil) wird es auch weiter geben. ...


    Dann stellt sich für mich die Frage, was mit Anschlüssen in Einheiten passiert, in denen neben einem Hausnotruf auch Internet genutzt wird. Nicht jeder Hilfsbedürftige mit Hausnotruf lebt schließlich allein.


    Warum sollte in Haushalten, in denen ein Haushaltsmitglied eines Hausnotrufs bedarf, kein Internet genutzt werden dürfen?

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Auf Anhieb fallen mir ein:


    Fax, Hausnotruf, Alarmanlage. Neben mir ich kenne etliche, die zumindest einen dieser Dienste nutzen.


    Fax funktioniert seit Jahren über VoIP, praktizierten meine Eltern erfolgreich, ich auch, und ja, so ein Ding mit Thermopapier :D


    Hausnotruf? Sämtliche Senioren die ich hier so kenne haben entweder ein stationäres oder mobiles Telefon mit "rotem Knopf", das dauert nicht einen Moment länger als ein Hausnotruf.


    Alarmanlagen: Ich stell mal die Behauptung in den Raum, das mittlerweile mehr Alarmanlagen mobil unterwegs sind als leitungsgebunden, wenn man mal so die Fahrscheinautomaten und sowas alles durchzählt... Selbst wenn die in der Gegend fix rumstehen sind die doch meist GSM-angebunden. Ganz abgesehen von Fahrzeugen und Baucontainern, etc. Und neue Alarmanlagen werden ja zumindest im Privatbereich sowieso auf irgendeine "vernetztes Haus"-Variante gesetzt, also online.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Dann stellt sich für mich die Frage, was mit Anschlüssen in Einheiten passiert, in denen neben einem Hausnotruf auch Internet genutzt wird. Nicht jeder Hilfsbedürftige mit Hausnotruf lebt schließlich allein.


    Im Telekom-Forum habe ich die Antwort erhalten, dass nach der Umstellung an jedem Anschluss technisch (!) entweder nur DSL oder NUR Telefon (pseudo-analog) geschaltet werden KANN. Die reinen Telefonanschlüsse werden in der Vermittlungsstelle auf IP "gewandelt".


    In Deinem Fall ist zu erwarten, dass die Telekom entweder dem Reseller den Anschluss kündigt und/oder Dir. Du kannst dann auf ein "Komplettpaket" umsteigen oder es lassen und anderswo einen Anschluss bestellen.


    Falls Dein Szenario wirklich NOTWENDIG wäre, müsste man also 2 Anschlüsse haben, einer nur "analoges" Telefon und ein weiterer Anschluss mit weiterer Grundgebühr (und weiterer Dose) für DSL.


    Nachdem ich in der Vergangenheit bereits zweimal erlebt habe, dass die Telekom Altanschlüsse mit "nicht mehr genehmen" Tarifen wirklich gekündigt hat (allerdings kamen wirklich gefühlt ca. 5 Umstellungsaufforderungen vorher), habe ich keinen Zweifel, dass das auch dann so abläuft.


    Ich denke aber, dass man das ruhig aussitzen kann, kann gut sein, dass sich die Termine noch mehrmals nach hinten verschieben.


    Gruß
    Lisa

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die Infrastruktur solcher Systeme befindet sich erst im Aufbau, die Kassen gewähren zu den mehr als doppelt so hohen Kosten nicht einmal einen Zuschuss. In einer überalternden Gesellschaft ohne (wirkliche) Alternative zum Hausnotruf via Analogem Telefonanschluss wird die Telekom keinen Alleingang unternehmen können ohne ihren Versorgungsauftrag zu gefährden.

    Woher hast du das? Es stimmt schlicht nicht, dass man für ein Hausnotrufsystem einen klassischen Festnetzanschluss bräuchte oder das die Alternativen deutlich teurer wären. Das ist doch Schnee von gestern.


    Hier zum Beispiel das System vom DRK - geeignet für Festnetz, VoIP und auch ganz ohne Draht per GSM, alles zum gleichen Preis:
    http://drk.ac/fileadmin/user_u…ospekt_DRK-Hausnotruf.pdf

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Aufpassen, das die 120 Euro Gutschrift auch in der AB bestätigt werden. Die gibt es eigentlich nur für Neukunden.


    Das ist die "reine" Neukundengutschrift,oder?


    Wenn man aktuell den Router W724V mietet bekommt man nochmal 120€ Gutschrift,so dass der Router dann wirklich kostenfrei für 24 Monate ist oder ist das schon in der NeukundenGutschrift enthalten. :confused:

  • Kann ich dir nicht sicher beantworten, da ich keinen Mietrouter habe. Zweimal wird man aber die 120 Euro als Gutschrift wohl kaum bekommen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Weiß jemand, wie lange es diese 120 Euro Gutschrift noch gibt?


    Momentan gibt es online ja nochmals 10 Prozent obendrauf....

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Kann ich dir nicht sicher beantworten, da ich keinen Mietrouter habe. Zweimal wird man aber die 120 Euro als Gutschrift wohl kaum bekommen.


    Ok,Danke zuerst einmal! :)


    Die momentanen Rabattaktionen sind ziemlich verwirrend oder nur geschickt zweideutig formuliert? ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von lisari
    ...
    In Deinem Fall ist zu erwarten, dass die Telekom entweder dem Reseller den Anschluss kündigt und/oder Dir. Du kannst dann auf ein "Komplettpaket" umsteigen oder es lassen und anderswo einen Anschluss bestellen.
    ...


    Wenn die Telekom dem Reseller kündigen würde, läge darin für mich kein Problem. Das wäre dann für mich der Anstoß, auf LTE oder Internet-Versorgung durch den Kabelanbieter umzustellen. DSL via Telefonleitung ist für mich persönlich ohnehin ein Auslaufmodell.


    Kündigt die Telekom darüber hinaus noch den Telefonanschluss, könnte sie das Kupfer einsammeln kommen und der Wiederverwertung zuführen. Für was anderes als einen analogen Telefonanschluss benötige ich es nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    ...
    Falls Dein Szenario wirklich NOTWENDIG wäre, müsste man also 2 Anschlüsse haben, einer nur "analoges" Telefon und ein weiterer Anschluss mit weiterer Grundgebühr (und weiterer Dose) für DSL.
    ...


    Wie oben geschrieben, bräuchte ich ohne Analogversorgung gar keinen Anschluss mehr. Der hiesige Ballungsraum ist mit Kabel-TV-Anschlüssen weitestgehend versorgt (ich kenne jedenfalls niemanden ohne entsprechenden Übergabepunkt), so dass in diesen Fällen auch die Einnahmen der Telekom für die "letzte Meile" entfiele. Internet via TV-Kabel ist jedenfalls im hiesigen Bereich deutlich attraktiver als DSL via Telefonleitung.


    Ohne Analoganschluss wäre ich schon längst umgestiegen - wie die meisten meiner Nachbarn, von denen kein einziger VOIP via Telekom nutzt.

  • Die wirklich Gelackmeierten dieser Umstellung sind die Kunden im ländlichen Bereich (Bauern-DSL-Gebiet). Wenn der Anschluss mit der stolzen Bandbreite von 386 kB auf IP-Telefonie umgestellt wird, ist es sicherlich ein Heidenspaß, wenn beide Kinder telefonieren und der Microsoft Patchday sich über einen halben Monat hinzieht ... ;)


    Aber zum Glück "weckt" die Telekom ja die Kunden mit ihren Kündigungsschreiben. Da merkt es auch noch der letzte und sieht sich dann auf dem Markt um ... Eigentlich kann die Telekom dabei nur Kunden verlieren ... Ich kann mir kein Szenario vorstellen, warum jemand wegen des IP-Anschlusses zur Telekom wechseln sollte ...


    Gruß
    Lisa

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