Telekom beginnt mit Umstellung herkömmlicher Telefonanschlüsse auf VoIP

  • http://www.heise.de/newsticker…sse-auf-VoIP-1807580.html


    Ein recht interessantes Diskussionsthema dürfte das werden.


    Ich bin erst vor kurzem von o2 zur Telekom gewechselt, weil bei mir nur die Telekom VDSL zusammen mit einer echten analogen Telefonleitung anbieten konnte (bei o2 gibt es generell keine echten Telefonanschlüsse zusammen mit VDSL, o2 konnte bei mir aber eh kein VDSL liefern).


    Damit hat die Telekom ein Alleinstellungsmerkmal für das ich bereit bin ein paar Euro mehr pro Monat zu zahlen.


    Ich bin gespannt wie sich die Telekom künftig mit den doch immer etwas höheren Preisen positionieren will: VDSL + VoIP können ja irgendwie fast alle Provider mittlerweile zu einem günstigeren Preis...


    Sollte die Telekom mich tatsächlich zu VoIP zwingen, kann ich ja auch gleich wieder zu einem günstigeren Anbieter wechseln...

  • Hallo zusammen,


    bedeutet der Heise-Artikel, dass ab spätestens 2016 bei keinem Provider mehr POTS-Anschlüsse möglich sind? Z.B. Versatel und Vodafone bieten ja noch "echte" Euro-ISDN-Anschlüsse, fallen die dann auch weg? Gibt es dann nur noch und ausschließlich VoIP/NGN Anschlüsse?


    Gruß von
    Marcus :)

    Viele Grüße, Marcus
    Smartphone: Cubot-Max Dual-Sim
    Tarif: Yourfone All-Net-Flat, SMS-Flat, 3GB Daten, LTE-Nutzung. Slot 2: Simquadrat mit kostenloser FN-Nummer

  • Hallo,


    ich oute mich mal wieder als Laie: Wie schnell muss ein DSL-Anschluss denn sein, damit VoIP überhaupt funktioniert. Reichen DSL 2000 RAM oder gar DSL-Light denn dafür überhaupt aus?


    Gruß
    Lisa

  • Wichtig für mich wäre die Beantwortung der Frage, wie es um die Rufnummernmitnahme steht, wenn der eigene Anbieter kündigt. Ich erinnere mich an Aussagen, wonach eine Mitnahme problematisch sein soll, wenn die Kündigung nicht durch den neuen Anbieter erfolgt.


    So bekloppt, als Belohnung für eine Kündigung auch noch einen Zweijahres-Neuvertrag bei der T-Com abzuschließen, kann ich gar nicht sein. Meine leicht zu merkende Rufnummer, die in ihrer Länge nicht neu vergeben werden dürfte, möchte ich auf jeden Fall behalten.


    Frank

    WIEDERERÖFFNUNG: Frankies SAFTLÄDEN!
    - Saftladen 2015 und folgende: Fa. SEAGATE (Speichermedien zur Datenvernichtung) - inzwischen 4 HDDs!

    - Saftladen des Jahres 2021 (reicht wahrscheinlich für die nächsten zehn Jahre): Die POSTBANK und ihre Anverwandten...

    "Wenn es heißt 'Alle müssen den Gürtel enger schnallen' fummelt jeder immer nur am Gürtel des Nachbarn herum" (N.Blüm)

  • Theoretisch müsste ein Portierungsfax reichen, da einem die Nummern ja gehören - durch den neuen Anbieter.
    Bei Problemen müsste man die BNetzAg damit belästigen.

    -- Signatur? Hier ... kannste lange suchen. --


    -- DISCLAIMER: Alle von mir gemachten Tipps und Produktempfehlungen sind ohne Gewähr und Munition --

  • Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Hallo,


    ich oute mich mal wieder als Laie: Wie schnell muss ein DSL-Anschluss denn sein, damit VoIP überhaupt funktioniert. Reichen DSL 2000 RAM oder gar DSL-Light denn dafür überhaupt aus?


    mit dem richtigen Router und den richtigen Codecs behaupte ich mal würde VoIP sogar mit 128kbit/s gehen.


    Zum Vergleich: 1 ISDN-Kanal hat 64kbit/s und bei Mobilfunk hat z.B. ein Telefonat mit einer sehr guten Qualität ( EFR )12,2kbit/s.



    Im Prinzip gibt es nichts besseres als VoIP, das ganze ist nur aufgrund schlechter Hardware in Verruf gekommen, irgendwelche Echos oder schlechte Sprachqualität liegt entweder an schlechten Endgeräten oder an billigem Routing übers Ausland bei manchen Anbietern, nicht an der Technik selber.


    Thema Sicherheit: wenn der Bagger die Telefonleitung beschädigt geht bei Analog oder ISDN nichts mehr, bei VoIP könnte der Router eine Backup-Verbindung über UMTS herstellen und darüber den VoIP-Traffic routen :top:

  • Danke hottek.


    So ein Mist aber auch! Wenn man dann wenigstens schnelles DSL kriegte, würde ich sofort wechseln.


    Ich verstehe es jetzt so: Wenn man jetzt einen langsamem Anschluss hat, bleibt man weiter angesch.... Man darf sich neue Technik zulegen, um dann weiter mit Bauern-DSL herumzukrebsen, damit die Telekom etwas einspart. Von schnellem Internet ist keine Rede mehr, nur noch von Einsparungen bei der Telekom.


    Wow! Was für eine Verbesserung!


    Gruß
    Lisa

  • Wenn die Telekom nach Abschaltung der Uralt-DSLAM dann per ADSL 2+ und Annex J schaltet, wird die Geschwindigkeit sicherlich höher ausfallen als bislang

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von hottek
    ...
    Im Prinzip gibt es nichts besseres als VoIP, ...


    Selbst als Konsequenter Anhänger von Analoganschlüssen möchte ich das nicht einmal bestreiten.



    Zitat

    Original geschrieben von hottek
    ... schlechte Sprachqualität liegt entweder an schlechten Endgeräten oder an billigem Routing übers Ausland bei manchen Anbietern, nicht an der Technik selber.
    ...


    Woran es liegt, ist für den Kunden - jedenfalls im Ergebnis - relativ belangslos.


    Bin ich selbst der Anrufer, habe ich zur Not die Möglichkeit, bei einer sehr schlechten Verbindung aufzulegen und erneut anzurufen. Spätestens beim zweiten Versuch habe ich seit geraumer Zeit eine wirklich zufriedenstellende Verbindungsqualität.


    Indirekt proportional nehmen die Ärgernisse am Analoganschluss zu. Ich gehe davon aus, dass viele der an diesem Anschluss geführten Gespräche zumindest teilweise über das Internet geroutet werden. Bei Auslandsgesprächen nutze ich zudem häufig Call-by-Call - der Qualitätsunterschied unter den Anbietern ist zum Teil enorm. Der günstigere Preis scheint bei manchen Anbietern durch recht abenteuerliche Routings zu entstehen.


    Frankie

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    "Wenn es heißt 'Alle müssen den Gürtel enger schnallen' fummelt jeder immer nur am Gürtel des Nachbarn herum" (N.Blüm)

  • Zitat

    Original geschrieben von hottek
    Thema Sicherheit: wenn der Bagger die Telefonleitung beschädigt geht bei Analog oder ISDN nichts mehr, bei VoIP könnte der Router eine Backup-Verbindung über UMTS herstellen und darüber den VoIP-Traffic routen :top:


    Hallo zusammen,


    das Einzige, das mir bei VoIP Sorge bereitet ist, dass bei Synchronisationsverlust auch kein Telefonieren möglich ist. Ich habe z.B. DSL 6000. Der SNR im Downstream liegt zumeist wie festgenagelt bei 10. Die Synchronisation besteht zumeist ohne Resync über Wochen. Dann, wie aus heiterem Himmel, schwankt der SNR sehr stark, das Modem (Turbolink AR860 E1-B V2) synchronisiert neu, bzw. bleibt im Trainingsmodus (DSL-LED blinkt schnell), bis ich es einmal vom Strom trenne. Wenn dieser Zustand unbemerkt bliebe, wäre auch der Telefonanschluss tot. Oder täusche ich mich da?


    Gruß
    Marcus :)

    Viele Grüße, Marcus
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