Der Börsen / Aktien Thread

  • Wenn Du beim New Energy eine stetig solide Entwicklung gesehen haben willst, dann kannst Du nur die letzten 12 Monate betrachtet haben. Was solch kurze Zeiträume bei ETFs aussagen, wurde hier bereits mehrfach geschrieben…

    Was 2010 bei erneuerbaren Energien war ist aber heute auch interessant, da seit dem eine gewaltige Entwicklung stattgefunden hat.

    Das ist bei Sektorwetten häufig so. Deshalb machen das üblicherweise auch nur Zocker, Profis, oder ahnungslose Lemminge ;)

    Ich habe auch Sektorwetten die ganz gut gelaufen sind bzw. immer noch laufen. Der Öl-ETF den ich zu Beginn des Irankrieges gekauft und drei Monate später mit 10% Gewinn wieder angestoßen habe ist so ein Beispiel. Noch eines ist der Amundi Euro Stoxx Banks UCITS ETF Acc, LU1829219390. 20% im ersten halben Jahr können sich sehen lassen. In der gleichen Zeit brachte der MSCI World gerade mal ein Viertel davon.

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Merz

  • 20% im ersten halben Jahr können sich sehen lassen. In der gleichen Zeit brachte der MSCI World gerade mal ein Viertel davon.

    Das ist doch schön. Aber warum dann die vorhergehende Jammrerei?


    Und wie ist die (übergreifende) Gesamtperformance? Und die Performance im Vergleich zum MSCI-World?

    Meine liebste Jahreszeit ist Ende Jammerzeit

  • Ich habe auch Sektorwetten die ganz gut gelaufen sind bzw. immer noch laufen. Der Öl-ETF den ich zu Beginn des Irankrieges gekauft und drei Monate später mit 10% Gewinn wieder angestoßen habe ist so ein Beispiel. Noch eines ist der Amundi Euro Stoxx Banks UCITS ETF Acc, LU1829219390. 20% im ersten halben Jahr können sich sehen lassen. In der gleichen Zeit brachte der MSCI World gerade mal ein Viertel davon.

    Zocken kann natürlich nicht nur Spaß machen, sondern auch (in einem begrenzten Zeitfenster) gut laufen. Ist dann aber eben keine langfristige Investition. Auf lange Sicht hat damit kaum jemand Erfolg. Das sind meist die Komponeten, die dafür sorgen, dass jemand "seine Pension" verliert.


    Kann man alles machen, sollte sich aber des Risikos bewussst sein - und es dann auch akzeptieren, wenn man hinterher mit leer(er)en Taschen da steht, als jemand der einfach stumpf und stetig marktbreit investiert hat.


    Zocken kann man - und mir macht das auch durchaus mal Spaß - aber nur mit dem Teil meines Vermögens, bei dem ich auch bei einem Totalverlust noch gut schlafen kann.

    Das ist doch schön. Aber warum dann die vorhergehende Jammrerei?


    Und wie ist die (übergreifende) Gesamtperformance? Und die Performance im Vergleich zum MSCI-World?

    Richtig, entscheidend ist die Gesamtperformance - und so richtig auch erst nach ein paar Jahren. Vorher ist das alles eher ein Rauschen, insbesondere bei Buchgewinnen.

  • Zocken kann natürlich nicht nur Spaß machen, sondern auch (in einem begrenzten Zeitfenster) gut laufen. Ist dann aber eben keine langfristige Investition. Auf lange Sicht hat damit kaum jemand Erfolg. Das sind meist die Komponeten, die dafür sorgen, dass jemand "seine Pension" verliert.

    Die beiden ETFs die in erneuerbare Energien investieren werde ich jedenfalls wieder abstoßen, sobald das verlustfrei möglich ist. Dann sehe ich weiter. Ich hätte nicht gedacht daß man in 2026 mit schmutzigem Erdöl noch mehr verdienen kann als mit erneuerbaren.

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  • Die beiden ETFs die in erneuerbare Energien investieren werde ich jedenfalls wieder abstoßen, sobald das verlustfrei möglich ist. Dann sehe ich weiter.

    Menschlich nachvollziehbar, aber finanziell irrational.

  • Menschlich nachvollziehbar, aber finanziell irrational.

    Was ist dein Ansatz? Auf Gedeih und Verderb halten? Oder gleich abstoßen und Verluste realisieren? Das klingt für mich auch nicht unbedingt rational.

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  • Sofern ich nicht davon ausgehe, dass der Zock (nichts anderes sind solche Sektorwetten in diesem Fall) den Markt outperformed: Ja, ich würde die Verluste realisieren und den Rest stattdessen marktbreit investieren. Das Warten auf eine Kurserholung ist psychologisch verständlich, aus finanzmathematischer Sicht jedoch (fast immer) eine irratonale Fehlentscheidung.


    Es zählt ausschließlich, wo das Geld ab heute die höchste Renditeerwartung bei optimalem Risiko hat. Das Geld, das du verloren hast, ist weg. Dem Markt ist es völlig egal, zu welchem Kurs du eingestiegen bist. Der Einstiegskurs hat keinerlei Einfluss auf die zukünftige Kursentwicklung des Sektors. Während das Geld in einem dem Sektoren feststeckt und darauf „wartet“, wieder den Einstandskurs zu erreichen, verpasst du die Rendite des breit gestreuten Marktes (=Opportunitätskosten).


    Wenn du hingegen immer noch glaubst, dass die Wette besser läuft, als ein solides Investment, dann kannst du natürlich abwarten. Ich würde es nicht tun.

    Einmal editiert, zuletzt von rasputin ()

  • Während das Geld in einem dem Sektoren feststeckt und darauf „wartet“, wieder den Einstandskurs zu erreichen, verpasst du die Rendite des breit gestreuten Marktes (=Opportunitätskosten).

    Um -10% mit einem MSCI-World wieder auszugleichen (nur auszugleichen, da ist noch kein Cent verdient) braucht es ein Jahr oder länger. Da erscheint es mir sinnvoller zu warten. Das kann bei so volatilen Papieren deutlich schneller gehen.

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  • Um -10% mit einem MSCI-World wieder auszugleichen (nur auszugleichen, da ist noch kein Cent verdient) braucht es ein Jahr oder länger. Da erscheint es mir sinnvoller zu warten. Das kann bei so volatilen Papieren deutlich schneller gehen.

    Ja, kann. Ist halt eine Wette gegen den Markt. Kann man so machen, wenn man sich bewusst ist, was man tut. Und das Ergebnis dann auch hinnimmt.


    Langfristig geht das beinahe immer schief. Deshalb ist es irrational. Du brauchst nur die Charts "deines" ETF neben den des MSCI World legen (wie es auf den Seiten zuvor schon getan wurde). Das spricht eine klare Sprache.

  • Wenn ich die Teile zu den aktuellen Kursen abstoße setze ich Geld in den Sand. Wenn ich das gewollt hätte wäre ich bei Tagesgeld geblieben.

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