Der Börsen / Aktien Thread

  • Eine Standortbestimmung zu BMW -

    Ich kann seine Analyse zu China nicht ganz nachvollziehen. Er zitiert aus der Pflichtmeldung von BMW


    "Die negative Entwicklung im chinesischen Automobilmarkt habe sich im zweiten Quartal sogar beschleunigt, insbesondere bei nicht elektrifizierten Fahrzeugen"


    Schlussfolgerung: Der chinesische Markt bricht im ganzen für BMW ein, aber bei den Verbrennern deutlicher als bei den E-Autos. Exakt für diese Differenzierung steht das Wort "insbesondere". Zu dieser Einschätzung passt auch die später eingeblendete Grafik ab 3 Minuten 37 Sekunden, die ganz groß mit "Ein Markt bricht weg, nicht das Produkt" überschrieben ist.


    Er verdreht das komplett und macht daraus


    "Nicht die Elektroauto brechen ein, die Verbrenner brechen ein, also die nicht elektrifizierten Fahrzeuge"


    Er widerspricht sich im eigenen Video. Das fällt selbst mir auf, der nicht mal studiert hat, aber dem Professor nicht? Keine weiteren Fragen.

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • ggf. interessant für HavilandTuf

    Mich interessiert kurzfristig eigentlich nicht was mit BMW ist.

    Dachte mir beim Kauf, wenn in Deutschland nur ein Automobilist überleben sollte, dann BMW.

    Ich halte die Aktien solange wie ich Bock habe, heute ist wieder etwas gestiegen.

    Vielleicht setze ich ein Stopp Loss bei 50%, dann verliere ich maximal 500€ wovon ich 16% (zuletzt mein persönlicher Steuersatz) über Verlusttopf wieder kriege.

  • Seit dem Beginn des Iran-Krieges bewegen sich die Märkte nur noch seitwärts, und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch die ETFs in die ich große Hoffnungen gesetzt habe kommen, der allgemeinen Entwicklung folgend, nicht mehr aus dem Loch raus. Es macht gerade echt keinen Spaß. Sch... Trump

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Seit dem Beginn des Iran-Krieges bewegen sich die Märkte nur noch seitwärts, und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch die ETFs in die ich große Hoffnungen gesetzt habe kommen, der allgemeinen Entwicklung folgend, nicht mehr aus dem Loch raus. Es macht gerade echt keinen Spaß. Sch... Trump

    1. Auf- und Ab gehören ebenso wie lange Seitwärtsphasen schlicht dazu
    2. Markbreite ETFs haben seit Beginn des Irankriegs überdurchschnittlich stark zugelegt. "Meine" Haupt ETFs haben von Beginn des Irankriegs bis heute allesamt eine zweistellige (positive) Performance.
    3. Du hast Sektorwetten abgeschlossen
  • Hier noch ein konkretes Beispiel: Der FTSE All World ACC in USD (A2PKXG) hat von Ende Februar 2026 bis heute satte 11,52 Prozent zugelegt. Das ist weit überdurchschnittlich.

  • Hier noch ein konkretes Beispiel: Der FTSE All World ACC in USD (A2PKXG) hat von Ende Februar 2026 bis heute satte 11,52 Prozent zugelegt. Das ist weit überdurchschnittlich.

    Laut justETF wird der MSCI World den ich drin habe mit +13,3% in den letzten 6 Monaten angezeigt. Schaue ich dann bei der ING ins Depot (erste Käufe Februar 26) steht dort lediglich +6,13%. Insgesamt dümpelt das Depot aber eher so bei +2% herum. Das ist seit Februar nichts tolles.

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Insgesamt dümpelt das Depot aber eher so bei +2% herum. Das ist seit Februar nichts tolles.

    Du hast aber auch kein breit diversifiziertes Portfolio, sondern eine Klumpenbildung - zumindest nach dem zu urteilen, was du hier gepostet hast. Und deine Rendite bestätigt das.


    Dein MSCI World ist zudem auch nicht weltweit gestreut, sondern berücksichtigt "nur" Industrienationen (23 Länder weltweit). Und dann spielen natürlich auch die exakten Kaufzeitpunkte eine Rolle. Zudem sind selbst die 6,13% eine (weit) überdurchschnittlich hohe Rendite auf 6 Monate.


    Ich lasse einfach Sparpläne laufen. Da nimmt man das Auf und Ab mit - mal im Positiven, mal im Negativen. Und dadurch bewegt man sich einigermaßen nah am Durchschnitt.

  • Ich lasse einfach Sparpläne laufen.

    Ich habe aktuell noch drei Sparpläne laufen. Die anderen beiden (FR0010524777 und FR0010930644) bespare ich nicht weiter. Also weiterhin hoffen und bangen, dass die wieder aus dem Loch kommen. Verkaufen steht zu dem Kurs nicht zur Disposition. Da müsste ich rund 3500€ abschreiben.

    Im Forum ist es wie im echten Leben. Jeder agiert nach seinen Fähigkeiten, und bei manchen reicht es eben nur für ein "Haha"

  • Ich habe aktuell noch drei Sparpläne laufen. Die anderen beiden (FR0010524777 und FR0010930644) bespare ich nicht weiter. Also weiterhin hoffen und bangen, dass die wieder aus dem Loch kommen. Verkaufen steht zu dem Kurs nicht zur Disposition. Da müsste ich rund 3500€ abschreiben.

    Hatte ich hier ja schon mal geschrieben: Ich würde das nicht so machen. Habe z.B. auch im Depot meines Vaters einen "Global Clean Energy" seinerzeit mit rund 50% im Minus verkauft und stattdessen einen MSCI ACWI aufgestockt. Dieser hat den Verlust schon längst wieder wettgemacht (und ist mittlerweile satt im Plus). Mit dem "Global Clean Energy" hingegen wäre die ehemalige Position immer noch im Minus.


    Das sind die oft erwähnten Opportunitätskosten. Muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

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