Fall noch irgendjemand Fragen hat:
http://www.golem.de/news/regie…bekommen-1504-113551.html
Damit sind nun alle Mautversprechen gebrochen, die es bei der LKW-Maut gab.....
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Fall noch irgendjemand Fragen hat:
http://www.golem.de/news/regie…bekommen-1504-113551.html
Damit sind nun alle Mautversprechen gebrochen, die es bei der LKW-Maut gab.....
Nö.
Die bauen kein System auf mit den ganzen Mautbrücken um nicht doch irgendwelche Bewegungsprofile erstellen zu wollen. Mit den Meta Daten lassen sich KFZ Bewegungen gut rekonstruieren.
Keine schöne Entwicklung.
Solange das ganze Anonym bleibt, verstehe ich die Aufregung nicht.
Und wer böse Absichten dabei hat und das ganze dann doch nicht anonym nutzen will (Polizei etc), kann jetzt auch schon so böse sein und das nutzen.
Ich frage mich dabei allerdings, was wir davon haben? Werden die Daten etwa kostenlos zur Verfügung gestellt? Hier könnte man doch nochmals abkassieren von denjenigen, welche die Daten nutzen möchten.
Tja, wenn diejenigen, die sich hierüber aufregen wüssten, dass schon seit Jahren die Bewegungsdaten der Mobiltelefone anonymisiert u.a. für die Ermittlung von Verkehrsströmen genutzt werden... ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Gag Halfrunt
Tja, wenn diejenigen, die sich hierüber aufregen wüssten, dass schon seit Jahren die Bewegungsdaten der Mobiltelefone anonymisiert u.a. für die Ermittlung von Verkehrsströmen genutzt werden...
Das macht es ja nicht besser, oder?
Gag:
Quelle?
Meinst du damit TomTom und Co? Überhaupt nicht vergleichbar. Falsche Metaebene, wie üblich.
Es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, ob ich als Staat meine Infrastruktur nutze, um Daten zu erheben, die ich dann an die Privatwirtschaft verkaufe und wo auch der Bürger keine Möglichkeit hat, Einfluss zu nehmen; im Gegensatz zum Mobiltelefon, dass ich einfach ausschalten kann, oder tatsächlich anonymisiert nutze.
Im Übrigen bleibt die Frage, was "Anonym" bedeutet; den ein Fahrzeug, dem eine beliebige spezifische ID oder ein Datum zugeordnet werden kann, ist nicht Unsichtbar oder gar Anonym (im eigentlichen Sinne). Ein Bewegungsmuster kann man(n) trotzdem erstellen, von Verknüpfungen mit anderen (Echt)Daten ganz zu schweigen.
Grundsatz: Je mehr (Meta)Daten, desto besser zum Auswerten.
Datensparsamkeit ist das Zauberwort. Ich weiß echt, was es daran zu (noch) zweifeln gibt; genügend Gegenbeispiele gab es in der Vergangenheit genug.
ZitatOriginal geschrieben von Timba69
Meinst du damit TomTom und Co? Überhaupt nicht vergleichbar. Falsche Metaebene, wie üblich.
Es gibt mehrere Anbieter auf dem Markt für Verkersflussdaten. Tomtom hat lange Zeit mit Vodafone kooperiert und die Daten von denen gekauft.
ZitatEs ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, ob ich als Staat meine Infrastruktur nutze, um Daten zu erheben, die ich dann an die Privatwirtschaft verkaufe und wo auch der Bürger keine Möglichkeit hat, Einfluss zu nehmen; im Gegensatz zum Mobiltelefon, dass ich einfach ausschalten kann, oder tatsächlich anonymisiert nutze.
Verkehrszählungen sind keine neue Erfindung, sondern werden seit Jahrzehnten durchgeführt -- bisher allerdings extrem aufwändig durch Menschen, die am Straßenrand sitzen und Listen führen.
Auch finden sich seit vielen Jahren an Autobahnauf- und abfahrten Kontaktschleifen, an den Brücken Messzähler.
Als Steuerzahler und aktiver Nutzer der Verkehrswege kann ich nur begrüßen, wenn der Staat dafür sorgt, dass diese Verkehrswege möglichst effizient genutzt werden können. Wenn durch den Verkauf von statistischen Daten zudem noch Geld erlöst werden kann, ist das für den Steuerzahler ein weiterer Gewinn.
ZitatIm Übrigen bleibt die Frage, was "Anonym" bedeutet; den ein Fahrzeug, dem eine beliebige spezifische ID oder ein Datum zugeordnet werden kann, ist nicht Unsichtbar oder gar Anonym (im eigentlichen Sinne). Ein Bewegungsmuster kann man(n) trotzdem erstellen, von Verknüpfungen mit anderen (Echt)Daten ganz zu schweigen.
Da in der Meldung nicht weiter ausgeführt wird, wie die Daten anonymisiert werden, ist jede Bewertung dazu sinnlos.
Üblicherweise wird bei einer Anonymisierung nicht einfach nur der Name durch eine Nummer ausgetauscht, sondern Daten zusammengefasst und gruppiert. Damit ist eine Identifikation eines Individuums nicht mehr möglich.
Für die Ermittlung von Verkehrsströmen ist es auch völlig irrelevant, wer von A nach B über C gefahren ist. Entscheidend ist einzig, dass X Fahrzeuge von A nach B über C gefahren sind.
Da wir in Deutschland durchaus fähige Datenschützer haben, gehe ich auch mal davon aus, dass hier der Maßstab auch entsprechend hoch angesetzt wird.
ZitatDatensparsamkeit ist das Zauberwort. Ich weiß echt, was es daran zu (noch) zweifeln gibt; genügend Gegenbeispiele gab es in der Vergangenheit genug.
Die Daten liegen bereits vor und werden zur Abrechnung der Maut verwendet. Es geht nicht um die Erhebung zusätzlicher Daten.
Gag:
Langsam wird auch hier wieder langweilig:
ZitatEs gibt mehrere Anbieter auf dem Markt für Verkersflussdaten. Tomtom hat lange Zeit mit Vodafone kooperiert und die Daten von denen gekauft.
Darum geht es hier nicht. Dir (wieder mal) zur Erklärung:
Es ist egal, wie viele (private) Anbieter es dafür gibt, alle basieren auf Freiwilligkeit, das ist bei den Mautbrücken und dem damit verbundenen halbstaatlichen System anders.
ZitatVerkehrszählungen sind keine neue Erfindung, sondern werden seit Jahrzehnten durchgeführt -- bisher allerdings extrem aufwändig durch Menschen, die am Straßenrand sitzen und Listen führen.
Ist das dein Ernst? Dir ist schon der Unterschied zwischen einem Bundesweit automatisierten System, das grundsätzlich alles erfassen kann, und sehr, sehr, sehr punktuell durchgeführten Kontrollen durch Menschen klar, oder?
Falls nicht: Bei den Zählungen durch Bürger wird nur punktuell ein Datum erhoben, nämlich die Anzahl pro Minute.
Wenn dass das gleiche wäre: Warum kauft die Privatwirtschaft dann nicht Daten von Zählungen durch Menschen? Eben. Weil das einzige wichtige Datum für die Verkehrslenkung, nämlich die Zählung der Anzahl an selektierten Punkten, überhaupt(!) nicht interessiert.
Es reicht aber für den Staat, deine so hoch gehaltene Verkehrslenkung zu steuern.
Zitat
Auch finden sich seit vielen Jahren an Autobahnauf- und abfahrten Kontaktschleifen, an den Brücken Messzähler.
Umso besser, das reicht.
Zitat
Als Steuerzahler und aktiver Nutzer der Verkehrswege kann ich nur begrüßen, wenn der Staat dafür sorgt, dass diese Verkehrswege möglichst effizient genutzt werden können. Wenn durch den Verkauf von statistischen Daten zudem noch Geld erlöst werden kann, ist das für den Steuerzahler ein weiterer Gewinn.
Nein. Aufgabe des Staates ist es nicht, durch Daten der Bürger Geld zu machen. Punkt.
ZitatDa in der Meldung nicht weiter ausgeführt wird, wie die Daten anonymisiert werden, ist jede Bewertung dazu sinnlos.
Warum machst du es dann?
Zitat
Üblicherweise wird bei einer Anonymisierung nicht einfach nur der Name durch eine Nummer ausgetauscht, sondern Daten zusammengefasst und gruppiert. Damit ist eine Identifikation eines Individuums nicht mehr möglich.
Üblicherweise? Nun, das ist bei der Maut nicht so, dass hat man(n) bei den Ermittlungen zu den diversen Kriminalfällen gesehen, wo Mautdaten zu gezielten Ermittlungen genutzt wurden sollten, da sie individualisiert sind ; nix Datengruppen. Das einzige, was daran gehindert hat, war ein Gesetz. Genau dieses soll geändert werden.
Zitat
Da wir in Deutschland durchaus fähige Datenschützer haben, gehe ich auch mal davon aus, dass hier der Maßstab auch entsprechend hoch angesetzt wird.
Ach so? Wo denn?
ZitatDie Daten liegen bereits vor und werden zur Abrechnung der Maut verwendet. Es geht nicht um die Erhebung zusätzlicher Daten.
Darum geht es nicht. Das Kennzeichen, Typ des Fahrzueges, etc. vorliegen können, steht außer Frage. Was noch auf den Bildern zu erkennen ist, weiß kein Mensch. Wieder falsche Metaebene. Es geht um die AUSWERTUNG.
BTW:
Kleiner Hinweis dazu: So eine Disskusion wurde schon einmal geführt, hinsichtlich der IP-Adressen. Das Ergebnis ist bekannt. Falls dir nicht, kleiner Quote:
ZitatMark Ennulat, Leiter der 60 Menschen starken Abteilung "Lawful Interception & Data Provision" bei der Deutschen Telekom berichtete vom praktischen Umgang mit Vorratsdaten im Jahre 2009, als die Speicherung betrieben wurde. In diesem Jahr bearbeitete die Telekom 12.891 Auskunftsersuchen der Strafverfolger im normalen Telefonnetz, und 19.466 im Mobilfunknetz. Sie gab 71.932 IP-Adressen an die Behörden und 2.095.304 an Rechteinhaber auf Grundlage des Urheberrechtsgesetzes.
Von den angeführten Fällen war eine Straftat (Mord nach einem Enkeltrick), die als schwere Straftat klassifiziert werden konnte, andere waren DDoS-Angriffe, der Tausch von Kinderpornografie auf einem ausländischen Server und der Warenkauf mit gefälschten Personalien und gefakten Packstationen.
Brück skizzierte auch die Auswege, die sich den Ermittlern bieten, etwa die Liveüberwachung mit vorbehaltlichem Zugriff oder Täterkommunikation durch verdeckte Ermittler zu provozieren, die dann live überwacht wird. Diese Vorgehensweisen haben nach Darstellung von Brück das Problem, dass sie nur mit stark gewachsenen Ressourcen durchgeführt werden können.
Zur Erinnerung: Nur Schwerst-, und schwerste Straftaten, sowie Angriffe gegen den Staat, sollten die Herausgabe der IPs einst ermöglichen.
Zitat
Stimmt. Ist echt langweilig, wenn dir keiner zustimmt, gell? ![]()
ZitatDarum geht es hier nicht. Dir (wieder mal) zur Erklärung:
Es ist egal, wie viele (private) Anbieter es dafür gibt, alle basieren auf Freiwilligkeit, das ist bei den Mautbrücken und dem damit verbundenen halbstaatlichen System anders.
Du wirst als Besitzer eines Mobilfunktelefons nicht gefragt, ob du möchtest, dass die Netzdaten für solche Auswertungen verwendet werden.
Ist also genau dasselbe.
ZitatIst das dein Ernst? Dir ist schon der Unterschied zwischen einem Bundesweit automatisierten System, das grundsätzlich alles erfassen kann, und sehr, sehr, sehr punktuell durchgeführten Kontrollen durch Menschen klar, oder?
Ja, schon. Warum fragst du?
ZitatFalls nicht: Bei den Zählungen durch Bürger wird nur punktuell ein Datum erhoben, nämlich die Anzahl pro Minute.
Sag bloß! Echt?
Nur so als Tipp: Es werden auch Verkehrszählungen durchgeführt, bei der die Autofahrer angehalten und nach ihrer Strecke befragt werden. Ist aber sehr, sehr aufwändig, weshalb man es nur selten macht.
ZitatWenn dass das gleiche wäre: Warum kauft die Privatwirtschaft dann nicht Daten von Zählungen durch Menschen? Eben. Weil das einzige wichtige Datum für die Verkehrslenkung, nämlich die Zählung der Anzahl an selektierten Punkten, überhaupt(!) nicht interessiert.
Siehe oben. Solche Auswertungen werden tatsächlich durchgeführt, sind aber sehr aufwändig und daher sehr teuer.
ZitatEs reicht aber für den Staat, deine so hoch gehaltene Verkehrslenkung zu steuern.
Nö. Für ein vernünftiges Verkehrskonzept ist die Information wichtig, woher das Fahrzeug kam und wohin es will.
ZitatUmso besser, das reicht.
Nein. Damit kann man nur sagen, dass gerade die Straße dicht ist, aber nicht warum.
Doch genau darum geht es.
ZitatNein. Aufgabe des Staates ist es nicht, durch Daten der Bürger Geld zu machen. Punkt.
![]()
Das ist ja mal geil. Du weißt aber schon, wer dieser "Staat" ist, oder?
ZitatWarum machst du es dann?
Lesen hilft.
ZitatÜblicherweise? Nun, das ist bei der Maut nicht so, dass hat man(n) bei den Ermittlungen zu den diversen Kriminalfällen gesehen, wo Mautdaten zu gezielten Ermittlungen genutzt wurden sollten, da sie individualisiert sind ; nix Datengruppen. Das einzige, was daran gehindert hat, war ein Gesetz. Genau dieses soll geändert werden.
Also bisweilen sind deine Antworten wirklich amüsant.
Da bisher die Mautdaten nicht zu statistischen Zwecken genutzt werden, findet selbstverständlich auch keine Aufbereitung und Anonymisierung statt. Denn momentan werden sie ja ausschließlich dazu genutzt, den LKW-Betreibern Rechnungen zu schicken. ![]()
ZitatAch so? Wo denn?
Sagt dir der Name Thilo Weichert irgend etwas? Das wäre nur einer von vielen, die in dem Bereich sehr engagiert sind.
ZitatDarum geht es nicht. Das Kennzeichen, Typ des Fahrzueges, etc. vorliegen können, steht außer Frage. Was noch auf den Bildern zu erkennen ist, weiß kein Mensch. Wieder falsche Metaebene. Es geht um die AUSWERTUNG.

Du bist echt klasse... Es geht überhaupt nicht um die Mautbrücken. Die sind einzig für die Kontrolle da. Die Daten, um die es hier geht, stammen von den OBUs und den Maut-Terminals. Genau diese Informationen möchte man anonymisiert zu statistischen Zwecken zur Verfügung stellen.
ZitatKleiner Hinweis dazu: So eine Disskusion wurde schon einmal geführt, hinsichtlich der IP-Adressen. Das Ergebnis ist bekannt. Falls dir nicht, kleiner Quote:
Ich lach mich scheckig... Thema verfehlt, setzen 6.
Toll Collect erfasst über die OBUs oder die Maut-Terminals die Strecken der LKW-Fahrer, um ihnen anhand der gefahrenen Kilometer eine Rechnung zu schicken. Ohne Datenspeicherung ist das nicht möglich. Und diese Daten müssen zur Beweissicherung bei Widersprüchen auch gespeichert bleiben.
Diese Daten sollen anonymisiert und aufbereitet verwendet werden können.
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