ÖPNV ist doch auf dem flachen Land teilweise garnicht oder nur völlig unzureichend vorhanden, da ist man auf das Auto angewiesen.
Warum gibt es in Deutschland keine Vignetten?
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Nene, Autofahren ist schon zu billig, sonst würde man auch nicht ständig Fahrzeuge mit laufendem Motor irgendwo rumstehen sehen. Sei es weil der Fahrer erst noch Scheiben kratzen muss oder weil man nur mal eben 5 Minuten in ein Geschäft läuft und das Auto soll ja nicht kalt werden etc.
Kraftstoff ist offenbar einfach viel zu preiswert, deutliche Preissteigerungen in dem Bereich würden auch der Elektromobilität gut tun. Unverständlich auch, warum gerade Diesel mit seinem immensen Schadstoffausstoß (PM10, NOx) auch noch besonders billig ist. Frankreich hat es ja schon 2015 gemerkt, wie die ganzen Diesel die Luft verpesten und zahlte 10.000€ wenn jemand den Diesel verschrotten ließ und ein E-Fahrzeug kaufte. -
Zitat
Original geschrieben von Martin Reicher
Nene, Autofahren ist schon zu billig, sonst würde man auch nicht ständig Fahrzeuge mit laufendem Motor irgendwo rumstehen sehen. Sei es weil der Fahrer erst noch Scheiben kratzen muss oder weil man nur mal eben 5 Minuten in ein Geschäft läuft und das Auto soll ja nicht kalt werden etc.
Kraftstoff ist offenbar einfach viel zu preiswert, deutliche Preissteigerungen in dem Bereich würden auch der Elektromobilität gut tun. Unverständlich auch, warum gerade Diesel mit seinem immensen Schadstoffausstoß (PM10, NOx) auch noch besonders billig ist. Frankreich hat es ja schon 2015 gemerkt, wie die ganzen Diesel die Luft verpesten und zahlte 10.000€ wenn jemand den Diesel verschrotten ließ und ein E-Fahrzeug kaufte.Das Empfinden hängt wohl vom Verdienst, oder der "Teilnahmslosigkeit" einiger Mitmenschen zusammen.
Ist wie bei den Zigaretten, die sind auch recht teuer, oder werden immer teuere, aber es geschieht immer eine Gewöhnung, nach der Gewöhnungsphase wird dann weitergeraucht.
So ist Autofahren für Mitmenschen, die z.B. schon vor 20-30 Jahren eine Auto besessen haben relativ teuer, wohingegen 18 Jährige nur den heutigen Spritpreis "empfinden".
Du kannst den Spritpreis auf 5€ erhöhen, nach der Gewöhnungsphase wird es wieder die Motorlaufenlasser oder Zumbäckerfahrer geben, ebenso die Angeber mit "istnochzubillig".
Es wird auch immer Mitmenschen geben, die nicht mal merken wohin das Geld fließt, denen kann man die Hosen ausziehen und sie fahren bis sie kein Geld mehr haben.
Früher wurde immer die Flexibilität und Pendeln angepriesen, wenn man bedenkt, was für Kosten heute schon bei einem Arbeitsweg von 20km entstehen, lohnt sich beim heute gezahlten Lohn eher Auto verkaufen und H4.
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Original geschrieben von jarrakboy
Nicht Autofahren ist zu billig, der ÖPNV ist in Deutschland zu teuer.Somit ist das eigene Auto eine günstigere Alternative. Die Studententickets sollten auf die (arbeitende) Bevölkerung ausgeweitet werden, auch Jobtickets sind noch zu teuer.
Es beginnt schon damit, dass viele eine Milchmädchenrechnung aufstellen und nicht die tatsächlichen Kosten je Kilometer ihres Kfz ansetzen. Bei Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten ist das Auto bereits jetzt in vielen Fällen nicht mehr die günstigere Alternative. Es geht damit weiter, dass selbst die tatsächlich entstehenden Kosten letztlich zu niedrig angesetzt sind, da man als Autofahrer nicht in ausreichendem Maß an den für die Bereitstellung und Instandhaltung der Infrastruktur aufkommenden Kosten beteiligt wird. Würde dieses Geld in die Infrastruktur des ÖPV gesteckt werden, könnte ein wesentlich besseres Angebot entstehen.
Die Mautgebühren sind ein erster Schritt hin zu verursachergerecht(er)en Verteilung der Kosten.
Übrigens fahre ich selbst auch Auto. Aber so selten wie möglich. Kurzstrecken lege ich in der Regel zu Fuß oder mit dem Rad zurück, Langstrecken fast immer mit dem Zug. Damit bin ich üblicherweise nicht nur deutlich schneller, sondern auch günstiger unterwegs. Im Zug kann ich die Zeit auch noch sinnvoll nutzen und z.B. arbeiten, lesen oder ein Nickerchen machen.
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Die Alternative ÖPNV stellt sich doch in vielen ländlichen dünn besiedelten Gebieten garnicht. Läßt sich da auch nicht ohne weiteres ausbauen, weil das ganze sich hinten und vorne nicht rechnet. Da ist man einfach als Arbeitnehmer auf das Auto angewiesen, insbesondere wenn man im Schichtdienst arbeitet. Ein ÖPNV-Angebot gibt es da oft nur zu den Zeiten wo Kinder und Jugendliche zur Schule müssen. Zu anderen Zeiten fährt da oft garnichts.
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kann ich so unterschreiben... wohne auf dem land, arbeitsweg überland etwa 20km einfach, dazu 3-schicht... zu 2 von 3 schichten komm ich mit den öffentlichen gar ned... und wenns mit der einen was werden soll komm ich 5min zu spät zum beginn und kann nach feierabend 2h auf den zug warten.... zumal ja immer mehr flexibilität vom arbeitnehmer gefordert wird, mal früher/später beginnen, mal früher/später aufhören und arbeit am wochenende (da ist die anbindung der öffentlichen um den faktor 1000 schlechter)
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Original geschrieben von rasputin
...Die notwendige Infrastruktur und deren Instandhaltung kann über die entrichteten Beträge (wie z.B. Kraftfahrzeugsteuer und die Energiesteuer) lediglich zu einem Bruchteil finanziert werden...
Hä??Bekanntlich fließt allein über die auf den Sprit zu entrichtenden Steuern zigmal mehr in die Staatskasse als für Straßenbau u.dgl. ausgegeben wird.
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Original geschrieben von rasputin
Meiner Auffassung nach ist Autofahren schlicht zu billig. Die notwendige Infrastruktur und deren Instandhaltung kann über die entrichteten Beträge (wie z.B. Kraftfahrzeugsteuer und die Energiesteuer) lediglich zu einem Bruchteil finanziert werden. Was heißt das im Umkehrschluss? Autofahren muss in einem Maße verteuert werden, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Masse auch in finanzieller Hinsicht in Frage kommt.Letztlich kann dies auch via Maut erreicht werden. Diese muss dann eben entsprechend hoch ausfallen

Deine Behauptung ist schlicbtweg falsch. So nahm der Staat z.B. Im Jahr 2013 rund 53 Milliarden Steuern im Verkehrsbereich ein, gab aber dafür nur rund 19 Milliarden aus. Das allermeiste dieser Steuereinnahmen wurde für ganz andere Zwecke verwendet. -
Zitat
Original geschrieben von McGunn0r
kann ich so unterschreiben... wohne auf dem land, arbeitsweg überland etwa 20km einfach, dazu 3-schicht... zu 2 von 3 schichten komm ich mit den öffentlichen gar ned... und wenns mit der einen was werden soll komm ich 5min zu spät zum beginn und kann nach feierabend 2h auf den zug warten.... zumal ja immer mehr flexibilität vom arbeitnehmer gefordert wird, mal früher/später beginnen, mal früher/später aufhören und arbeit am wochenende (da ist die anbindung der öffentlichen um den faktor 1000 schlechter)Nun ja, es gibt aber auch Leute, die eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV haben und trotzdem mit dem Auto fahren. Da kann man mit der U-Bahn oder mit dem Bus, der alle 10 min fährt, zur Arbeit, macht es aber trotzdem nicht.
Das nicht alle auf ÖPNV wechseln können, ist klar. Siehe Dein Beispiel.
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Na klar, gibt es das auch. Das ist vollkommen richtig
Da ist es dann sicher sinnvoll nicht mit den PKW zur Arbeit zu fahren!
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