Bundestagswahl 2013

  • Immer auch diese Illusion der Rente. Wenn ich 63 bin dann schreiben wir das Jahr 2046. Falls es dann noch irgendeine Form von Geld geben sollte gibt es bis dahin eh die Einheitsrente die für alle gleich ist.

  • Grundsätzlich ist es so, daß es durchaus Steuermehreinnahmen geben kann ohne das man Steuersätze erhöht, wenn die Wirtschaft entsprechend wächst. Genauso ist es auf der anderen Seite auch nicht sicher, daß man die erhofften Mehreinnahmen durch entsprechende Steuererhöhungen bekommt um gewisse Dinge zu finanzieren. Geht in Folge von Steuererhöhungen das Wirtschaftswachstum zurück und die Konjunktur auf Talfahrt, dann bleiben die erhofften Mehreinnahmen ganz oder teilweise aus. Es ist eben nicht so einfach, daß man Mehreinnahmen zielgenau einplanen kann um neue Wohltaten zu finanzieren. Der Staat sollte deshalb nur soviel Geld ausgeben wie er schon sicher in der Tasche hat. Durch Veränderung der Steuersätze hat man noch lange nicht einen bestimmten eingeplanten Betrag sicher in der Tasche, Konjunktur läßt sich eben nicht sicher planen.
    Deshalb war es auch nicht richtig, wenn Im Bundestagswahlkampf die Oppositionsparteien Grüne und SPD behaupteten ihre neuen versprochenen Wohltaten seien durchgerechnet und durch Steuererhöhungen gegenfinanziert. Das hatte mit der Realität nicht das geringste zu tun.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    Ja, betrachtet man die Gesamtheit incl. Mieten und pickt nicht jeden Einzelfall raus, ist dies Fakt.
    Wer was anderes behauptet möchte gerne Stimmen im Osten oder negiert Fakten.



    Ist das wirklich in ganz "Ostdeutschland" so???


    Es mag sicher für viele ländliche Regionen und auch teilweise(!) für Städte zutreffend sein,aber ganz bestimmt nicht flächendeckend stimmen.


    Der Preisspiegel für die Stundentausgaben in den Uni-Städten ist wieder mal seit 2 Monaten online und da bekanntlich eben diese Gruppe meistens als ungelernte Kräfte/Hilfskräfte eingestellt werden und somit zwangsläufig im Niedriglohnsektor arbeiten,zeigt sich ein anderes Bild:


    http://www.spiegel.de/unispieg…dentenstadt-a-920585.html


    Platz 3 aus der Diskripanz zwischen hoher Miete und einem niedrigen Lohnniveau bildet hier z.B. Rostock.

  • bernbayer:


    Zitat

    Deshalb war es auch nicht richtig, wenn Im Bundestagswahlkampf die Oppositionsparteien Grüne und SPD behaupteten ihre neuen versprochenen Wohltaten seien durchgerechnet und durch Steuererhöhungen gegenfinanziert. Das hatte mit der Realität nicht das geringste zu tun.


    Trifft sich ja gut, das die CDU/CSU mit genau dem gleichen Argumenten nur die Mütterrente, den Strompreislastenausgleich und die Energiewende, den Ausgleich für die PKW-Maut usw. schönrechnet und begründet. Funktioniert also.


    Falls du wieder mit Quellen kommst: Koaltionsvertrag und gestern Anne Will, da hat es Herr
    Leschet lang und breit erklärt, incl. der Anmerkung, das wieder alles unter Finanzierungsvorbehalt des Bundesfinanzministers steht. Und dreimal darfst du raten, wer das wird.
    Dieses Ministerium wird die SPD nicht bekommen, da bin ich mir sicher. Sie haben beiläufig immer von Schäuble geredet, ohne zu merken, dass sie damit die Besetzung verraten.


    Deine selektive Wahrnehmung ist bewunderswert.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von handyman1981
    Ist das wirklich in ganz "Ostdeutschland" so???


    Nö, behauptet auch keiner.
    Das Problem ist aber genau Deine Logik: Von erlebten Einzelfällen oder Fallkonstruktionen auf die Gesamtheit zu schliessen.


    Die Mieten sind in der Diskussion natürlich ein Thema, wir reden hier nicht nur von den Preisen bei Aldi und Co., da tut sich nicht viel.


    Am meisten bin ich gespannt auf die Konstruktionen beim Stücklohn.
    Nehmen wir als Beispiel nur mal die Tageszeitung. Wie naiv muss man sein, um zu denken hier mit einem Stundenlohn den Ansatz "gleiche Arbeit, gleicher Lohn" realisieren zu können?


    Der junge Student mit Auto oder der Rentner mit seinem Wägelchen tragen die Zeitung aus.
    Wie soll die Lohnfindung auf Basis €/h hier stattfinden?
    Aber das ist den linken Chaoten egal, die arbeiten meist eh nicht in der Branche.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von 7650w

    Das Problem ist aber genau Deine Logik: Von erlebten Einzelfällen oder Fallkonstruktionen auf die Gesamtheit zu schliessen.


    Das ist nicht meine Logik und auch keine erlebten Einzelfälle!


    Man kann nicht von "Westdeutschland" und "Ostdeutschland" einzeln sprechen,um so von einem Lohnniveau und einem Mindestlohn ausgehen und daraufhin einen Unterschied festmachen,sondern eben von den einzelnen Regionen.


    Die Lebenshaltungskosten in vergleichbar großen Städten in Westdeutschland inkl. Mieten ist enorm:


    Nehmen wir nur die Messestadt Frankfurt/Main und die Messestadt Essen - ich hatte mal in Essen meinen Hauptwohnsitz und der Vergleich zu FFM ist enorm.


    Wahrscheinlich so enorm,wie von Frankfurt/Oder zu Potsdam.


    Und genau deswegen insgesamt ist die pauschale Aussage:
    "8,50€/Std für West ist in Ordnung,aber für Ost zu viel" ziemlicher Quark.

  • Eben. Genau deswegen ist der flächendeckende Mindestlohn linke Spinnerei.
    Und im Osten ist das Problem am grössten.
    Schwesig und Co sei Dank.

    Beste Grüße
    W.

  • Hatte einer verlässliche Zahlen,wieviele Beschäftigte momentan unter 8,50€/Std verdienen?


    Wie gesagt,in dem von mir geposteten Spiegelartikel ist die Rede von knapp 20%,die unter 9,57€/Std bei den Vollzeitbeschäftigten arbeiten.

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