Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Merkwürdig. Alle schreien nach Bürgerentscheiden, macht eine Partei das im kleinen ist es auch wieder verkehrt ;)

    Kai, den Bürgerentscheid gab es bei der Bundestagswahl. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    ...
    Und einen Minilohn von 8,50 € Brotto die Stunde dann noch als "linke Träumerei" abzustempeln stimmt einfach nicht....


    Es geht nicht um die Höhe, sondern um die umfassenden Zusammenhänge und Auswirkungen, die gerne Ignoriert werden. Ich finde den Mindestlohn sehr wichtig, aber über Nacht ist das nicht umzusetzen.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Bei den outgesourcten Tätigkeiten zahlt dann aber auch der Staat aufstockend deren "Mindestlohn". Und das kann es nun echt nicht sein.


    Und einen Minilohn von 8,50 € Brotto die Stunde dann noch als "linke Träumerei" abzustempeln stimmt einfach nicht. Würde mich dann mal interessieren was dann für euch die echten linken Träume sind, wenn die Messlatte dafür schon so tief gesetzt wird.


    Träumerei bezog sich auf den Irrglauben das mal eben ruck zuck einzuführen.
    Keiner bestreitet, dass auch 8,50€ nicht zum Leben reichen, gerade mit Kinder. Das Thema ist aber ein wenig komplexer.
    Mich stören die 8,50€ im Westen nicht so sehr. Wenn ich in den Osten schaue, sehe ich da echte Probleme.
    Ich gönne es jedem und wäre selber auch nicht freudig, wenn ich so wenig bekommen würde. Das ändert aber null an den wirtschaftlichen Zusammenhängen.
    Und da haben - sorry- linke Träumer keine Ahnung.


    Leider kann man das hier aber nicht diskutieren ohne den Generalverdacht der Ausbeutung etc.


    Ich bin gespannt auf die Reaktion der Aufstocker bei steigenden Preisen. Die müssen dann zwar nicht mehr zum Amt, haben aber keinen Cent mehr in der Tasche. Steigende Preise sehr wohl. Sozial sehr gerecht. ;)

    Beste Grüße
    W.

  • Ist denn das Leben im Osten billiger? Ich habe nicht den Eindruck. Also, was soll das Argument im Jahr 24 der Einheit?

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    ...
    Dass die Große Koalition kommt, wenn die Mitglieder der SPD diese ablehnen, ist m.E. unvorstellbar. ...


    Sehe ich ähnlich.


    Wenn die Parteiführung einfache Mitglieder zunächst "adelt", indem sie die Zukunft der Partei vertrauensvoll in ihre Hände legt, ihnen dann aber einen Vogel zeigt, wenn das Abstimmungsergebnis nicht gefällt, dürfte sich die Mitgliederzahl der SPD binnen Monatsfrist halbieren.


    So etwas kann sich keine Vereinigung - gleich welcher Art - leisten. Never!



    Edit:
    Allerdings dürfte den abstimenden SPD-Mitgliedern klar sein, dass ihre Partei sowohl bei Neuwahlen (als auch bei Entstehen einer schwarz-grünen Koalition) in der Bedeutungslosigkeit verschwinden könnte, weil sich die SPD in diesen Konstellationen möglicherweise als überflüssig erweist.


    Im Ergebnis können sich die Unterhändler (und Mitglieder) der SPD über das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen aus meiner Sicht nicht beschweren. Das drohende Damoklesschwert des Mitgliederentscheids innerhalb der SPD hat aus meiner Sicht zu weitergehenden Zugeständnissen der Union geführt, als es eigentlich zu erwarten war. Auch vor diesem HIntergrund halte ich den Schachzug der ausstehenden Mitgliederbefragung (mit unsicherem Ergebnis) für überaus clever - musste die Union bei ihren Zugeständnissen nicht nur auf die Unterhändler, sondern auch noch auf eine heterogene und schlecht berechenbare Personengruppe Rücksicht nehmen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Ist denn das Leben im Osten billiger?


    Ja, betrachtet man die Gesamtheit incl. Mieten und pickt nicht jeden Einzelfall raus, ist dies Fakt.
    Wer was anderes behauptet möchte gerne Stimmen im Osten oder negiert Fakten.


    Ausserdem ist auch die Nähe zu bestimmten Arbeitsmärkten und die Wirtschaftsstruktur eine völlig andere.
    Es bezweifelt keiner, dass Porsche das in Leipzig zahlen kann. Die zahlen sogar mehr, allerdings weniger als in Stuttgart.
    Was aber auch mit dem Umstand neue Mannschaft auf grüner Wiese zu tun hat. Historische Leckerli für die Belegschaft fallen da schon mal weg. Ist im Westen nicht anders.




    Ob das gerecht ist? Keine Ahnung, ich weiss nur, dass unterschiedliche Tarife je nach Region einen Sinn haben und nicht das Ziel ungerecht zu sein.
    Dass ich das als Betroffener anders sehe, bzw. gerne anders hätte ist verständlich.

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69


    Abschlagsfrei in Rente wird in Zukunft mit 63 Jahren nämlich nicht derjenige gehen können, der 45 Jahre rentenversichert war, sondern nur der, der 45 Jahre Beiträge bezahlt hat. Ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied, der sich extrem bemerkbar machen wird.


    Nein,stimmt so nicht ganz. Bei den 45 Beitragsjahren können bis zu 5 Jahre Arbeitslosigkeit eingerechnet werden. Das war bei der bisherigen Regelung, bei der man mit 45 Jahren ununterbrochener Beitragszahlung mit 65 Jahren abschlagsfrei In Rente gehen kann so nicht der Fall.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Wer aus dem Vollen schöpfen kann, bekommt so etwas (dem Grunde nach zu Begrüßendes) sogar ohne Steuererhöhung hin ... und das demografiesicher. Die Überschüsse in der RV müssen inzwischen riesig sein, wenn die mittel-/langfristige Deckung ohne Refinanzierung durch Steuererhöhungen gewährleistet ist. :top:


    Da hat der Wähler doch richtig entschieden, wenn er diese klamme Rot-grüne Mehrheit nicht haben wollte ... eine schwarz geführte Regierung mit gefüllten Taschen kann natürlich viel freier agieren ...

  • Was ist denn mit jungen Leuten? Die scheinen fast gar nicht berücksichtigt zu werden im Vertrag, entscheiden ja auch keine Wahlen :flop:


    Finanziert werden die Geschenke für die Alten auf Kosten der jungen Generation! Wäre ich ein Juso, würde ich mit Sicherheit dagegen stimmen. Welch Ironie es doch wäre, wenn Fat-Siggi den Mitgliederentscheid initiiert hat und nun aufgrund des Ergebnisses von seinen Ämtern zurücktreten muss - wobei ich diesen Mann genau so wie die Kanzlerin für so machtgeil halte, dass es keine Rücktritte geben wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von Handyfan96
    ...
    Finanziert werden die Geschenke für die Alten auf Kosten der jungen Generation! ....


    Ich dachte eigentlich, die Union zahlt. Der Staatshaushalt ist hoch verschuldet und gibt diverse Ausgaben definitiv nicht her.


    Wenn die Union dennoch Mittel aufbringt, ohne sie durch (Steuermehr-) Einnahmen refinanzieren zu müssen, hatte ich erwartet, dass sie selbst über gefüllte Kassen verfügt. Oder habe ich vielleicht etwas Grunlegendes missverstanden? :confused:



    Mal am konkrreten Beispiel:
    Bin ich Gast einer Veranstaltung, wo einer der Anwesenden Lokalrunden spendiert, muss ich doch wohl davon ausgehen dürfen, dass die Finanzierung geklärt ist und nicht mein Nachwuchs dafür bezahlen soll. Der trinkt zwar auch noch aus der Flasche ... hat mit der gerade laufenden Veranstaltung aber doch gar nix am Hut. :D



    Edit zur Klarstellung:
    Als kurz zuvor eine Type mit rotem Schal ünd grüner Jacke etliche Runden werfen wollte unter dar Voraussetzung, dass die aktuell anwesenden Gäste sich angemessen beteiligen, ham's den gleich vor die Tür gesetzt. :p

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