Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Ganz so einfach ist das nicht für die SPD. Nur einfach mit der Linken an einen Strang ziehen bringt da nicht viel und wird ihre Wahlchanchen kaum erhöhen.


    Es geht nicht um kurzfristige Prozentgewinne, sondern die langfristige Strategie. Die SPD hat spätestens seit Schröder begonnen ihr Wählerklientel zu verraten und sie wird erst dann wieder aus dem Tief herauskommen wenn sie ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnt. Dann wird sie auch für Wähler in der Mitte wieder wählbar, so wie sie es bis in die 1970er Jahre hinein auch immer war.


    Wähler mit bürgerlichen Anforderungen können gar nicht anders als CDU wählen, wahre Sozialdemokraten wählen inzwischen die Linken. Dabei wären die Verhältnisse in einer Welt, die sich zwischen einer kleinen Gruppe reicher Profiteure und einer wachsenden Bevölkerungsgruppe im Hamsterrad polarisiert, ideal für eine Partei, die sich auf diese große Wählergruppe spezialisiert. Nur darf man deren Interessen nicht verraten.


    Merkel macht es sehr geschickt, die agiert zwar so, redet aber nicht drüber.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Das die SPD der Junior Partner der Groko ist, stimmt aber


    Sie hätte auch die Mehrheitsverhältnisse für Rot Rot Grün gehabt


    Sie machte eindeutige Versprechen " Ohne einen Mindestlohn keine Koalition mit CDU"
    Ferner " Mindestlohn nur ohne Einschränkungen"
    Und den Mindestlohn hätte sie ja einfach durchsetzen können, vor den Koalitionsverhandlungen
    mit Hilfe von Linkspartei und Grünen, das war auch von denen so angeboten wurden.


    Und die Union hatte ja auch ihre Punkte durchgesetzt: Keine Steuererhöhungen Mütterrente etc.


    Das gerade die SPD bei so ein Essential wie dem Mindestlohn einknickt, das wird man
    ihr zurecht nicht verzeihen. Vor allen ist diesbezüglich pervers, das Arbeitslose
    auch zünftig Jobs ohne Mindestlohn akzeptieren müssen, und nach dem halben Jahr
    wird dem gekündigt, und neue Zwangsarbeiter eingestellt.


    Wer da sich engagiert im Job, als Billigzwangsarbeiter, dem ist da wirklich nicht zu helfen.
    Arbeit ist zwangsläufig nicht eine Chance ; Arbeit ist kein Selbstzweck.
    So sollten es in Zukunft mehr sehen, leider wird Arbeit quasi als Gott verehrt und diesen
    nicht zu huldigen, als Verbrechen oder Assozialität gesehen wird.

    "Ein Prolet ist, wer von anderen ausgebeutet wird. Ein Großbürger ist, wer andere ausbeutet. Ein Kleinbürger ist, wer sich selbst ausbeutet."(Martin Walser)

  • Erschließt sich mir nicht, warum deswegen die SPD bei der nächsten BT.-Wahl unter 15 Prozent fallen soll? Dieses Thema stößt in der Bevölkerung auf kein großes Interesse und hat schon bei der Wahl im Herbst so gut wie keinen Einfluß gehabt. Bis zur nächsten Wahl ist es zwar noch lange hin, trotzdem kann man schon heute sagen unter 20 Prozent wird die Spd im Bund sicher nicht fallen

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Weil sie seit Jahren Prozente verlieren. Und so wird es auch bleiben, wenn sie sich weiter selbst verraten....(*dazu kommt: scheinbar verstehen Politiker das Wort "Nein" von EUGH und BVerfG nicht)

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    ...(*dazu kommt: scheinbar verstehen Politiker das Wort "Nein" von EUGH und BVerfG nicht)


    Das haben sie aber mit Politikern der Union gemein und dürfte schon "eingepreist" sein bei den jetzigen Zahlen.


    Es wird wohl immer eine Stammwählerschaft geben, die SPD wählt, weil die Partei SPD heißt. Ansonsten wird es schwierig, weil der SPD m.E. ein "Alleinstellungsmerkmal" fehlt. Ein zugkräftiges großes Thema, dessen Bewältigung man am ehesten noch der SPD zutraut.


    Das haben letztlich alle Parteien ... nur bei der SPD fällt mir dazu nix ein ... :confused:

  • Der Zwanzig-Prozent-Bereich ist doch schon sehr schlecht für die SPD auf Bundesebene. Das ist schon in etwa der Stammwählerbereich. Viel verlieren kann sie da kaum noch. Früher lag die SPD da zwischen Ende dreißig und Anfang 40 Prozent.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Glaub mir, da geht noch was. Überzeugte Sozialdemokraten werden nach dieser Wahl eher die Linkspartei wählen.

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


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  • Du darfst nicht immer dich selbst als Nabel der Welt sehen und deine Anschauungen für allgemeingültig erklären.

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