Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    ...
    Den Fehler den Sie und viele andere machen ist, ...


    Meine Herren ... wir sind hier nicht im Beck-Blog.


    Hier im TT ist es seit jeher (jedenfalls soweit ich mich zurückentsinne) üblich, die direkte Anrede mit "Du" zu wählen. Wir sind hier halt unter kleinen Leuten.


    Sogar der Plurale majestatis für Administratoren wurde kürzlich abgeschafft. :)



    Edit:
    Oder sind wir Bundespräsident ... das wäre dann natürlich was anderes ...

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Hier im TT ist es seit jeher (jedenfalls soweit ich mich zurückentsinne) üblich, die direkte Anrede mit "Du" zu wählen. Wir sind hier halt unter kleinen Leuten.


    Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass sich hier jemand über die Höflichkeitsform mokiert. Ich habe ja auch nicht gejammert, dass ich pseudokumpelhaft mit "Du" angesprochen werde.


    Extrem faszinierend, dass insbesondere in links dominierten Foren, wo immer so toll auf "Ach, was sind wir tolerant gegen (Hunde, Ausländer, Frauen, Vegetarier, ) und was sind wir alle individuell" in der Realität kaum Vielfalt und Individualität geduldet wird. Muss was wohl mit dem Unterschied von Theorie und Praxis zu tun haben. Virtueller Uniformzwang ist mir in linken Foren viel öfter begegnet als in liberalen oder bürgerlichen Foren.


    We agree to disagree und trennen uns in Frieden, so lange noch keine bösen Worte gefallen sind.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Was hat Mindestlohn mit Planwirtschaft zu tun?


    Ein Mindestlohn ist ein Werkzeug der Preiskontrolle und als solches ein Bestandteil der Planwirtschaft. Da gibt es nichts zu diskutieren, dass ist die DEFINITION von Planwirtschaft. Was Sie wohl meinen ist, dass der Übergang von der Marktwirtschaft zur Planwirtschaft fließend ist und allein mit Mindestlöhnen noch keine vollständige Planwirtschaft erreicht ist.


    Das ist natürlich richtig und ich hatte ernsthaft angenommen, dass das jedem klar wäre. Sollte ihr Hinweis aber berechtigt sein und selbst dieses Basiswissen hier bei einigen Teilnehmern nicht vorhanden sein, dann formuliere ich es eben anders:


    Der Übergang von einer freien Preisbildung auf den Arbeitsmarkt hin zu einer Regulation mit staatlich festgelegten Mindestpreisen (und eventuell Höchstpreisen, wie es von manchen gefordert wird) ist ein Schritt weg von der Marktwirtschaft und ein Schritt hin zur Planwirtschaft.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass sich hier jemand über die Höflichkeitsform mokiert. Ich habe ja auch nicht gejammert, dass ich pseudokumpelhaft mit "Du" angesprochen werde.


    Extrem faszinierend, dass insbesondere in links dominierten Foren, wo immer so toll auf "Ach, was sind wir tolerant gegen (Hunde, Ausländer, Frauen, Vegetarier, ) und was sind wir alle individuell" in der Realität kaum Vielfalt und Individualität geduldet wird. Muss was wohl mit dem Unterschied von Theorie und Praxis zu tun haben. Virtueller Uniformzwang ist mir in linken Foren viel öfter begegnet als in liberalen oder bürgerlichen Foren.


    We agree to disagree und trennen uns in Frieden, so lange noch keine bösen Worte gefallen sind.


    Der letzte Satz ist der Beste. ;)


    Ob "du" oder "Sie" ist gewöhnlich keine Frage der Vielfalt, sondern definiert Hierarchien und dokumentiert Nähe und Ungezwungenheit - oder Distanz und Förmlichkeit.


    Im Internet herrscht das "du" vor weil es wenig Hierarchie gibt, jeder ist ein gleichwertiger Gesprächspartner. Außerdem wäre ein "Sie" unpassend distanziert wenn man in einem Forum unkompliziert miteinander diskutiert.


    Und nicht zuletzt ist es eine Frage der Umgangsformen im jeweiligen Forum. An die sollte man sich anpassen.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    ...
    Extrem faszinierend, dass insbesondere in links dominierten Foren, ...


    Einen herzlichen Gruß an den bernbayer von dieser Seite. :D



    @ Felsen2000:
    Tschulligung ... war nicht bös gemeint. :o


    @ Printus:
    Es kommt stark auf das Forum an. Persönlich bin ich nicht in vielen aktiv, aber in dem anderen neben dem TT wird gesiezt und da passt es dann auch, weil es eigentlich alle tun. Sozusagen unterwerfe ich mich jeweils dem Uniformzwang (einmal so, einmal so).


    Nur habe ich perönlich damit kein Problem, weil ich es absolut freiwillig mache.

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ein Mindestlohn ist ein Werkzeug der Preiskontrolle und als solches ein Bestandteil der Planwirtschaft.


    Ein Bestandteil, noch dazu eins der Unwichtigsten, macht noch keine Planwirtschaft. Dieses erst Recht vor dem Hintergrund, dass die Löhne ja nicht generell festgesetzt werden, sondern es gibt nur eine Lohnuntergrenze. Darüber kann jeder machen was er will - ein Bestandteil der freien Marktwirtschaft.


    Hier spielt jedoch ein anderer Aspekt eine Rolle: in unserem Wirtschaftssystem stimmt etwas prinzipiell nicht mehr. Kein Arbeitnehmer, der bei klarem Verstand ist, würde seine Arbeitskraft freiwillig für weniger als das Existenzminimum verkaufen.


    Es zeigt sich: der Arbeitsmarkt ist in Schieflage und der Mindestlohn rückt ihn, wenn auch mehr schlecht als recht, aber immerhin, wieder ein bisschen gerader.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    ...Hast du noch nicht verstanden, dass wir in einer Gesellschaft leben und nur dann friedlich und auskömmlich klarkommen, wenn möglichst alle koexistieren können? Wenn nicht der eine den anderen völlig ausnimmt, sondern wenn wir darauf achten, dass möglichst alle "mitgenommen" werden und jeder innerhalb eines akzeptablen Rahmens friedlich und auskömmlich leben kann...


    Ich vermute, dass Sie das anders sehen. Aber wenn man sich die Verteilungskurve der Vermögen und Einkommen ansieht, dann ist Deutschland mit eines der Länder weltweit, in denen das "mitnehmen" noch am Besten gelöst wurde. Daran will weder ich noch sonst ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler etwas ändern. Aber a) muss ein Kuchen auch gebacken werden, bevor man ihn essen kann und b) ist der Wohlstand einer Nation wsentlich von der Motivation abhängig. Und zu viel Umverteilung und Planwirtschaft ist der Motivationskiller Nr. 1. Um es auf den Punkt zu bringen: in der DDR waren alle gleich. Ja, gleich arm.


    (Und nicht mal in der DDR waren alle gleich)


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    ...Den KOMPLETTEN Dienstleistungssektor sowie SÄMTLICHES Handwerk können wir gar nicht ans Ausland verlieren weil der Bedarf für ALLE Dienstleistungen hier ist! ...


    ...Wobei ich zu bedenken gebe, dass Aufgaben, die aufgrund von Technisierung an Maschinen verloren gehen, so oder so wegfallen, da spielt es keine Rolle wo auf der Welt der Automat steht. Das kann man also nicht einrechnen.


    Wenn Sie nicht auf den ersten Blick erkennen können, dass die Lohnkosten einen wesentlichen Teil der Motivation für Automatisierung bilden, dann werde ich Ihnen den Gedanken auch nicht näher bringen können. Die Geschwindigkeit, mit der menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt wird, ist keine Konstante. Und auch die Größe des Dienstleistungssektors ist keine Konstante; was man schon erkennen kann, wenn man Wirtschaftsräume wie den der USA mit dem von Deutschland oder Frankreich vergleicht. Ich verstehe nicht ganz, wie man sich gegen diese Argumentation verschließen kann. ALLES ist variabel.


    Ein typischer Dienstleistungsberuf ist der Friseur. Wenn mir der Friseur vor Ort zu teuer wird, dann gehe ich eben seltener hin. Wenn der Friseur noch teurer wird, dann schneide ich mir nötigenfalls selbst die Haare oder fahre über die Grenze.


    Warum gibt es in Deutschland keine menschlichen Schuhputzer mehr? Weil das zu teuer wäre. Statt dessen gibt es jetzt Schuhputzmaschinen. In den USA gibt es bei großen Kaufhäusern sogar Angestellte, die Ihnen die Waren in Tüten packen und bei Bedarf zum Auto tragen.


    Ein weiterer Dienstleistungssektor ist die Beratung. In dem Bereich werden jetzt, genau in diesen Jahren, tausende Arbeitsplätze abgebaut und durch sonst was ersetzt... durch CallCenter, Online banling und so weiter.


    Ein anderer Dienstleistungssektor ist Transport (Taxi; aber auch andere Transportleistungen). Ich hab´s nicht verfolgt, aber wenn die explodierende Umsätze hätten, dann hätte ich das wahrscheinlich mitbekommen. Ich denke eher, die haben auch zu knabbern.


    Verkauf ist Dienstleistung. Da erleben wir gerade das Aussterben der klassischen Verkäufer hin zur Selbstbedienung. Sogar Fleisch und Käse gibt es mehr und mehr in Selbstbedienungstheken.


    Pflege und Betreuung sind Dienstleistung. Auch da gibt es Kostendruck. Im Ausland werden Altenheime und Betreuungszentren gebaut, die gezielt Deutsche ansprechen, denen hier die Tarife zu teuer sind.


    Wäschereien und Bügeln sind Dienstleistung: auch hier gibt es keine Ntwendigkeit zur Abnahme. Wenn es dem Kunden zu teuer wird, macht er/sie es eben selbst.


    Kunst und Kultur könnte man auch noch dazu rechnen...
    ich habe jetzt genügend Beispiele gebracht, dass Sie erkennen können, wie variabel der Dienstleistungssektor ist. Da ist nichts fest oder naturgegeben. Sondern ganz im Gegenteil vergrößert und verkleinert sich der Dienstleistungssektor ständig; und es gibt auch ständig Konkurrenz sowohl mit der Automatisierung als auch mit der Verlagerung ins Ausland.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    ...
    Kein Arbeitnehmer, der bei klarem Verstand ist, würde seine Arbeitskraft freiwillig für weniger als das Existenzminimum verkaufen.


    Es zeigt sich: der Arbeitsmarkt ist in Schieflage und der Mindestlohn rückt ihn, wenn auch mehr schlecht als recht, aber immerhin, wieder ein bisschen gerader.


    Es ist 2 Uhr Nachts - Insomnia? :-)
    Meine Zahlen sind veraltet. Aber Sie würden staunen, wieviele Menschen in Deutschland arbeiten gehen, obwohl sie beim Wechsel in die Arbeitslosigkeit (kaum) weniger verdienen würden. Offenbar hat für manche Menschen das Gefühl, sich selbst den Lebensunterhalt zu verdienen, eine wichtige Bedeutung.


    Aber Sie haben natürlich trotzdem Recht: in der Praxis ist die gesetzliche Existenzsicherung die Preisuntergrenze für Lohn und Gehalt. Ich kann nur Ihrer Interpretation einer Schieflage nicht zustimmen.


    Ich breche jetzt mal eine Lanze für Deutschland und Sie werden vielleicht überrascht sein. Ich bin nämlich keineswegs gegen Umverteilung, Gerechtigkeitsdebatten, soziale Mindeststandards. Ich plädiere nur dafür, den Bogen nicht zu überspannen und die Kirche im Dorf zu lassen.


    Deutschland hat seid 1950 eine enorme Zuwanderung zu verkraften. Eine Zuwanderung, die es meines Wissens so in keinem anderen Land der Erde gibt. Flüchtlinge, Spätaussiedler, Asylanten und so weiter. Übrigens ist auch meine Familie aus der DDR geflohen und damit in Bezug auf die Bundesrepublik eine Zuwandererfamilie. Wie viel Zuwanderer gab es im Laufe der letzten 40, 50 Jahre? 20 Millionen? Oder doch eher 30?


    Und jetzt bedenken Sie bitte: die Zuwanderer hatten allesamt: nichts. Kein Vermögen, zunächst kein Einkommen. Wenn so viele Habenichtse in eine Wirtschaft einwandern, dann müsste man eigentlich annehmen, dass sich die Reichtumsverteilung weiter aufspreizt. Dem war aber nicht so. Das bedeutet, Deutschland hat es geschafft, die Chance und den Reichtum so schmerzlos umzuverteilen, dass Abermillionen Menschen Teil dieser Gesellschaft werden konnten.


    Deutschland - wir alle - brauchen uns weiß Gott nicht zu schämen. In Punkte Gerechtigkeit und Umverteilung macht uns so schnell keiner was vor. Deswegen reagiere ich mit Unverständnis, wenn das bisherige System so verurteilt wird.


    So, ich geh´ ins Bett. Gute Nacht allen.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Re: Linke Wahlkämpfer


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Bonn. Zwei Helfer der Partei Alternative für Deutschland (AfD) sind in Bonn attackiert und leicht verletzt worden.
    http://www.general-anzeiger-bo…kiert-article1131369.html


    Und schon wieder:
    http://www.abendblatt.de/?conf…idfromurl&artid=119392269
    Straßenterror gegen Andersdenkende scheint zum Volkssport zu werden. Ach, ich vergaß. Ist ja alles getürkt.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Aber wenn man sich die Verteilungskurve der Vermögen und Einkommen ansieht, dann ist Deutschland mit eines der Länder weltweit, in denen das "mitnehmen" noch am Besten gelöst wurde.


    Auch hier herrscht Schieflage. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf, prekäre Beschäftigung greift um sich. Der Vergleich mit anderen Ländern hinkt immer, denn wer hier lebt muss sich auch hier finanzieren. Es ist kein valider Vergleich wenn man behauptet, dass der Hartz 4-Satz in der sog. "3. Welt" ein Vermögen wäre. Zur Geldentwicklung empfehle ich Prof. Senft: klick - ab Minute 3.10.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ein typischer Dienstleistungsberuf ist der Friseur. Wenn mir der Friseur vor Ort zu teuer wird, dann gehe ich eben seltener hin. Wenn der Friseur noch teurer wird, dann schneide ich mir nötigenfalls selbst die Haare oder fahre über die Grenze.


    Das funktioniert für eine handvoll Leute an der polnischen und vielleicht tschechischen Grenze sowie Hartgesottene, denen ihr Aussehen minderwichtig ist und die keine Scheu haben, selber mit der Schere herumzuhantieren.
    An den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Luxembourg, den Niederlanden und Dänemark ist der Frisör hinter der Grenze mitnichten preiswerter und wer im Binnenland wohnt hat eh keine Grenze. Und selbst da, wo es sich lohnt kippt die Rechnung wenn man mehr als 5-10 Kilometer Anfahrt hat weil die Treibstoffkosten die Ersparnis beim Frisör auffressen. Leute, die sich im Ausland die Haare schneiden lassen, sind ein statistisch so dermaßen kleiner Faktor, dass es absolut lächerlich und zu vernachlässigen ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Warum gibt es in Deutschland keine menschlichen Schuhputzer mehr? Weil das zu teuer wäre.


    Falsch! Weil die Menschen zu wenig verdienen um sich einen Schuhputzer leisten zu können. Die Binnenkonjunktur wurde und wird durch sinkende Reallöhne in der Fläche kaputtgemacht. Der Schuhputzer kann teuer sein wie er will, wenn die Löhne entsprechend sind haben Kunden das Geld um ihn zu bezahlen.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ein weiterer Dienstleistungssektor ist die Beratung. In dem Bereich werden jetzt, genau in diesen Jahren, tausende Arbeitsplätze abgebaut und durch sonst was ersetzt... durch CallCenter, Online banling und so weiter.


    Weil Manager nur auf Quartalszahlen schielen und Anlegerinteressen bedienen wollen. Würden sie auch die Interessen der Mitarbeiter vertreten könnte es genauso funktionieren. Trigema macht vor, dass es funktioniert wenn man will.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ein anderer Dienstleistungssektor ist Transport (Taxi; aber auch andere Transportleistungen). Ich hab´s nicht verfolgt, aber wenn die explodierende Umsätze hätten, dann hätte ich das wahrscheinlich mitbekommen. Ich denke eher, die haben auch zu knabbern.


    Wie oben: könnte sich ein Arbeitnehmer das Taxi regelmäßig leisten würden sowohl die Fahrgäste wie die Taxifahrer profitieren. Aber wenn die einen zu wenig verdienen können sie sich die anderen nicht leisten und beide verlieren etwas.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Pflege und Betreuung sind Dienstleistung. Auch da gibt es Kostendruck. Im Ausland werden Altenheime und Betreuungszentren gebaut, die gezielt Deutsche ansprechen, denen hier die Tarife zu teuer sind.


    Für wieviele Deutsche ist ein Altenheim in Thailand interessant? Das sind wieder mal absolute Ausnahmen. Die meisten Menschen sind hier heimatlich, familiär und vom Freundeskreis her verwurzelt. Für die ist Thailand keine Alternative. Und wer krank oder pflegebedürftig ist/wird, wird sich in einer deutschen Einrichtung regelmäßig sicherer fühlen als in Asien.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Wäschereien und Bügeln sind Dienstleistung: auch hier gibt es keine Ntwendigkeit zur Abnahme. Wenn es dem Kunden zu teuer wird, macht er/sie es eben selbst.


    Gewaschen und gebügelt wird seit Generationen von Ehefrauen und vielen Müttern. Ich denke nicht, dass sich hier etwas verändert hat.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Meine Zahlen sind veraltet. Aber Sie würden staunen, wieviele Menschen in Deutschland arbeiten gehen, obwohl sie beim Wechsel in die Arbeitslosigkeit (kaum) weniger verdienen würden. Offenbar hat für manche Menschen das Gefühl, sich selbst den Lebensunterhalt zu verdienen, eine wichtige Bedeutung.


    Und deswegen müssen Löhne so sein, dass man davon leben kann und nicht zusätzlich um Austockung betteln muss.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Ich breche jetzt mal eine Lanze für Deutschland und Sie werden vielleicht überrascht sein. Ich bin nämlich keineswegs gegen Umverteilung, Gerechtigkeitsdebatten, soziale Mindeststandards. Ich plädiere nur dafür, den Bogen nicht zu überspannen und die Kirche im Dorf zu lassen.


    Der Bogen wurde längst überspannt und muss wieder gerade gebogen werden...


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Und jetzt bedenken Sie bitte: die Zuwanderer hatten allesamt: nichts. Kein Vermögen, zunächst kein Einkommen.


    Sie hatten Arbeitskraft und haben damit sowohl ihren Lebensunterhalt verdient wie auch zum Gedeihen der Steuereinnahmen, der Unternehmensgewinne und der Konjunktur beigetragen.


    Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Deutschland - wir alle - brauchen uns weiß Gott nicht zu schämen. In Punkte Gerechtigkeit und Umverteilung macht uns so schnell keiner was vor.


    Stimmt. Inzwischen haben uns ganz viele Staaten bei der Einkommensentwicklung überholt. Selbst osteuropäische Erntehelfer passieren Deutschland inzwischen nur noch im Transit weil die Löhne zu gering sind im Gegensatz zu unseren Nachbarländern.


    Ich wünsche eine gute Nacht.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!