Wenn die sinkende Umsätze durch Export durch eine gesteigerte Binnennachfrage aufgefangen wird, sehe ich darin kein Problem. Gleichzeit zeigt die Lebensqualität der unteren Einkommensschichten und die Schere geht ein klein bisschen weniger auseinander. Das für eine Gesellschaft nur positiv.
Bundestagswahl 2013
- Carsten
- Geschlossen
-
-
-
es würden ja nicht nur exportartikel teurer. was bringts, wenn die pizza beim italiener dann 20€ kostet? dann kann der niedriglöhner auch wieder nur alle halbe jahr zum essen gehen... das ändert an seiner persönlichen situation garnix.
-
Ich glaube kaum, dass ein Mindestlohn von 8,50€ die "Pizza beim Italiener" auf 20€ verteuern wird.

-
das war doch nur ein beispiel!
meinst du, dass die unternehmen die steigerung der lohnkosten einfach so schlucken und nicht die preise entsprechend anpassen?
irgendwer muss das bezahlen und das wird der kunde sein. -
Doch. Sagen die Wirtschaftweisen "stanglwirt" und "mws55"...
-
Zitat
Original geschrieben von stanglwirt
das war doch nur ein beispiel!
meinst du, dass die unternehmen die steigerung der lohnkosten einfach so schlucken und nicht die preise entsprechend anpassen?
irgendwer muss das bezahlen und das wird der kunde sein.
Dann mach doch zur Abwechslung mal ein realistisches Beispiel. Was soll diese unsachliche Polemik "Pizza für 20€"?
Ich glaube außerdem, du schätzt die Anzahl der Arbeitnehmer, die vom Mindestlohn profitieren völlig falsch ein. Es wird mit Sicherheit keine auch nur annährend so hohen Preissteigerungen geben, nur weil ein paar Leute am unteren Ende statt 6€, nun 8,50€/Stunde bekommen. -
jimmy, du verkennst, dass ein mindestlohn nicht nur die niedriglöhner betrifft.
ich habe hier schonmal dargelegt, dass sich der mindestlohn auf alle auswirken würde. das lohnniveau würde ingesamt steigen. die bundesbank sieht das auch so.daher kann keine rede davon sein, dass "die paar niedriglöhner, die dann ein bisschen mehr bekommen" nichts ausmachen!
du bekommst mehr geld aber alles um dich herum wird teurer. was hats letztlich gebracht? nichts! für kurze zeit kannst du glück haben, dass dein lohn höher angepasst wird, als das aktuelle preisniveau. auf dauer bleibt dieser zustand aber nicht!sorry ich kann dir nicht prophezeien, was eine pizza beim italiener dann irgendwann genau kosten wird!
wenn man die armen reicher machen will, dann muss man die belastungen der armen verringern!
-
Gut, zwei Volkswirte, drei Meinungen. Die Volkswirte der OECD sehen durch den Mindestlohn jedenfalls keine Arbeitsplätze gefährdet oder eine Inflation ausgelöst. Die Volkswirte anderer Länder, die den Mindestlohn bereits seit Jahren erfolgreich eingeführt haben, wohl auch nicht. Ich würde dieses ganze Gewarne also nur mit äußerster Vorsicht genießen, das ist ein Stückweit auch einfach Lobbyarbeit der betroffenen Unternehmen.
-
Eben. Denn die meisten, welche unterbezahlt sind, sind eben nicht ungebildet und haben keine Ausbildung.
Sondern haben Schulbildung und gelernte Berufe, die einfach nur mies bezahlt werden. Das Märchen, dass der Mindestlohn nur für Hartz IV Empfänger, Ungebildete und Ungelernte wichtig ist, ist quatsch.
Die Zahl der Aufstocker (und um die geht es, es kann nicht sein, dass der Staat die Gewinne der Unternehmen bezahlt; das tut er nämlich, wenn er Arbeitsleistung bezahlt!) steigt und steigt.
-
Zitat
Original geschrieben von Timba69
Die Zahl der Aufstocker (und um die geht es, es kann nicht sein, dass der Staat die Gewinne der Unternehmen bezahlt; das tut er nämlich, wenn er Arbeitsleistung bezahlt!) steigt und steigt.
Die Zahl der Vollzeitaufstocker ist gering. Leider behauptet die linke Propaganda immer das Gegenteil.
Dass Teilzeit und Minijob aufstocken müssen ist logisch.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!