Mit den Missbrauchsvorwürfen kann man das Agieren des Bischofs wohl kaum vergleichen, ohne die Missbrauchsopfer dabei zu verhöhnen.
Die Begehung schwerer Straftaten an unbeteiligten Personen wird man kaum mit Querelen um ein Bauvorhaben gleichsetzen können. Auch die Abgabe einer falschen Versicherung an Eides statt gehört ganz offenbar in eine andere Liga als Kindesmissbrauch.
Ihr solltet die Kirche wirklich im Dorf (oder im Bistum) lassen.
Aber wie ich schon gemutmaßt hatte:
Eigentliches Ziel der Attacken ist nicht der Bischof, sondern die katholische Kirche, über die bei der sich bietendender Gelegenheit in aller Pauschalität hergezogen werden kann.
Zwar bin auch ich nicht (mehr) katholisch, weil ich manche Grundfesten dieser Religionsgemeinschaft mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Das ist aber allein meine Sache. "Unterm Strich" dürfte gesellschaftliche und soziale Bilanz der RKK in heutigen Zeiten sicher positiv sein. Auch wenn einiges im Argen liegt, halte ich die gegenwärtige Hetzkampagne für mehr als nur unangebracht.
Frankie
