ZitatOriginal geschrieben von murmelchen
Ich denke das konntest du. Das sind (hoffentlich) nur einzelfälle. ...
Und diese Einzelfälle müssten endlich mal vernünftig aufgearbeitet wereden.
Als Bürger habe ich das Gefühl, dass bisher jeder dieser Einzelfälle unter den Teppich zu kehren versucht wurde, was unverständlicherweise fast immer zu gelingen scheint. Angehörige anderer Berufsgruppen müssen damit rechnen, für Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Finden sich Anhaltspunkte, ein Angehöriger anderer Berufsgruppen habe bei Ausübung seines Berufs eine Straftat begangen, wird:
1. Von Amts wegen ermittelt, ggf. ein Strafverfahren eingeleitet und gegebenenfalls auch zur Rechenschaft gezogen
und zusätzlich - sofern vorhanden -
2. von einer beruflichen Vereinigung geprüft, ob Fehlhandlungen von Berufsangehörigen Veranlassung zu berufsrechtlichen Maßnahmen geben.
Bei Polizeibeamten habe ich dagegen das Gefühl, dass:
1. Von Amts wegen versucht wird, den Sachverhalt zu verschleiern und die Beamten vor staatlichen Maßnahmen zu schützen
und zusätzlich
2. berufsrechtliche Vereinigungen versuchen, Durchschnittsbürger zu kriminalisieren, um Polizeibeamte vor der Übernahme von Verantwortung zu schützen.
Hier sehe ich dringenden Handlungs- und Diskussionsbedarf.
Stattdessen auf "die böse Polizei" zu schimpfen, die bei Großveranstaltungen immer nur "draufhaut", halte ich für eine Reaktion auf Stammtischniveau, die auch dem Bürger schadet, weil "die Polizei" solche Argumentation zu Recht zurückweist und der Bürger in der Folge als ewig nörgelnder und unqualifizierter Depp dasteht, der mit Allgemeinplätzen die Staatsmacht in ein schlechtes Licht rücken will.