Anwalt für Mobilfunkrecht gesucht (Vodafone)

  • Zitat

    Original geschrieben von Jay Goyale muss noch ein wenig lernen, um das zu verstehen. Ich jedenfalls kann genau nachvollziehen, was der Threadstarter unter einem Dreckschwein von Anwalt versteht.


    Privat kann jeder machen, was er will.
    Als Chef eines Gewerbes sollte jeder emotionsfrei so handeln, dass der Schaden für das Gewerbe minimal ist.


    Aber wenn ich genauer nachdenke, fällt mir ein:
    Ich habe auch schon einmal einen gewerblichen Gegner mit anwaltlicher Hilfestellung rein durch Aktionen in den Medien so zerlegt, dass dieser sich öffentlich zum Volltrottel gemacht hat hinterher seine ihn langjährig vertretende Anwaltskanzlei zu Teufel gejagt hat :D.


    In der Angelegenheit dieses Threads kommt dazu:
    Die anwaltliche Unterstützung ist zum derzeitigen Zeitpunkt sogar sinnlos: Einfach fristlos kündigen, und evtl. weitere Lastschriften zurückbuchen, und Vodafone gaanz langsam kommen lassen. Jetzt anwaltlich irgendwas machen hat echt keinen Sinn.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Die anwaltliche Unterstützung ist zum derzeitigen Zeitpunkt sogar sinnlos: Einfach fristlos kündigen, und evtl. weitere Lastschriften zurückbuchen, und Vodafone gaanz langsam kommen lassen. Jetzt anwaltlich irgendwas machen hat echt keinen Sinn.


    Ein Anwalt könnte im Vorfeld prüfen, ob eine Kündigung überhaupt wirksam möglich ist. Ansonsten wird es für den TE nämlich irgendwann teuer, wenn Vodafone "gaanz langsam" kommt.

  • @ Unnamed


    Ganz kurz:


    Wenn es ein Vodafone-eigener Shop war, dann haftet die Vodafone D2 GmbH für ihren Erfüllungsgehilfen = Mitarbeiter.


    Ein Vorgehen gegen den Mitarbeiter persönlich - vergiss es.


    Strafrechtlich müsstest Du ihm für einen Betrug Vorsatz nachweisen. Er wird sich da aber immer auf Fahrlässigkeit (habe ich falsch in Erinnerung gehabt) rausreden können. Und fahrlässigen Betrug gibt es nicht.

  • Da wir hier von 24 x 25 EUR (an zu unrecht) Mehrkosten reden, sind das gute 600 EUR an Kosten, die zu zahlen musst, was du nicht wolltest.


    Damit man einen kleinen Einblick hat:


    Ich hatte dieses Jahr die Santander verklagt, Streitwert ca 1300 EUR wegen der Bearbeitungsgebühr.


    Ich habe für den Anwalt 550 EUR vorgestreckt gehabt und 200 EUR für die Gerichtskosten. Ich bin also mit gut 700 EUR in Vorleistung gegangen. Klage eingereicht, Santander knickte danach ein, Anerkenntnisurteil, und Kosten des Verfahrens gingen SaNtAnDeR. Bekam dann unterm Strich 1300 EUR + 4% Zinsen für 3 Jahre.


    Ich weiss nicht wie hoch der Streitwert bei dir ist, aber ich denke mal 600 EUR.


    Jetzt musst du halt gegenrechnen, inwiefern sich das lohnt, nicht dass die Anwaltskosten die Mehrkosten übersteigt (man muss immer davon ausgehen, dass man evtl. verlieren KANN vor Gericht). Wenn man gewinnt, alles okay. Aber was ist wenn nicht ?


    Viel Glück!

  • Das hier sind nicht die USA, wo man sich durch klagen aller Art mal eben die Rente sichern kann, da wäre ich an deiner Stelle vorsichtig. Wenn die Chance gut stehen, würd ich es aber durchziehen.

  • Stop.


    Es geht überhaupt nicht um das Geld.


    Die sollen auch nicht meinen Anwalt bezahlen usw.


    Die sollen mich einfach aus dem Vertrag lassen, da ich aufgrund dieser nicht kundenorientierter Vorgehensweise erkannt habe, dass dieser "Geschäftspartner" nicht zu mir passt.
    Premium Anbieter?? Wo denn, wenn Kundenservice verlangt wird?
    Und ich sags nun zum Dreitausendsten mal. Ich habe es schriftlich, unterschrieben und abgestempelt. Es war so (belegbar) vereinbart. Ich hätte ansonsten das so nicht abgeschlossen.


    Die anwaltliche Unterstützung nehme ich mir einfach da ich überhaupt keine Lust mehr habe, mich mit den dortigen Personen auseinanderzusetzen.


    Ich habe zig Gespräche geführt. Zig angekündigte Rückrufe sind nicht erfolgt, usw.. Ich wollte mit dem Leiter des Shops reden. Aussage: Der ist die nächsten 4 Wochen im Urlaub und ruft Sie dann zurück. Ich brauche eigentlich nicht zu erwähnen, dass dieser Rückruf nicht erfolgt ist.


    Ich mach mich doch bei denen nicht weiter zum Depp.


    Jetzt lass ich eben den Anwalt das machen. Der kennt sich mit der besten Vorgehensweise und den Fristen aus.


    Seine Interessen durchsetzen zu wollen kostet eben auch mal Geld. Das ist eben so. Ohne Garantie auf Erfolg. Ich verstehe mich jedoch generell als Unternehmer. Und wie das Wort schon signalisiert unternimmt man da was ;-).


    Schönes Wochenende.


    Grüße

  • Bitte über den Ausgang berichten. Ich gehe auch davon aus das die Geschichte nicht vor Gericht landet sondern Vodafone dich aus dem Vertrag herauslässt.


    Leider sind die Strukturen in den Firmen meist so das man als "normaler" Kunde im First-Level-Support hängenbleibt, erst bei einem Anwalt werden die Sachen an die entsprechenden Stellen weitergleitet, welche auch entsprechend handeln können.


    Gruß Marco

  • Frage an den TE:


    Hast Du Vodafone denn selbst schonmal schriftlich mit dem fehlenden Rabatt und den falschen Versprechungen konfroniert? Zumindest ersteres solltest Du gemäß AGB tun:

    Zitat

    3.3 Rechnungseinwendungen hat der Kunde innerhalb von acht Wochen nach Zugang der Rechnung schriftlich bei der auf der Rechnung bezeichneten Anschrift zu erheben.

  • Andreas


    Ich hatte nach einem Telefonat meine Vereinbarung per Fax an Vodafone übersendet. Das war dann wo ich 2 Tage später die Nachricht bekommen habe, dass auf Seite 2 der Vermerk vorhanden ist, dass handschriftliche Vermerke keine Gültigkeit besitzen.


    Offen gesagt, möchte ich mich damit auch nicht weiter mehr beschäftigen.


    Ich arbeite jeden Tag, auch Sonn- und Feiertage. Da habe ich keinen Bock mich in meiner überschaubaren Freizeit dann noch damit zu beschäftigen.


    Ich wollte nur einen Mobilfunkvertrag und nicht eine Beschäftigungstherapie der AGB`s etc.


    Irgendwann wird der Anwalt anrufen und mir ein Ergebnis mitteilen.


    Ich werde selbstverständlich das Ergebnis hier bekannt geben.


    Ich selbst komme einfach nicht über ein gewisses Level von Mitarbeiter hinweg. Eine direkte Gesprächsmöglichkeit mit einem Entscheidungsträger wurde mir immer verwehrt.


    Ich hoffe das ich ein unzufriedener Einzelfall bei Vodafone bin. Sollte diese Vorgehensweise eher Standard sein, bin ich auf die Entwicklung des Unternehmens gespannt.


    Bis bald.


    Grüße

  • Entschuldige bitte meine klaren Worte, aber versuchst Du nicht mit aller Macht Deine eigene Nachlässigkeit beim Vertragsangebot an Vodafone jetzt mit Anwalts Hilfe zu kompensieren um Dein Selbstbild gerade zu rücken?


    Wenn Du denn ein so viel beschäftigter Firmenchef bist und keine Zeit hast Verträge, die Du schließen willst, bis zum Ende durchzulesen, schick doch lieber einen Anwalt hin und lass den Vertrag für Dich abschließen. Ist wahrscheinlich kostengünstiger und auch imageträchtiger als die Anfechtung.


    Tur mir Leid, solche Leute sitzen sehr häufig bei mir. "Hilfe, ich wurde betrogen, weil die andern genau das gemacht haben, was im Vertrag steht."


    Ich glaube jedoch, dass Vodafone letztendlich den Vertrag aufheben wird. Jedoch nicht, weil sie vor einem anwaltlichen "Dreckschwein" zittern sondern eher aus Schutz vor Trittbrettfahrern und Provisionsbetrügern unter der Vermittlerschaft.

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