Einfachheit siegt. Das sollte WhatsApp gezeigt haben.
WhatsApp hat sich so verbreitet, weil es eben keine komplizierte Einrichtung, kein separates Konto, keine Freundesliste braucht. Stattdessen werden vorhandene (und auch dem nicht versierten Nutzer vertraute) Dinge benutzt: Die Rufnummer und das Adressbuch. Wenn ich einen meiner Kontakte ueber WhatsApp erreichen kann, erscheint er einfach. Der Rest ist nicht schwerer, als SMS zu verschicken.
Klassische Instant Messenger gibt's ja schon seit den 90ern. Aber wirklich durchgesetzt haben sie sich nicht, da sie alle unter dem gleichen Problem leiden: Ich muss erst mal rausfinden, unter welchem Pseudonym meine Kontakte auf der jeweiligen Plattform erreichbar sind. Dann stelle ich mir meine Buddyliste zusammen.
