ZitatOriginal geschrieben von saintsimon
Früher waren die Juden an allem Schuld, nun sind es die Amerikaner. Volksverhetzung reloaded.
Da gibt es aber einen entscheidenden Unterschied:
Während die Juden-Märchen quasi an den Haaren herbeigzogen wurden, hat die US-Regierung sich den 'Unmut' durch eigenes Handeln/Verschulden zugezogen.
Wir erinnern uns eben noch zu gut an all den Humbuk mit den 'Beweisen von Massenvernichtungswaffen im Irak'.
Wir sehen, wie Diktaturen, wie in Arabien mit Waffen aller Art versorgt werden. usw usf.
Wenn hier zu Recht kritisiert wird:
ZitatOriginal geschrieben von drueckerdruecker
Aber es sollte inzwischen doch eigentlich jeder verstanden haben, daß der Grundsatz "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" eine außerordentlich kurze Zufriedenheitsdauer hat. Das geht immer nach hinten los.
dann sollte diese Mahnung in erster Linie an die US-Regierung gehen, die gerade erst mit ihrer Anti-Assad-Unterstützung einen neuen Brandherd in Syrien/Irak... geschaffen hat.
Ganz ketzerisch gefragt: Was unterscheidet denn eigentlich Assad von den Saudis - menschenrechtlich gesehen?!
Der einzige Unterschied ist, dass die Saudis amerikanische Militärbasen haben, wogegen es in Syrien russische sind.
Sobald irgendjemand die Unterstützung der US-Regierungs-Interessen beschränkt oder einstellt, wird er zum Staatsfeind Nummer eins. Da spielt es auch keine Rolle, ob man vorher zu den Verbündeten zählte.
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns :flop:
Vllt ist das auch der Grund, weshalb die Bundesregierung so eine Heidenangst davor hat, Snowden nach De zu holen... aber das ist schon wieder ein anderer Thread...