Ukraine / Krimkrise

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Aber so ist das halt - hat man dem groben Ganzen nichts entgegenzusetzen, wird eben an Feinheiten herumgemäkelt.

    Hä, wieso "nichts entgegenzusetzen"? Die ersten mit tatsächlich eingesetztem "Kriegsgerät" (um wieder deine Definition aufzugreifen) in der Region waren die Separatisten - nur darum ging es, und das ist keine "Feinheit". Nicht an deiner Wortwahl "Agressor" habe ich was auszusetzen, sondern an der Partei, die du diese Rolle zuschreibst - daher das Stichwort "Verdrehung".


    Dass du gern mit selbst erfundenen Definitionen oder wie in diesem Fall mit völlig unpassenden Definitionen anderer nur zusätzlich Verwirrung stiftest ist aber leider auch keine Ausnahme, sondern die Regel...

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    auf die dein Guru

    Diese persönlichen Anfeindungen kannst du bitte unterlassen.
    Du kannst gerne sachlich mit mir diskutieren aber bitte nicht auf dieser Ebene. Das hatten wir hier vor ein paar Seiten schonmal
    vom Mod gesagt bekommen.

  • Na gut ... dann macht es wie der Samu und ersetzt Aggressor durch "Ding Dong". :p


    Den Aggressor ziehe ich zurück. Am sachlichen Gehalt meines Beitrags ändert das aber nicht das Allergeringste. So wird auch deutlich, wie gewinnbringend die Wortklauberei für die Diskussion ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Na gut ... dann macht es wie der Samu und ersetzt Aggressor durch "Ding Dong". :p


    Den Aggressor ziehe ich zurück.

    "Ding Dong" klingt wie chinesisch... und in der Sprache muss ich wohl geschrieben haben, wenn du aufgrund meines letzten Postings auf diese Schlussfolgerung kommst...

  • Nee ... ist finnisch (Samu-Deutsch für Insider).



    Zur Erläuterung:
    Samu Haber spricht nur gebrochen Deutsch (aber er steigert sich) und ersetzt nahezu jedes Wort, das er nicht kennt, durch "Ding-Dong". Zu bestaunen in "The Voice of Germany". Aus meiner Sicht ein sehr sympathischer Mensch.

  • Die aktuellen Polit-Akteure scheinen gesteigerten Wert auf die Erfahrungen altgedienter Strategen zu legen, die wesentlich zum Entspannungsprozess zwischen Ost und West beigetragen haben.


    Aber nur, um im Anschluss das genaue Gegenteil zu machen. :rolleyes:



    Edit


    Das Problem von Rühes Gedanken, weniger national, sondern eher gemeinschaftlich zu denken, liegt in den verschiedenen Vorstellungen, was gut für diese Gemeinschaft ist. Und hier muss in der Tat versucht werden, eine gemeinsame Linie zu finden.


    Allerdings:
    Findet man sie nicht, gehört der Gedanke einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik entsorgt. Eine gemeinsame Außenpolitik, die von jedem nationalen Parlament erst ratifiziert werden muss, sehe ich zum Scheitern verurteilt. Hier gehe ich sogar noch einen Schritt weiter als Volker Rühe. Will man wirklich eine gemeinsame Außenpolitik, wird man diese in die Verantwortung des Europäischen Parlaments legen müssen. Sind die Nationalstaaten (möglicherweise aus guten Gründen) nicht dazu bereit, sollten sie es lieber lassen.


    Das Gefeilsche der nationalen Regierungen im Ukraine-Konflikt um Lösungen, die zuweilen auf des Messers Schneide standen (wie etwa bei der Zustimmung Finnlands und Österreichs zu den Sanktionen), halte ich für unwürdig. Eine gemeinsame Außenpolitik der EU sollte in deren Verantwortung liegen (wozu m.E. aber teilweise die Verfassungen der Nationalstaaten geändert werden müssten). Läge die Verantwortung beim Europaparlament, könnte schnell reagiert werden und die parlamentarische Mitbestimmung wäre auch gewährleistet.

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Den Krieg gibt es doch schon in der Ostukraine, und wer auf welcher Seite steht ist auch klar.... da brauche ich nichts herbeizureden....

    Deine Frage bezog sich doch auf 'Kalten Krieg' :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Aber apropos Kalter Krieg - glaubst du, der ist - zumindest was Propaganda und gegenseitige Anschuldigungen (auch von dir fleißig geliefert) angeht - nicht schon längst wieder ausgebrochen?

    Diese, von der US-Administration gewünschte Konfrontation mit Russland wird von unseren Staatsmedien tatsächlich unisono begleitet - erfahren aber derzeit noch Ablehnung an entscheidenden Stellen. Tatsächlich sind Akteure, wie Kissinger oder führende Kader der Wirtschaft bemüht, die Wirkung dieser verbalen Aggressionen auszubremsen.
    Imho sind Obamas hitzköpfige Berater nach den kürzlichen Wahlen ausgebremst worden. Konservative Medien außerhalb der EU schütteln nur noch mitleidvoll mit dem Kopf über unsere Dummheit:"Von allen Fehlgriffen des Westens seit dem 2.WK ist dies der dümmste. Die Chinesen kratzen sich verwundert ihre Köpfe über ihr unerwartetes Glück"
    In dem Artikel werden zahlreiche Auswirkungen aufgelistet, die in unseren Medien mal wieder tot geschwiegen werden:
    weiter Öffnung der russischen Gasfelder für China (weitere 30Mrd cbm),
    militärische Unterstützung Chinas mit dem hochentwickelten Luftabwehrsystem S400, das Russland bisher nicht rausrücken wollte
    ...usw. usf.

    Zitat

    Deine Feldzüge gegen die hiesige Presse meine ich doch gar nicht.... Das Beispiel Ulfkotte ist durchaus interessant, auch wenn es (soweit ich weiß) mit dem Thema Ukraine nichts zu tun hat.


    Und die hier so viel gelobte Anstalt läuft immerhin auf demselben Kanal wie der Kleber, also so unausgewogen kann es generell gar nicht sein...

    In totalitären Systemen geniessen Narren ihre sprichwörtliche Freiheit. Nur der Narr darf kritisieren, ohne fürchten zu müssen 'einen Kopf kürzer gemacht zu werden'.
    'Die Anstalt' ist Satire und wurde trotzdem massiv angegriffen :mad: Sind wir schon so weit, dass Kritik nur noch unter dem Schutz der Narrenkappe geäußert werden darf :confused:


    Wenn ich mir anschaue, mit welch' ungezügeltem Hass hier bspw Frankie immer wieder belegt wird, so ist das symptomatisch für den mittlerweile totalitären Umgang mit kritischen Stimmen in DE :flop:
    Bei allem Verständnis für Herrn Simon auf Grund seiner bösen Erfahrungen - als Opfer des Kalten Kriegs sind er oder Herr Brzeziński 'gebrannte Kinder'. Ihren Fanatismus kann man offensichtlich nicht mehr besänftigen - auch das sind Folgen eines Kriegs (egal ob heiss oder kalt) die eine Gesellschaft nur schwer überwinden kann. Würden wir uns solchen Fanatismus zur Leitlinie unseres politischen Handeln machen, wäre Europa tatsächlich bald wieder im Krieg :gpaul: :eek:


    Edit:
    Ulfkottes plötzliche Popularität ist leider darauf zurückzuführen, dass die ehemaligen Leitmedien ihre Glaubwürdigkeit der anti-russischen Ukraine-Propaganda geopfert haben. Ein unabsehbarer Schaden, der extremistischem oder fanatischem Gedankengut bei uns Vorschub leistet.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium


    In totalitären Systemen geniessen Narren ihre sprichwörtliche Freiheit. Nur der Narr darf kritisieren, ohne fürchten zu müssen 'einen Kopf kürzer gemacht zu werden'.
    'Die Anstalt' ist Satire und wurde trotzdem massiv angegriffen :mad: Sind wir schon so weit, dass Kritik nur noch unter dem Schutz der Narrenkappe geäußert werden darf :confused:


    Wenn ich mir anschaue, mit welch' ungezügeltem Hass hier bspw Frankie immer wieder belegt wird, so ist das symptomatisch für den mittlerweile totalitären Umgang mit kritischen Stimmen in DE :flop:


    Dazu fällt mir dieser interessante Artikel ein:


    http://www.nachdenkseiten.de/?p=23888

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Dazu fällt mir dieser interessante Artikel ein...

    ...und die neuerdings zensierten Kommentarfunktionen einiger Zeitungen nicht zu vergessen :apaul:

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