Ukraine / Krimkrise

  • Zitat

    Original geschrieben von beesdo77
    Putin ist doch im russischen Sprachraum, oder?

    Ja und? Im deutschen Sprachgebrauch reden sich Parteifreunde linker Parteien mit "Genosse" an, solche rechter Parteien jedoch mit "Kamerad". Ist jetzt klar, worauf ich hinaus wollte?

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Ja und? Im deutschen Sprachgebrauch reden sich Parteifreunde linker Parteien mit "Genosse" an, solche rechter Parteien jedoch mit "Kamerad". Ist jetzt klar, worauf ich hinaus wollte?


    Volksgenosse (in diesem Falle wäre es allerdings e.h. :D ) wäre passender, schliesslich wird von Putin mal wieder völkisch Ideologisiert.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Jungs, bitte hört auf, hier über das Gasthema zu diskutieren. Da bluten mir die Augen. Jetzt werden schon Großhandelspreise, Preise von einen Monopolisten und Einzelhandelspreise miteinander verglichen...

  • Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    ..., schliesslich wird von Putin mal wieder völkisch Ideologisiert.

    daher ja auch meine Zweifel, ob "Genosse" noch angemessen ist ;)


    Wobei ich nicht glaube, dass Putin einer völkischen Ideologie anhängt - er benutzt nur entsprechende Stimmungen zum eigenen Machtausbau.

  • Der Gaspreis von 485,00 USD (m.W. eigentlich 485,50 USD) je 1.000 Kubikmeter Gas kommt doch nicht von ungefähr.


    Er war im Jahr 2009 mit der damaligen Präsidentin Timoschenko unter Vermittlung der EU ausgehandelt worden und sogar vom seinerzeitigen deutschen Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) als „erfreuliche Einigung“ bezeichnet worden.


    Wenn nun die Grundlage für einen zwischenzeitlich/vorübergehend gewährten Nachlass/Freundschaftspreis wegfällt, sollte der hernach zunächst fällige Preis eigentlich unstreitig sein. Selbstverständlich kann dieser Preis unter Berücksichtigung veränderter (gesunkener?) internationaler Rohstoffpreise neu verhandelt werden.


    Der von Gasprom momentan berechnete Preis ist jedenfalls alles andere als aus der Luft gegriffen - wie das immer wieder dargestellt wird.

  • Der letzte Preis wurde zwischen Janukowitsch und Putin ausgehandelt. U.a. War der deshalb so günstig, weil Janukowitsch damals irgendwas mit der EU aufs Eis gelegt hat (ich meine mich an irgendwelche Verhandlungen für ein Handelsabkommens. Zwischen EU und UA zu erinnern).


    Bitte, bitte, bitte. Könnt Ihr das Thema nicht lassen, wenn Ihr keine Ahnung habt?

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Der letzte Preis wurde zwischen Janukowitsch und Putin ausgehandelt. U.a. War der deshalb so günstig, weil Janukowitsch damals irgendwas mit der EU aufs Eis gelegt hat ...


    Und zwar nicht irgendwas, sondern das Assoziierungsabkommen mit der EU. Gegenleistung für den in diesen Gesprächen vereinbarten Nachlass sollte der Beitritt zur östlichen Zollunion sein.


    Die Geschäftsgrundlage dieser Einigung ist bekanntermaßen entfallen.

  • ...und du verteufelst immer die Einmischung der Politik in Unternehmen, Stichwort: Lobbyismus? Manchmal schwankst du aber schon sehr in deinen Ansichten.


    Europa zahlt ca. 380$ an Gazprom. Die UA soll 480$ zahlen.

  • Dann sagt er einfach: Vertragsfreiheit, selber schuld.


    Fragt explizit, wartet die Antwort ab und sagt dann "Ätschibätsch, war rhetorisch gemeint."


    Akzeptiert 1.) fremde Truppen auf der Krim, 2.) Gewaltregime durch selbsternannte Widerständler - gegen was oder wen? hat sie ja niemand angegriffen, enteignet, beschimpft oder sonstwas - in der Ostukraine, 3.) fragwürdige, unbeobachtbare Scheinreferenden dort und dort. Ignoriert 1.) im Gegensatz zur Ostukraine überquellende Volksmassen auf dem Maidan, 2.) Gewaltauslösung durch Janukowitschtruppen, 3.) selbst in der Ostukraine eindeutig ausgefallene Wahlen. Er behauptet zwar, daß nicht erfolgender Widerspruch keineswegs Zustimmung bedeutet, agiert aber selbst nach genau diesem Prinzip. Und genau deshalb erfolgt auch nach wie vor Widerspruch, denn sonst wähnt er sich noch wirklich als Teil einer Wunschmehrheit.


    Aber man kann hier ja gegen alles sein, noch dazu für einen selbst vollkommen folgenlos, ist ja ein freies, westliches, demokratisches, wohlhabendes, sicheres, bequemes und rechtsstaatliches Land. Gönnerhaft Imperalismus zuzugestehen den selbsterklärten Westfeinden, die aber inzwischen nichtmal mehr irgendwie links sind, sondern nur noch autokratisch, korrupt und nationalistisch, nur um die Antiposition gegen den garnichtmal so unlinken Führer des Westens zu untermauern und dabei ein drittes Land dem hungristen Tiger zum Fraß vorzuwerfen, das kann man nur von hier aus ohne eigene Konsequenzen vom Lehnsessel aus unterstützen.


    Behauptet Unerträglichkeit, behauptet aber im nächsten Satz sich nicht zu ärgern, obwohl er ja Entstellungen seiner Positionen weder verhindern, noch beeinflussen oder bestrafen kann. Frank erklärt die Welt, Teil 18. Leider oder zum Glück existiert nur eine Realität, nicht etwa meine, deine und seine.

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Bitte, bitte, bitte. Könnt Ihr das Thema nicht lassen, wenn Ihr keine Ahnung habt?

    NEIN!


    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Ja und? Im deutschen Sprachgebrauch reden sich Parteifreunde linker Parteien mit "Genosse" an, solche rechter Parteien jedoch mit "Kamerad". Ist jetzt klar, worauf ich hinaus wollte?

    Ich hab es schon immer vermutet. Meine "Kameraden" bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, obwohl Parteilos, rechte Halunken und der DDR-PropagandaFilm "Hans Beimler, Kamerad" über den linken Spanienkämpfer eigentlich rechtes Gedankengut. Danke das du mir die Augen geöffnet hast.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Dann gäbe es in Deutschland meist Anrecht auf diverse Zuschüsse bzw. Transferleistungen.

    Nicht unbedingt. Es gibt Situationen wo man darauf kein Anrecht hat (z.B. Langzeitstudent, ...).
    Und wieso soll z.B. Russland, nur weil sich die arme Bevölkerung der UA das Gas nicht mehr leisten kann, hier als Sozialfürsorge auftreten, wo doch nur etwa 20% des Gases für die Bevölkerung zur Heizung herhalten müssen und der Rest u.a. für die Betriebe der Oligarchen genutzt wird.

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