2009 gab Frau Merkel das Ziel aus 75% der Haushalte mit DSL 50.000 versorgen. Mittlerweile wurde das Ziel auf 2018 verschoben. Der Markt soll es regeln. Aber wie man sieht, regelt es der Markt nicht. :flop:
Angela Merkel will 3/4 der deutschen Haushalte mit VDSL bis 2014 ausstatten
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Soweit entfernt vom Ziel sind wir aber nicht, 65% der Haushalte können über Kabel-Internet/VDSL/FTTB/FTTH/regionale Anbieter (VDSL oder FTTH) Internetzugänge mit bis zu 50 Mbit/s nutzen.
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Da zählt aber auch der ganze LTE Quatsch mit rein, und wie soll eine 70MBits LTE Zelle 100 Leute mit je 50 MBits versorgen? Aber trotzdem werden diese Gebiete als mit 50 MBits versorgt angesehen.
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Und wie haben wir es aktuell? Vor paar Jahren hieß es selbst in einschlägigen Technikforen usw., wenn wir 100Mbit für 100€ bekommen, würde es jeder haben wollen. Die Preise für DSL 100 resp. VDSL Vectoring sind Preis/Leistungstechnisch meiner Meinung nach absolut super und fair. Plötzlich wird überall gemeckert, dass es so teuer ist. In Solingen wo FTTH angeboten wird, wird über teure Einrichtungen (300€ teuer für FTTH?) gemeckert. Ich kann die Telekom verstehen, dass hier vorsichtig nur ausgebaut wird, denn wenn plötzlich die Kosten anstehen, machen die meisten einen Rückzieher und empfinden ihr lahmes DSL 16.000 als plötzlich doch ausreichend für die nächsten Jahre.
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Zitat
Original geschrieben von trinec
...DSL 16.000 als plötzlich doch ausreichend für die nächsten Jahre.Welches DSL16000? Das vertragliche oder das tatsächliche?
Die Drosselkom bekommt ja nicht einmal gebacken, die vorhandene Infrastruktur tatsächlich zu nutzen. Mir persönlich würde es ehrlich gesagt schon genügen, wenn diese die physikalisch maximal mögliche Bandbreite schalten würde. "Pseudo-"RAM2000 (2304/448 brutto) bzw. das Annex-J-2000-2J-Profil (2304/544 brutto) https://docs.google.com/spread…le=true&gid=0&output=html sind das bestimmt nicht. Meine 7270v3 zeigt bei geschalteten "Pseudo-"RAM2000 eine Leitungskapazität von 5100/800 an. -
Wer ist Drosselkom? Telekom Deutschland? In welchem Tarif im Festnetz wird denn gedrosselt?
Nun, hier in Kleinenbroich (zwischen Neuss/Düsseldorf und Mönchengladbach) gibt es 150Mbit via Unitymedia; dennoch gurken die meisten mit DSL 3000 rum. Einfach weil es denen reicht. Der reguläre 40+ Haushalt nutzt das Internet anders, als der bis 30 User und überlegt, ob sich der Aufpreis zur Nutzung lohnt. Ich gebe dir durchaus recht, dass 3Mbit langsam sind, aber es kommt immer drauf an, was man macht und wie man das Internet für sich selbst nutzt. -
Zitat
Original geschrieben von trinec
Wer ist Drosselkom? Telekom Deutschland? In welchem Tarif im Festnetz wird denn gedrosselt?Die Begründung habe ich doch schon geliefert.
Neben der Bandbreitendrosselung wollte die Drosselkom noch eine Datenvolumendrossel einführen, quasi eine doppelte Drosselung. Insofern war und ist diese einfach konsequent/sich treu bzw. wollte es gern sein. 
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Was sich "Mutti" zu Weihnachten wünscht und tatsächlich mit geg. Mitteln umsetzbar ist ...
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Hallo!
Müssen diese Schimpfnamen wirklich sein?
Die Bandbreite hängt auch sehr stark von der Leitungslänge ab. Für diese physikalische Eigenschaft können aber die Anbieter nichts. "Meine" Vermittlunsgstelle ist nur ein paar Meter entfernt. Dadurch habe ich natürlich optimale Werte.
Und dass die Anbieter durch Drosselung Geld sparen wollen ist doch auch verständlich. Die Kunden wollen immer mehr für immer weniger Geld. Kein Kunde will für seinen Konsum entsprechend zahlen. Schon deshalb mag ich Schimpfnamen wie "Drosselkom" oder "Microdoof" absolut nicht.
Gruß, René
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Zitat
Original geschrieben von mumpel
Und dass die Anbieter durch Drosselung Geld sparen wollen ist doch auch verständlich. Die Kunden wollen immer mehr für immer weniger Geld. Kein Kunde will für seinen Konsum entsprechend zahlen. Schon deshalb mag ich Schimpfnamen wie "Drosselkom" oder "Microdoof" absolut nichtIch kann Renè nur zustimmen. Erst wurden die Tarife immer günstiger - klar wurde hier mit den ersten 12 Monaten immer geworben; wer einmal einen DSL Umzug hinter sich hat, wird danach ungern seinen Provider nochmal wechseln. Preislich auf Jahre gerechnet unterscheiden diese sich dann doch nicht mehr so extrem, wie man erst vermutet. Dann wurde laut nach Ausbau geschrien und an anderen Ländern gemessen, wo man 100Mbit für 100$ (USA), 60€ (Schweden) erhält. Nun haben wir dies in vielen Gemeinden verfügbar und keiner will es bezahlen... Und dann wird wieder gemeckert, warum nicht ausgebaut wird? Bei uns im Mehrfamilienhaus bin ich der einzige der einen VDSL Anschluss hat, die restlichen nutzen Tarife mit 6 oder 16 Mbit.
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