Ziemlich daneben hat sich ein Grünen-Politiker benommen indem er eine sexistische Attacke gegen die FDP-Frontfrau Suding reitet.
Er spricht da von "Titten und Beinen statt Inhalten"...... Da fragt man sich haben die Grünen jetzt schon solche Tiefschläge unter die Gürtellinie nötig, weil sie vieleicht der FDP den kleinen wahlerfolg in Hamburg nicht gönnen?
Bürgerschaftswahl Hamburg 2015
-
-
-
Nö, sie haben erkannt, dass bei dieser Art von Wahl keine Chance hätten...oder soll Göring-Eckhardt, Andreae, Künast, Roth auf die Bilder?

-
Zitat
Original geschrieben von schmidt3
... Ein Aufstieg, der in der Geschichte der Bundesrepublik seit mindestens 50 Jahren beispiellos ist ....
Volkssturm im Wasserglas. -
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
Volkssturm im Wasserglas.Das ist genau so richtig wie die Aussage von schmidt3. Ein Achtungserfolg, den vor 2 Jahren niemand für möglich oder auch nur denkbar gehalten hätte - aber für einen Politikwechsel viel zu wenig. Alles unter 9% ist als Druckmittel zu wenig.
Allerdings darf sich die FDP bei der AfD bedanken: Der Wahlantritt der AfD führte dazu, dass die Presse plötzlich ein neues Feindbild hatte und die FDP nur noch mit Samthandschuhen anfasste. Es ist schon verblüffend, wie nett die Presse in den letzten Monaten mit der FDP umging. Aber ich anerkenne, dass auch das Demokratie ist. Wenn viele Wähler zum Beispiel die emotionale und primitive Berichterstattung eines SPON schlucken, dann ist das eben so. Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient.
-
Die AFD wird uns mittelfristig wohl erhalten bleiben, wobei ich gespannt bin, welcher Flügel sich letztlich durchsetzen wird.
Schafft die FDP es, sich zu reanimieren, dann könnte es für die liberalen Kräfte in der AFD düster aussehen und diese Partei wird eine Ansammlung von Nörglern, Spießern, Illiberalen, Nationalisten und Rechtsaußen-Konservativen. Vielleicht wird dann daraus eine Art Front National oder eine wiedergeborene Republikaner-Partei. Bei Freiburger AFD-Mitgliedern sehe ich schon, wie sich die Sorgenfalten vertiefen.
-
Zitat
Original geschrieben von Robert Beloe
Schafft die FDP es, sich zu reanimieren, dann könnte es für die liberalen Kräfte in der AFD düster aussehen ...Absolut korrekt. Das maximale Potential für bürgerlich-liberal ist im traditionell autoritären und freiheitsfeindlichen Politikgefüge Deutschlands bei etwa 20%. Das wissen auch die Redaktionen der großen Medien. Nur, weil die sich als Volkserzieher und elitäre Politiklenker sehen heisst das ja nicht automatisch, dass alle Journalisten bei SPON, SZ oder FAZ blöd wären.
In den letzten Monaten konnte man eine steile Lernkurve in den großen Redaktionen sehen. Zuerst wurde die AfD einfach nur abgestempelt und gemobbt sowie jede Sachdebatte verweigert. Das war zu erwarten und entspricht absolut dem, was der Durchschnittsleser lesen wollte. Als das nicht funktionierte um die AfD aus den Parlamenten fernzuhalten, wurde eine Pseudo-Sachdebatte begonnen, die aber auch nicht gegen die AfD gewonnen wurde; allein schon deswegen, weil die brennenden Probleme ja nicht dadurch verschwinden, in dem man Gutmenschenparolen dagegen setzt.
Deswegen wird jetzt die Strategie gefahren, zuerst mal das bürgerlich-liberale Lager aus der AfD wieder rauszuholen und der FDP zuzuschustern. Dazu wird die FDP, die 20 Jahre lang vor allem von SPON gemobbt wurde, das es kurz vor der Volksverhetzung war, jetzt gepampert wo es nur geht. Die Idee dahinter ist, dass die dann in der AfD verbleibenden Kräfte genügend weit rechts stehen, um mit der Nazi-Keule der AfD den Rest zu geben. Wenn die AfD dann erledigt ist, kann sich die deutsche Qualitätspresse wieder FDP zuwenden.Denn es glaubt doch wohl nicht einer hier auch nur eine Sekunde lang, dass die verbalen SPON-Schlägertrupps nicht sofort wieder auf die FDP losgehen, wenn die AfD erledigt ist.

-
Ich bin mir, was die Beschreibung dieser Mediendynamik angeht, nicht so sicher. Es sind ja Kräfte innerhalb der AfD selbst, die ihr nun den Rücken kehren, weil ihnen der Rechtsdrall der Partei zu weit geht und sie vermutlich fürchten, dass damit längst nicht das Ende der Entwicklung erreicht ist. Im Grunde können die Liberalen nur hoffen, dass die Griechen- und Eurokrise noch etwas länger dauert.
Auch dürfte die Kongruenz der Wählerschaft zwischen AfD und FDP weniger groß sein, als ich selbst früher immer dachte. Anfangs werden sich einige der sogenannten 'bürgerlichen' Wähler vor dem Hintergrund einer durchwachsenen Regierungs-Performance der FDP von dem wirtschaftspolitischen Profil der Partei angezogen gefühlt haben. Damit hat es sich aber auch schon, was die inhaltliche Nähe beider Parteien angeht. Auch wenn ich sie selbst natürlich nicht wählen würde, hätte ich nichts gegen die Präsenz einer nationalliberalen Partei im Sinne Olaf Henkels (oder einiger der AfD-Gründerväter wie Dilger oder Asch). Ich bin aber sehr skeptisch, wie die Chancen für diese Entwicklung aussehen, vor allem, wenn man darüber nachdenkt, nicht nur in welchen sozialen Schichten und kulturellen Milieus die meisten Stimmen einzusammeln sind, sondern vor allem: in welchen Regionen.
Ein deutscher Front National, eine deutsche FPÖ ist da m.E. alles andere als ausgeschlossen.
-
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
Volkssturm im Wasserglas.Na wenn Du meinst. Spätestens wenn Frau Merkel ihre alternativlose Währungsunion zusammen mit dem Großteil der Ersparnisse der deutschen Mittelschicht um die Ohren geflogen ist, wirst Du vermutlich Dein blaues Wunder erleben. Oder um einmal Lincoln zu zitieren: "Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen"
-
Ich blicke mal etwas in die Zukunft und wage die Prognose das wir nach der nächsten Bundestagswahl wieder eine große Koalition bekommen werden. Es wird da nicht wieder so sein das zwei Parteien knapp an der fünf Prozent- klausel scheitern werden. AFD oder FDP oder sogar beide werden in den Bundestag einziehen. Dann reicht es nicht für rot-rot-grün, mit der AFD will niemand koalieren, bleibt nur noch die große Koslition. Die Chanchen für schwarz-gelb sind eher minimal.
-
Zitat
Original geschrieben von schmidt3
Die AfD zieht zwei Jahre nach ihrer Gründung mit 6% in die Bürgerschaft des traditionell roten Hamburgs und damit in den ersten westdeutschen Landtag ein. Ein Aufstieg, der in der Geschichte der Bundesrepublik seit mindestens 50 Jahren beispiellos ist und den der Grünen in den 80er Jahren in den Schatten stellt. Das Schweigekartell der Altparteien wird endlich gebrochen.
Gerade in Hamburg gab es sowas doch vor ein paar Jahren mal mit der Schill Partei. Die hat sogar auf Anhieb 19,4% geschafft und sich direkt an der Regierung beteiligt.Und die AfD wirklich mit der CDU regieren wuerde, und dann gegen die Waehler regieren wuerde, waere sie bald wieder weg. Die Schill Partei haette bei der naechsten Wahl dann auch nur noch 0,4%.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!