Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von mac bertl
    Keiner wird heute mehr bezweifeln, daß die westliche Gesellschaft, die zerstörerischste Gesellschaft ist! Wenn man es sich ehrlich eingesteht, fegen wir wie ein Orkan über die Welt und reissen alles ein und mit, was uns unter den Nagel kommt, daß im Namen der Demokratie und Freiheit, die aber in erster Linie nur für uns selber gelten.


    Bei allem Schrecken und Angst und Abscheu vor diesen barbarischen Anschlägen, bleibe ich dabei, der Westen muß sich endlich zumindestens genauso weit bewegen und ändern, wie das unumstritten auch der Osten muß.


    Doch, ich bezweifle das. Und meine Sicht der Welt ist offensichtlich so weit von Ihrer Realität entfernt, dass der Austausch weiterer Argumente sinnlos ist. Und deswegen muss ich auch nicht wissen, was Sie unter einer "Änderung des Westens" verstehen (mal ganz abseits der Frage, was für Sie der "Westen" ist). Denn meine Einschätzung ist, dass alles, was Sie nennen würden, entweder a) in die Kategorie "Einführung einer menschenverschlingenden Diktatur" fällt (Kommunismus und umbenannte Klone wie "Sozialismus") oder b) in die Kategorie Traumwelt (wenn wir nur in Vorleistung gehen würden, dann würde sich alle Menschen weinend in die ARme fallen und Brüder und Schwestern werden...)


    Das ist natürlich nur eine Vermutung. Vielleicht haben Sie ja tatsächlich die Lösung der Menschheitsprobleme in der Schublade.

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL

  • Der Austausch von Argumenten ist aus meiner Sicht niemals sinnlos. Im Gegenteil, wenn Kommunikation und Interesse an anderen Meinungen und Lebensanschauungen aufhören, fangen die Probleme ja eben erst an!


    Ich habe selbstverständlich keine Lösung für die "Weltprobleme", d.h einige, kleine würden mir schon einfallen, wie "Mäßigung", Respekt", Nächstenliebe", Bewusstheit", Respekt vor jeglicher Art von Leben.


    Hier ein Artikel, der ganz gut meine bestimmt nicht in Stein gemeißelte "Meinung" auf den Punkt bringt:


    http://www.truthdig.com/report…the_dispossessed_20150111

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Der ermittelnde Beamte im Fall der Pariser Morde soll sich selbst umgebracht haben. :eek:


    Es gibt nur einen "ermittelnden Beamten"? Das ist komisch. Ich ging bisher davon aus, dass eine ganze Soko, also etwa 20 Leute, plus Staatsschutz, also noch mal so 20 bis 40 Leute, an der Aufklärung mitarbeiten. Vom zugeordneten Personal (sehr wahrscheinlich noch mal ein paar hunderte Polizisten und Sachbearbeiter) ganz zu schweigen.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Was soll man denn davon halten :confused:


    Tja... sagen Sie´s uns?

    Xperia Z3c - Lumia 950 XL



  • Die neuen Götter des Westens hat IGGY ja schon genannt. Rendite, Aktienkurse usw. Gewinne im Allgemeinen halt.

    Gab auch schon genug Tote im Namen dieser Götter ;)

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Es gibt nur einen "ermittelnden Beamten"?

    Nö - dieser hier war in Limoges (also in der Provinz tief im Westen) und nicht in Paris, als er tot aufgefunden wurde - und zwar schon in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, als die Attentäter noch am Leben waren und noch im Nordosten von Paris vermutet wurden. So wichtig kann seine Rolle bei der Attentatsaufklärung also nicht gewesen sein, scheinbar hat er bezüglich einer Opferfamilie ermittelt und wurde noch vor Berichterstattung tot aufgefunden Link

    Zitat

    Le commissaire Fredou [...] travaillait hier soir sur l'affaire de la tuerie au siège de Charlie Hebdo. Il avait notamment enquêté auprès de la famille de l'une des victimes. Il s'est tué avant même de remettre son rapport.

  • Zitat

    Original geschrieben von schmidt3

    Darf ich nochmals kurz zusammenfassen: Du entnimmst der Presse, daß diese Presse von Pegida-Anhängern beleidigt wurde, akzeptierst die Schilderung der angeblich Beleidigten als 100% objektive Darstellung des Sachverhaltes, schließt aus dieser naturgemäß selektiven Darstellung von Einzelfällen (die beleidigte Presse hat vermutlich keine repräsentative Umfrage unter den Demonstranten durchgeführt) auf eine angeblich gewaltbejahende Haltung "vieler" der 15-20000 Demonstranten und endest damit, daß Du diese Annahme gleich noch auf die Sympathisanten (gemäß der Umfragen zu Pegida ja immerhin eine zweistellige Millionenzahl) ausweitest und dies angesichts der Tatsache, daß den Pegida-Anhängern zwar schon so ziemlich jedes Gedankenverbrechen vorgeworfen wurde, aber jedenfalls keine Anwendung physischer Gewalt. Du hast recht, das ist wirklich keine Polemik.


    Du solltest meine Postings besser lesen. Ich entnehme das nicht der Presse, ich bin Journalist und damit Angehöriger der Presse. Das heißt, ich brauche keine Umfrage, sondern ich muss einfach nur einen Blick in unser überquellendes eMail-und Facebook-Postfach werfen oder mir anzuhören, was Kollegen auf diesen Demonstrationen (Verzeihung - "Abendspaziergängen) zu hören bekommen.


    Tut mir sehr leid, dass das Polemik-Argument in meinem Fall nicht zieht.

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Zitat

    Original geschrieben von IGGY
      mac bertl


    Wenn du schon so fragst, ich fand sogar die Karrikaturen Aktion nicht unbedingt toll, auch wenn sie unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit durchgegangen sind.


    Wenn ich weiß wie eine bestimme Glaubensgemeinschaft drauf reagiert, gieße ich nicht unnötig Öl ins Feuer. Weil wenn hier jemand eine offene Beziehung führt, heißt es nicht das es jeder nachmachen muss oder das jeder die gleiche Toleranz oder Akzeptanz dafür oder dagegen haben muss.


    Ich verurteile die Anschläge aufs schärfste und bin immer noch geschockt. Dennoch möchte das Post von IGGY unterstreichen.


    Meinungsfreiheit hat auch in Deutschland ihre Grenzen und irgendwie kommt es mir so vor (v.a. Facebook, Zeitungen, Fernsehen...) als würde die Meinungsfreiheit keine Grenzen kennen.


    Ich darf meinen Mitmenschen nicht immer meine Meinung sagen (auch wenn ich es manchmal gerne möchte).


    Andere Beispiele Holocaust, sexuelle Gewalt, Pädaphilie. Hat zu diesen Themenbereichen schon irgendwer in Deutschland eine Karikatur gesehen?


    Ein bischen mehr Toleranz und die Welt wäre um einiges besser und v.a. allem friedlicher...

  • Zitat

    Original geschrieben von FloHech
    Meinungsfreiheit hat auch in Deutschland ihre Grenzen und irgendwie kommt es mir so vor (v.a. Facebook, Zeitungen, Fernsehen...) als würde die Meinungsfreiheit keine Grenzen kennen.

    Im Fall von Charlie Hebdo wurden die Grenzen mehr als einmal gerichtlich überprüft - soweit ich weiß hat die Zeitung immer Recht bekommen, und das sollte man im Rechtsstaat dann auch akzeptieren können.
    Aus manchen Redaktionssitzungen wurde bekannt, dass die Zeitung die eigenen Grenzen durchaus hinterfragt hat und manches eben doch nicht veröffentlicht hat.

  • Es ist echt erstaunlich wie gerade Muslime versuchen eine Gegenüberstellung von Islamisten zu Christen machen. Auch wenn es schon einige hunderrt Jahre zurückliegt.


    Auf der einen Seite wird versucht sich und die Religion von Terroristen zu unterscheiden. Auf der anderen Seite werden andere Religionen zum Vergleich herbeigezogen. Das passt nicht!


    Zu Anschläge auf Moscheen.


    Gebt mal Christenmorde in der Türkei bei google ein. Da liest man auch genau heraus welchen Stellenwert eine Christliche Kirche in der Türkei hat. Schlimmer sieht es aus wenn man christenmorde islam eingibt.


    Es wurden nicht zum erstem mal Papstbilder und anderes verbrannt. Hat da das Christentum mit Anschlägen geantwortet? NEIN!


    Im übrigen habe ich mir damals genug Propaganda Videos vom Irak Krieg angeschaut. Bei jeder Tötung an einen GI wurde "Allah ist mächtig" gerufen.


    Man versucht weiterhin uns zu übermitteln dass ein Mord rein gar nichts aber wirklich null Komma null mit Allah oder der Religion zu tun hat.

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