Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?

  • Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Schon mal weiter gedacht ? Der Flüchtling der mit 30 Jahren nach Deutschland kommt möchte hier ja vielleicht eine Familie gründen und et voila, da haben wir die kleinen Babys die nach 20 Jahren ins Rentensystem einzahlen. Ist doch ganz einfach!


    Dürfen wir uns die Familien, Kinder und jungen Erwachsenen mit türkischem Migrationshintergrund hier als Blaupause vorstellen?


    Deren Eltern sind ja schliesslich schon so rund 30 Jahre in Deutschland, die Türkei ist Syrien nicht nur geographisch Nachbar, sondern auch kulturell (relativ!) nahe, etc.


    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Wobei man sich die grundsätliche Frage stellen muss, welches Rentensystem auf diesem Planeten überhaupt langfristig funktionieren kann.


    Ein umlagefinanziertes jedenfalls eher nicht.
    Das ist das Schneeballsystem.

  • Zitat

    Original geschrieben von SAR
    schreib doch bitte "gefaked", denn das liest sich entspannter ;)


    Warum? Darf man jetzt nach Negerkuss und Zigeunerschnitzel nicht einmal getürkt schreiben? Da wir immer noch deutsch schreiben, verzichte ich auf diese Art der Beschreibung.

  • Zitat

    Original geschrieben von Rumpel-Tumpel
    Definition hin oder er, wandere ich nach Spanien aus, so bin ich auch mit spanischem Pass kein Spanier, ganz einfach.

    Doch. Du wärst dann eben Spanier mit deutschen Wurzeln. Da du das offenbar grundlegend anders siehst, fehlt dir genau der Integrationswille, den du von den Flüchtlingen verlangst. Auswandern wäre also eher keine geeignete Alternative für dich.


    Zitat

    Dennoch läuft hier einfach zuviel davon rum.

    Ständig mit solchen Floskeln um sich werfen - und sich dann über Sperrungen wundern :rolleyes: Dein wievielter Account ist das hier eigentlich? Demnächst ist vermutlich auch bei diesem das Maß voll.

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Dürfen wir uns die Familien, Kinder und jungen Erwachsenen mit türkischem Migrationshintergrund hier als Blaupause vorstellen?


    Ich kann in meinem Umfeld keine türkischen Familien entdecken, die sich vor Arbeit drücken, falls du das meinst. Eher im Gegenteil, schließlich will man ja den dicken BMW fahren (früher wars der Benz) und das Goldkettchen sowie der jährliche Heimaturlaub gehören auch dazu. Das unsere ausländischen Zeitgenossen ihr Zubrot zwecks Erringung derartiger Werte in Zukunft durch Frauen- oder Drogenhandel finanzieren werden ist unrealistisch. Eher im Gegenteil, sie werden dafür hart malochen müssen - Geld das in Deutschland versteuert und auch wieder ausgegeben wird.


    @ Rumpel-Pumpel: Du kommst mir eher wie jemand vor der zum lachen in den Keller geht, den smilie hast du schon gesehen ?

  • Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Eine der Aussagen, nämlich , stimme ich absolut zu.


    „Die Flüchtlinge wären ohnehin gekommen, sie hat dagegen eine humanitäre Katastrophe verhindert.“


    Nein, die Flüchtlinge wären nicht "ohnehin" in diesen Massen gekommen. Das sind sie in der Vergangenheit ja auch nicht.


    Ich will gar nicht bestreiten, dass sie das mit der Motivation getan hat, eine humanitäre Katastrophe zu verhindern - aber mit dem Bruch des Rechts und der Ankündigung von der unbegrenzten Aufnahme hat Merkel erst vielen anderen Migranten das "Aufbruchsignal" gegeben. Da ist es für Millionen auf der Welt nur rational, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen.


    Wer unbegrenzte Versprechen macht, der muss damit rechnen, dass unbegrenzt Menschen kommen, um diese einzulösen.


    Und das ist ein Versprechen, das nicht haltbar ist. Dagegen wird die einheimische Bevölkerung ab einem gewissen Grade aufbegehren und/oder die faktischen Kapazitäten sind erschöpft. Und entweder korrigiert Frau Merkel ihre Politik - oder es wird letztendlich der Anfang vom Ende ihrer Kanzlerschaft sein. Wir hören es ja aktuell aus Schweden: "Wir können keine weiteren unterbringen, wer jetzt noch kommt, muss sich selbst eine Wohnung suchen, oder sehen, wo er bleibt".


    Daraus aber erwächst das Potential für noch viel grössere humanitäre Katastrophen.


    Man kann Flüchtlingsmigration unter dem Gesichtspunkt kalkulierter Risiken betrachten:
    1. Frau Merkel gaukelt den Flüchtlingen vor, es gäbe in Deutschland kein persönliches "Risiko" des "Willkommenseins" für sie. Es gäbe keine Obergrenzen, niemand aus Ländern wie Syrien werde zurückgeschickt. Das ist aber eine Illusion - oder führt zu Anarchie.
    2. Es gibt auch ein Risiko für humanitäre Katastrophen. Wie du schon sagst, zum Beispiel dann, wenn Flüchtlinge an Grenzen stecken bleiben, oder ein Land "überfüllt" und überfordert ist. Auch hier negiert Angela Merkel dieses Risiko. Auch dieses ist allerdings eine Illusion.


    Wer Risiken negiert, leugnet, und verdrängt, der setzt sich selbst Risiken aus - und wird irgendwann die Kontrolle über seine Situation verlieren.


    Die Risikoeinschätzung ist ein entscheidender Parameter der Verhaltenssteuerung. Wenn man humanitäre Katastrophen als "Risiko" der Migration betrachtet, wenn man beispielsweise das Risiko "in Ungarn festzusitzen" als Risiko betrachtet, dann glaube ich aber, dass die meisten Menschen, auch Flüchtlinge, sich auch diesbezüglich rational verhalten werden: Sie gehen das Risiko gar nicht erst ein - und bleiben zuhause, oder verteilen sich auf andere Orte, an denen sie sicher sind.

  • Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Dass Flüchtlinge in wirtschaftlicher Hinsicht ausschließlich einen Vorteil für Deutschland darstellen, hat doch auch niemand behauptet.


    Oh doch, das wird allenthalben in den Medien behauptet, und teilweise hier im Forum zitiert.


    Beispiele:


    SPIEGEL: "Zuwanderer sind gut für Deutschland. Nicht nur, weil sie die Bundesrepublik bunter und die Speisekarten unserer Restaurants abwechslungsreicher machen. Sondern auch, weil sie netto mehr ins deutsche Steuer- und Sozialversicherungssystem einzahlen, als sie herausbekommen."


    Der Chef der Rentenversicherung: "Die Renten könnten im kommenden Jahr um vier bis fünf Prozent steigen. Rentenversicherungs-Chef Gunkel spricht von der größten Anpassung seit der Jahrhundertwende. Zusätzliche Einnahmen erwartet die Rentenversicherung durch die Flüchtlinge."


    Stuttgarter Zeitung: "Die Kriminalität steigt nicht", wenn eine Million Flüchtlinge im Land sind.



    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3


  • In keinem der von dir genannten Beispiele steht etwas hinsichtlich ausschließlicher Vorteile.

  • Da sieht man schön die Lügen und der Spiegel? Was will man von dem linken Käseblatt erwarten?


    Soso, keine Kriminalität? Dass hier jeder Flüchtling eine Straftat begeht, ist dem Stuttgarter Schmierblatt wohl nicht bekannt? Dann frage ich mich, zu was genau das illegale Einreisen in die BRD zählt?

  • Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Ich kann in meinem Umfeld keine türkischen Familien entdecken, die sich vor Arbeit drücken, falls du das meinst.

    Du kennst halt sozusagen "die Mehrheit" integrierter und/oder guterwerbender Türken in Deutschland. Die Minderheit, die ich meine, ist in den Statistiken und Untersuchungen zu Arbeitslosigkeit, Bildungserfolgen etc. enthalten. Auch in zweiter und dritter Generation.


    Das Problem sind die Proportionen. Der Anteil der Geringerqualifizierten, Geringerverdienenden und Arbeitslosen ist unter den Türken und ihren Nachkommen schlicht deutlich grösser als unter den Deutschen. Diese Einschätzung ist durchaus quasi Konsens - auch unter denen, die die Gründe dafür zum grössten Teil "nur" auf Diskriminierung, Rassismus durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft zurückführen (i.e., die Gründe nicht primär in den Betroffenen und ihren Familien selbst suchen).


    Von daher ist der Effekt auf das Rentensystem nicht so einfach mit "viele Migranten, viele Babys, das hilft" zu beantworten.


    Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    In keinem der von dir genannten Beispiele steht etwas hinsichtlich ausschließlicher Vorteile.


    Das gibt es auch kaum. Die Berichterstattung ist allerdings zugunsten der Vorteile "verzerrt". Das fängt mit den Einzelfallberichten über "syrische Ärzte und Ingenieure" an, denen nicht in gleichem Masse Berichte über schlecht integrierte syrische Langzeitarbeitslose entgegenstehen. Und geht damit weiter, dass positive Einschätzungen (wie die hier vom DIW zitierte) relativ kritiklos aufgegriffen werden, negative jedoch nur selten und relativierend.

  • Zitat

    Original geschrieben von rasputin
    Dass Flüchtlinge in wirtschaftlicher Hinsicht ausschließlich einen Vorteil für Deutschland darstellen, hat doch auch niemand behauptet.


    ...


    In keinem der von dir genannten Beispiele steht etwas hinsichtlich ausschließlicher Vorteile.


    Oh doch, hier nochmals: "Zuwanderer sind gut für Deutschland. Nicht nur, weil sie die Bundesrepublik bunter und die Speisekarten unserer Restaurants abwechslungsreicher machen. Sondern auch, weil sie netto mehr ins deutsche Steuer- und Sozialversicherungssystem einzahlen, als sie herausbekommen."


    Dieser Satz ist doch wohl eindeutig, oder?


    Ich frage mich nur, warum Schäuble so um seine schwarze Null bangt.



    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

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