Musik in der Küche, nur wie ?

  • wenn man ein wenig, vor allem mit Steckern, basteln mag,
    macht sich ein Autoradio in der Küche nicht schlecht. Im Vergleich zu den sog. Küchenradios ist die Qualität um Welten besser.
    Anleitungen für Autoradios als Küchenradio kann man einige im Netz finden.
    Ich habe ein 12 V-Netzteil, 3 A, von Pollin besorgt, ISO-Stecker, einen Antennenstecker mit einfachem Draht verlötet.
    Das ganze in eine Unterbaukonsole eingebaut.
    Gute gebrauchte Lautsprecher einer alten Midi-Stereoanlage habe ich oben auf die Hängeschränke gestellt.


    Super UKW-Empfang, guter Klang, mit CD-Spieler und Bluetooth-Einspielmöglichkeit (ersparte mir DAB+)

  • Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Es gibt Koexistenz! DAB macht durchaus Spaß und sollte bei keinem Radioneukauf fehlen!

    Den Aufpreis darf man aber nicht unterschaetzen


    Gibt zwar DAB+ Radios ab so 40€ aber die entsprechen dann eher FM Radios der 15€ Klasse


    Fuer ein vernuenftiges DAB+ Radio muss man wohl schon so 70€-130€ einplanen - ob es das dann wert ist haengt von Angebot ab

  • Hallo,


    ich würde auch eher auf DAB+ setzen als weiter auf UKW, dessen Zeiten sind eh gezählt.


    Alternative ein WLan-Radio.



    Einer Bekannten habe ich kürzklich ein Unterbauradio von Auna nahegelegt, sie ist damit sehr zufrieden.
    Das Teil hat neben UKW auch DAB+ und WiFi und damit ist alles abgedeckt.

  • Unter dem Aspekt wie lange schon an DAB rumgefrickelt wird ist es schon längst tot.


    Für mich als Laie ist eigentlich ganz klar dass allein schon aus Gründen der Notversorgung ein bundesweites UKW Netz Pflicht sein muss. Die Geräteverbreitung ist so enorm das im Krisenfall jeder die Möglichkeit haben wird Notfallmeldungen zu empfangen.


    Bis DAB soweit sein wird dauert es Jahrzehnte, wenn überhaupt da im Gegensatz zu vergangenen Jahrzehnten der Kunde so viele Alternativen angeboten bekommt das es fraglich ist ob überhaupt jemals jeder Haushalt einen solchen Volksempfänger besitzen wird.
    Bei UKW gehe ich davon aus das heute jeder Haushalt über mehrere Empfangsgeräte verfügt.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Ich bin mit meinem neuen DAB+ Küchenradio sehr zufrieden, das Gerät wird auch auf der großen Versandhausseite sehr gut bewertet. Es hat ein schickes Design, viele Speicherplätze (für mich ein sehr wichtiges Kriterium) und das von anderen bemängelte Grundrauschen bei leiser Lautstärke ist in der Küche kein Problem. Im Gegensatz zum vorher verwendeten UKW-Empfänger an gleicher Stelle ist es viel empfangsstärker, sogar bei eingefahrender Teleskopantenne.


    Von mir aus könnte wie damals beim analogen Fernsehen langfristig auch die Abschaltung vom UKW-Rundfunkbetrieb oder zumindest dessen Einschränkung auf den engeren Frequenzbereich von z.B. 88 MHz für den genannten "Notbetrieb" verkündet und die frei gewordenen Frequenzen für weitere DAB+ Programme genutzt werden. Sowohl aus Sender- als auch aus Empfängersicht ist DAB+ energetisch viel günstiger als das schon fast 100 Jahre alte FM-Verfahren...


    Die hier auch genannte Skepsis in Hinblick auf die nur kurze Lebensdauer von DVB-T der ersten Generation ist nicht überzeugend, weil besagtes Verfahren vor allem wegen des zwischenzeitlich aufkommenden HD-Fernsehens obsolet wurde. Ein vergleichbarer Quantensprung ist beim Hörfunk aber nicht zu erwarten und DAB+ erlaubt schon jetzt die Übertragung jeder Menge Zusatzinformationen nebem dem reinen Hörfunksignal.


    Klar gibt es mit Internet-Radio noch viel mehr Sender, man ist aber auf den Internetprovider angewiesen (kann sich auch als Flaschenhals erweisen, gerade in Notsituationen) und häufig auch auf ein Zweitgerät zum lokalen Streamen.

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Von mir aus könnte wie damals beim analogen Fernsehen langfristig auch die Abschaltung vom UKW-Rundfunkbetrieb oder zumindest dessen Einschränkung auf den engeren Frequenzbereich von z.B. 88 MHz für den genannten "Notbetrieb" verkündet und die frei gewordenen Frequenzen für weitere DAB+ Programme genutzt werden. Sowohl aus Sender- als auch aus Empfängersicht ist DAB+ energetisch viel günstiger als das schon fast 100 Jahre alte FM-Verfahren...

    Dafuer waeren dann aber schon wieder neue Geraete noetig weil Band II bis jetzt nicht fuer DAB+ vorgesehen ist


    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Ein vergleichbarer Quantensprung ist beim Hörfunk aber nicht zu erwarten und DAB+ erlaubt schon jetzt die Übertragung jeder Menge Zusatzinformationen nebem dem reinen Hörfunksignal.

    Aber der Klang ist bei DAB+ dafuer oft schlechter, weil da das Konzept zum geizen mit den Bitraten animiert.


    72 KBit/s sind billiger als 88 KBit/s, und 64 KBit/s sind noch billiger als 72 KBit/s und das klingt dann auch entsprechend.


    Bei FM macht es aber keinen Sinn das ein Anbieter nicht die ganze Frequenz nutzt.

  • DAB+ ist eine Möglichkeit.
    Aber wenn es nur darum geht Musik auch in der Küche zu hören, gibt's da noch viel mehr Wege.
    Handy mit angeschlossenem Bluetooth-Lautsprecher oder Kopfhörer, portabler CD-Player mit eingebautem Lautsprecher, mobiler Weltempfänger....

    Zurück in die Zukunft - Vom NOKIA 808 Pureview übers iPhone X zum 15 Pro MAX :):thumbup:

  • So, nu ists eine BT Box geworden, die mit Musik / Radio übers Pad gefüttert wird. Der herkömmliche Empfang FM / DAB war mit einigen getesteten Geräten einfach zu schlecht.


    Danke an Alle!

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