mobiles Internet in Deutschland am teuersten

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Man kann es auch so sagen: Das wir in Deutschland im Bezug aufs Volumen den anderen Ländern ein paar Jahre hinterher hinken. Ansonsten das Jahr 2017 ist noch jung, ich denke schon das wir bei dem ein oder anderen Anbieter noch ein Volumen Upgrade sehen werden. Mittlerweile steigt auch eher die Nachfrage nach größeren Volumen. Auf der anderen Seite wozu braucht man für die reine Smartphone Nutzung 50GB+ wenn man Zuhause WLAN hat ? Oder guckt ihr 8h am Tag Videos ? :D


    Aber der Magenta Mobil XL, Dayflat Unlimited, O2 Free sind ja erste Lichtblicke in die richtige Richtung. In dem Bereich wird sich bestimmt auch dieses Jahr wieder etwas tun und weiterentwickeln. Vor allem aber auch die Netze müssen dann dem Bedarf an Daten standhalten können. Das sehe ich derzeit nur bei der Telekom als gegeben an.


    Ich persönlich habe 10GB im Magenta L+ Premium. Die reichen mir grade so auf dem Smartphone. Zuhause hat man zwar WLAN, nutzt das Handy dann aber eher weniger. In Hotspot-Bereichen halte ich mich selten auf. Ich hoffe, dass die Volumen der keineren Tarife bald nochmal erhöht werden, denn der XL-Tarif ist dann doch zu teuer.

    Festnetz: Magenta XL 250Mbit mit TVplus
    Mobil: Magenta Mobil L+ Premium mit Samsung Galaxy S9+

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    Original geschrieben von Anja Terchova Ob keine brauchbare Nutzung moeglich ist weil das Datenvolumen schon verbraucht ist oder weil man generell nur GSM empfaengt macht keinen Unterschied

    Wie kann man das Datenvolumen aufbrauchen wenn keine brauchbare Nutzung möglich ist? Das macht schon einen Unterschied.

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    Original geschrieben von wolfbln
    Nenne mir doch mal konkret einen momentan in Deutschland vermarkteten Prepaid-Vertrag mit LTE und hohen Volumen (>20GB) deutlich unter US-Preisen.

    Die US-Preise finde ich aber fuer die normale Smartphonenutzung schon extrem teuer.


    Da finde ich die deutschen Discounttarife, also auch die einfachen Supermarktangebote, wie 500 Allnet-Einheiten + 1.500MB fuer 12,99€ doch besser.


    *****


    T-Mobile Simple Prepaid geht ja ers bei 40$ (44€) los. Und das ist dann schon ne stolze Summe die kaum jemand ausgeben moechte. Und das sind dann auch "nur" 3GB.


    Wenn man bereit ist soviel Geld auszugeben koennte man sich in Deutschland zu obigen Tarif ja noch 6 Speed-Buckets a 1.000MB zu 4,99€ zubuchen.


    Dann hat man in Deutschland 500 Allnet-Einheiten + 7.500MB fuer 42,93€


    *****


    marco5: Meinte den Vergleich mit anderen Laendern, wo es weniger Datenvolumen aber dafuer bessere Netze gibt. ;)

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    Original geschrieben von surfmobile


    Ich kann O2 nur wünschen, dass sie durchhalten. Sie sind gerade auf dem besten Wege Deutschland nach ganz oben in Sachen attraktiver Datentarife zu katapultieren.

    dies kann ich soo nur unterschreiben ,möge sich O2 damit durchsetzen..... ,DARKHALF

    O2 Blue All in L 5G 244GB

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Aber der Magenta Mobil XL, Dayflat Unlimited, O2 Free sind ja erste Lichtblicke in die richtige Richtung. In dem Bereich wird sich bestimmt auch dieses Jahr wieder etwas tun und weiterentwickeln. Vor allem aber auch die Netze müssen dann dem Bedarf an Daten standhalten können. Das sehe ich derzeit nur bei der Telekom als gegeben an.


    Da hast du sicherlich Recht. Da kann schon noch was kommen.
    Für O2 wäre es aber gut erstmal den Ball flach zu halten. Die haben mit O2-Free und dem vernachlässigten LTE-Ausbau ihr Netz schon an die Grenze gebracht. Nun hauen die seit Oktober auch noch die 10-fach Datensnacks bei den VVLs raus, die ja auch im LTE-Netz greifen (anders als der O2-Free). Wenn man dann in Stuttgart-City 50 Mbit/s Telekom (und das war nur meine tarifliche Speedgrenze bei Mobilcom-Debitel, wahrscheinlich wäre also noch mehr gegangen) und 2 bis 3 Mbit/s O2 jeweils im LTE-Netz misst, sieht man, dass O2 kaum noch Luft hat größere Datentarife zu stricken.


    Die Telekom könnte dagegen locker was machen, aber das wird sie einfach ums Verrecken verhindern, solange es nur irgendwie geht, und selbst wenn Deutschland darüber noch mehr gegenüber den anderen OECD-Ländern zurückfällt. Es ist ja schon fast ein Wunder, dass sie überhaupt mal eine unlimited data flat eingeführt haben, wenn auch zu einem horrenden Preis von 200 € mtl. (wobei man da ehrlicherweise das 1x im Jahr kostenlose Highend-Smartphone wieder rausrechnen müsste)


    Ich glaube der nächste Schlag wird somit von Vodafone kommen. Es ist schon auffällig wie freigiebig sie gerade mit ihrer GigaGarantie, also den 90 GB für bis zu 48 Stunden komplett kostenlos, umgehen. Sogar im EU-Roaming ist die nutzbar. Ich glaube schon, dass sie testen, was sie ihrem Netz zumuten können.
    Bei O2 hatte der O2-Free und die 10fach Datensnacks ja auch einen laaaangen Vorlauf. Alles fing an mit den BASE GO Internet Paket Plus Testballons in Erfurt, Dresden und Kassel mit 50 GB für € 10 mtl. und maximal 1 Mbit/s Speed. Das war anno 2013. Im Herbst 2016 dann endlich kam das marktreife Produkt O2-Free. Somit hat die Grundidee und Feldtests zu O2-Free noch der ehemalige Rivale E-Plus gelegt, der ja bekanntlich später der neue Chef von Groß-O2 wurde.


    Wäre es nicht eigentlich an der Zeit, dass der deutsche Staat mehr Druck auf die Telekom ausübt ihre mobile Breitbandstrategie zu überdenken? Die Telekom ist seit Jahren eine Innovatiotionsbremse in Deutschland. Sie bauen zwar ein ziemlich gutes Netz, aber erheben fast schon prohibitive Preise für dessen Nutzung und verhindern damit das Aufkommen eines modernen Lifestyles in Deutschland, der andernorts in der EU schon längst selbstverständlich ist. Statt dessen muss O2 jetzt Deutschland den A*** retten in Sachen moderner mobiler Lifestyle, ausgerechnet O2, die gerade im Migrationschaos versinken und deren Netz eine Großbaustelle ist.

  • O2 könnte wenn dann ohnehin nur 2 Sachen machen. Den LTE Cut Off beseitigen beim O2 Free oder dort etwas die Volumen anheben. Durch den Free sind die aber ansonsten ziemlich gut aufgestellt schon.


    Bezüglich Vodafone gebe ich dir Recht. Im Bezug aufs doppelte Volumen, GigaBoost mit 100 GB für Postpaid und GigaGarantie mit 90 GB für CallYa Kunden sieht es tatsächlich so aus, als ob man testen wolte was das Netz verkraften kann. Den Business Black+ mit Unlimited Data hat VF ja auch noch zusätzlich im Angebot. Da würden dann auch die Begrenzungen bis März vielfach passen. Lassen wir uns überraschen. Hatte deren Netz ja auch mal etwas über dei Vodafone GigaGarantie mit den 90 GB getestet. Auf dem Land waren 20-30 MBit/s drin per LTE800, in der Großstadt durchaus oft zweistellige Datenraten und zum Teil auch dreistellige. Meine Haus und Hof eNodeB lieferfer dank 2CA durchaus in der Regel 100-160 Mbit/s im Download. Gibt da also mehr als genug Reserven. Zumindest um die Volumen deutlich aufzuwerten....


    Bei der Telekom würde ich eigentlich schon eine Verdoppelung der Volumen erwarten. Das Problem dort ist eigentlich das es keine zwischen Stufe mehr gibt, zwischen relativ kleinen Volumen (bis 6 bzw 10 GB) und unlimited (Magenta Mobil XL, Dayflat Unlimited) gibt. Bei Speed On könnte man für 4,95 Euro auch wieder das komplette zurücksetzen des Volumens anbieten anstatt nur 250 MB. Im Prinzip wäre etwas bezahlbares bei 20 - 30 GB herum nicht verkehrt. Dann aber bitte ohne irgendwelche Auslandsoptionen dabei. Wenn EU Roaming Flat dabei ist, reicht das völlig aus. :)

    Telekom Magenta Mobil L mit Magenta EINS Vorteil

    Apple iPhone 16 Pro Max 1 TB Titan Black | Xiaomi 13T Pro 512GB Black

  • Ich tippe bei T-Mobile eher darauf das die das Datenvolumen nur um 50% anheben genau wie bei MagentaMobil Start L. Aber das SpeedOn Volumen für 4,95€ aber um 100% auf 500MB.


    Schoen waere natuerlich eine weichere Drosselung auf so 256-384 KBit/s aber daran glaube ich irgendwie so schnell nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von surfmobile
    Wäre es nicht eigentlich an der Zeit, dass der deutsche Staat mehr Druck auf die Telekom ausübt ihre mobile Breitbandstrategie zu überdenken? Die Telekom ist seit Jahren eine Innovatiotionsbremse in Deutschland. Sie bauen zwar ein ziemlich gutes Netz, aber erheben fast schon prohibitive Preise für dessen Nutzung und verhindern damit das Aufkommen eines modernen Lifestyles in Deutschland, der andernorts in der EU schon längst selbstverständlich ist. Statt dessen muss O2 jetzt Deutschland den A*** retten in Sachen moderner mobiler Lifestyle, ausgerechnet O2, die gerade im Migrationschaos versinken und deren Netz eine Großbaustelle ist.

    Keiner der Akteure denkt in Kategorien wie Ermöglichung oder Verhindung, geschweige denn, daß es darum geht, daß Kunden nicht mehr bezahlen oder nicht weniger bekommen als im günstigsten oder besten Land. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen, die weder der Politik, noch der Allgemeinheit, noch internationalen Bestpreisen verpflichtet sind.

    Der letzte Punkt erschließt sich mir garnicht. Was auch immer man sich da konkret und zahlenmäßig vorstellt, würde ja voraussetzen, daß man weiß, was den hiesigen Durchschnittsnutzer ausmacht und was hier so "landesüblich verkauft wird". Das wissen aber nichtmal die Netzbetreiber über die Kunden der Konkurrenznetze. Was anderswo bezahlt wird, kann einem doch reichlich gleichgültig sein. Entweder hält die bezogene Leistung gemäß seinem Vertrag für günstig oder für teuer. Was in Portugal oder Litauen dafür zu bezahlen wäre, juckt doch nicht die Bohne. Es wird ja auch niemand behaupten, daß die günstigsten Ländern durch den Preisvergleich mit anderen Ländern so günstig geblieben oder geworden sind. So oder so können bei einer so weitgefassten Untersuchung ja nur Listenpreise verglichen werden. Hierzulande wird aber in diesem Bereich traditionell mit hoher Provisionierung und damit einhergehend mit starker Provisionierung mitgelieferter Mobilfunkgeräte operiert. Vorstöße der Marktteilnehmer zur nachhaltigen Änderung oder Unterbindung sind auch immer wieder gescheitert. Woanders wird viel näher am tatsächlichen Listenpreis operiert. Hierzulande aber muss niemand einzelnes einen Listenpreis bezahlen, auch Selbstständige und Kleinbetriebe nicht. Wer's trotzdem macht, der ist entweder unfähig oder unwillig.


    Wie die Untersuchung auf den angebenen GB-Deutschlandschnitt für 13,27$/GB bei Vertragsdatenkarten gekommen ist, muss doch eigentlich jedem Datenkartenbesitzer rätselhaft sein. Ist da eingeflossen, wieviele Nutzer jeder Tarif hat oder haben sie einfach nur alle existenten Tarife zusammengezählt und durch die Tarifzahl geteilt?

    Je suis Charlie

  • drueckerdruecker hat Recht. Die Ergebnisse dieser Vergleichsstudie für Deutschland sind rätselhaft. Auch ich habe mich gefragt, wie sie auf diese Preise kommen.


    Vor einigen Wochen habe ich eine andere Vergleichsstudie gesehen. Da wurden für die einzelnen Länder vergleichen, wieviel Leistung man dort maximal für € 30 mtl. bekommt und dann jeweils frei erhältliche Highlight-Tarife aufgeführt. Für Frankreich haben sie z.B. Free mit ihrer Allnetflat für € 19,99 und 50 GB Highspeedvolumen aufgeführt.
    Ich finde so ein Vergleich macht schon viel mehr Sinn. Da kann man auch irgendwie nachvollziehen, wie sie auf ihre Preise gekommen sind.


    Hier in dieser Studie ist mir absolut schleierhaft, wie sie auf ihre Zahlen kommen. Mit der gelebten Realität haben sie wenig zu tun. O2-Kunden bekommen z.B. seit Oktober standardmäßig bei einer Vertragsverlängerung ein 10faches Datenvolumen und 50% auf den Listenpreis. JEDER! Da muss man sich gar nicht erst auf Fachforen herumtreiben. D.h. dort wird aktuell ein Preisniveau von € 15 für 20 GB oder € 20 für 40 GB oder € 25 für 60 GB gelebt.
    Und wenn man bedenkt, dass die meisten Kunden ihren Anbieter jahrelang treu bleiben sind solche VVL-Angebotspreise viel wichtiger als Neukundenpreise in den Shops, denn das Neukundengeschäft ist deutlich kleiner als das VVL-Geschäft.


    Und bestimmt gibt es bei Telekom und Vodafone auch irgendwelche attraktiven VVL-Angebote für langjährige Kunden. Ich kann dazu nur nichts sagen, weil ich dort nicht Kunde bin.


    Einfach nur die offiziellen Listenpreise zu nehmen und sie mit irgendeiner geheimnisvollen Formel zu verrechnen ist jedenfalls Blödsinn, gerade in Deutschland, wo kaum jemand Listenpreise bezahlt außerhalb des Discountersegments.

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