Sperrungen für Diesel PKW - Fahrverbote in den Städten. Stuttgart nur ein Anfang?

  • Und auch werden gerne oft nur 2 / 3 Straßen oder ein Teil der Innenstadt für Dieselfahrzeuge gesperrt.
    Als ob sich der Feinstaub dafür interessieren würde und vor den Schildern Halt oder Kehrt machen würde.


    Das ist alles ähnlich sinnvoll, wie Anliegerstraßen.
    Jeder der ein Anliegen hat darf durch. Also jeder.

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  • Das ist alles ähnlich sinnvoll, wie Anliegerstraßen.
    Jeder der ein Anliegen hat darf durch. Also jeder.


    Klaus: Mein Anliegen war es diese Straße als Abkürzung zu benutzen Herr Wachtmeister
    Wachtmeister: Achso, ja das ist natürlich was anderes, gute Fahrt noch !


  • Ich glaube aber nicht, dass das irgendetwas bringen wird. Es sollen die Grenzwerte ja auch schon ohne Verkehr überschritten worden sein. Sinnvoller wäre es, endich mal mehr freiwillig den Hobel stehen zu lassen und eine verpflichtende Nachrüsting durch die Hersteller.

    Damit mehr Leute ihr Auto stehen lassen wuerden, muesste der ÖPNV besser und zugleich billiger werden - aber das wuerde den Staat ja Geld kosten und deshalb kann man da wohl leider nicht viel erwarten.


    Hardwarenachruestungen sind so eine Sache - Im Einzefall koennen sie sinnvoll sein (Auto hat noch genug Restwert, wird noch lange geanug in Europa gefahren, wird viel und auch in den Grossstaedten und Ballungsraeumen gefahren aber das waere immer eine Einzelfallentscheidung und das ist zu aufwendig.


    Ausserdem zahlt die Rechnung am Ende immer der Kunde. Auch wenn die Hersteller kostenlos nachruesten muessten, bekommt der Kunde die Quittung in Form von hoeheren Neuwagenpreisen und Ersatzteilpreisen.

  • Das ist alles ähnlich sinnvoll, wie Anliegerstraßen.
    Jeder der ein Anliegen hat darf durch. Also jeder.


    Ich zweifel langsam echt... Anlieger ≠ Anliegen.


    Wenn Du dort wohnst (=Anwohner = Anlieger bist), oder mit einem der Bewohner in irgendeiner Art und Weise zu tun hast, giltst Du als Anlieger und darfst eine Anliegerstraße nutzen. Wenn Du die Straße befährst, weil Du abends zu Tante Erna im 637km entfernten Quetschemombach fahren willst, hast Du zwar ein Anliegen, zählst aber nicht als Anlieger und darfst die Strecke somit nicht nutzen.


    Für das Schild "Anwohner frei" gilt übrigens dasselbe.

    28:6:42:12

  • Ich dachte mir schon, dass solch eine Reaktion kommt.
    Das war überspitzt formuliert. Natürlich gilt man mit dem Anliegen die Straße zu benutzen, nicht als Anlieger.
    Aber wenn man Ware an ein Geschäft liefert oder als Kunde dorthin will, ist die Einfahrt berechtigt.
    Oder wenn ich meine Großeltern besuchen möchte, darf ich auch einfahren.

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  • Ich dachte mir schon, dass solch eine Reaktion kommt.
    Das war überspitzt formuliert. Natürlich gilt man mit dem Anliegen die Straße zu benutzen, nicht als Anlieger.
    Aber wenn man Wäre an ein Geschäft liefert oder als Kunde dorthin will, ist die Einfahrt berechtigt.


    Ich glaube 99% haben den Sinn deiner Antwort verstanden.

  • Ich zweifel langsam echt... Anlieger ≠ Anliegen.


    Wenn Du dort wohnst (=Anwohner = Anlieger bist), oder mit einem der Bewohner in irgendeiner Art und Weise zu tun hast, giltst Du als Anlieger und darfst eine Anliegerstraße nutzen. Wenn Du die Straße befährst, weil Du abends zu Tante Erna im 637km entfernten Quetschemombach fahren willst, hast Du zwar ein Anliegen, zählst aber nicht als Anlieger und darfst die Strecke somit nicht nutzen.


    Für das Schild "Anwohner frei" gilt übrigens dasselbe.


    Quatsch. So die hohe Lehre, lieber c-walt. In der Praxis hat der Herr Polizeimann aber keinerlei Handhabe gegen jedweden Befahrer einer Anliegerstraße. Den Nachweis zu führen, dass der Befahrer nichts mit einem Anlieger in irgendeiner Art und Weise zu tun hat, tendiert zu unmöglich* und somit gilt: Feuer frei!


    Gelebter Alltag in Deutschland. ;)


    [small]* Sofern er nicht gerade mit einem 80-Tonner aufkreuzt und der Nichtanlieferungswille deutlich erkennbar ist.[/small]

  • Hier wird "Anlieger frei" ab und zu kontrolliert, ist ne gute Einnahmequelle für die Stadt. Würde die Quote nicht stimmen, hätten sie die Kontrollen längst aufgegeben.

  • Ja gut, gegen Dämlichkeit gibt es logischerweise keine Versicherung.


    Polizeimann: "Wieso fährst du hier?"
    Quotenfahrer: "Einfach so."
    Polizeimann: "Yihaaaa, das gibt Ärger."

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