Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ok, für Arbeitnehmer, aber auf eine selbstständige Tätigkeit bezogen, lohnt sich das für kleinere Unternehmen auch ? Vielleicht mal mit einem Rechenbeispiel, danke


    Das hängt auch als Selbständiger am Ende davon ab wieviel zu versteuerndes Einkommen man hat.
    Rechenbeispiel: Zu versteuerndes Monatseinkommen x Listenpreis / 100 x Grenzsteuersatz, beim Elektroauto sinds dann die Hälfte.
    Edit: Wenn der Wagen rein geschäftlich genutzt wird oder mit Fahrtenbuch weil der Privatanteil minimal ist fällt kein bzw. entsprechend weniger zu versteuernder geldwerter Vorteil an.
    Wer sich arm rechnen kann oder einfach ein Scheißjahr hatte spart natürlich nicht viel.
    Neben Kosten kommts natürlich auch darauf an ob ein Elektroauto für den Einsatzzweck gleichwertig ist, wer beruflich öfter Langstrecke fährt und ehrlich zu sich ist muss die zusätzliche Zeit für Ladepausen als Betriebskosten einrechnen.

  • Allerdings muss man auch sagen das ein Elektroauto haeufig einen hoeren Listenpreis hat als ein vergleichbarer Verbrenner. Man spart zwar schon noch etwas bei der Versteuerung, aber eben nicht die Haelfte, sondern weniger.


    Zudem muss man ueberlegen ob man einen Elektro-Dienstwagen ueberhaupt privat nutzen kann, denn:


    - sollen die Elektroautos in der Firma geladen werden, muessen sie zwangslaeufig zwangslaeufig nach Dienstende an den Firmenladeplaetzen abgestellt werden und koennen nicht mit nachhause genommen werden.


    - nimmt der Mitarbeiter das Elektroauto mit nachhause hat er wegen der geringen Feierabendreichweite vermutlich auch nicht mehr viel Nutzwert. Dafuer muss er es dann aber auch daheim fuer den naechsten Arbeitstag aufladen. Und ob der Arbeitgeber wirklich die Kosten fuer die Wallbox und die anfallenden Stromkosten ohne Nachweis zu uebernehmen bereit ist?


    -

  • ...
    - sollen die Elektroautos in der Firma geladen werden, muessen sie zwangslaeufig zwangslaeufig nach Dienstende an den Firmenladeplaetzen abgestellt werden und koennen nicht mit nachhause genommen werden


    Naja, ich denke das ist eh überwiegend für Selbständige interessant die am Ende eh die kompletten Kosten fürs Auto zahlen, da ist es dann egal wo der Strom getankt wird.
    Als Angestellter ist ein Dienstwagen auch mit 1% i.d.R. noch ein guter Deal wenn der Arbeitgeber den Sprit komplett zahlt.

    Zitat


    - nimmt der Mitarbeiter das Elektroauto mit nachhause hat er wegen der geringen Feierabendreichweite vermutlich auch nicht mehr viel Nutzwert. Dafuer muss er es dann aber auch daheim fuer den naechsten Arbeitstag aufladen. Und ob der Arbeitgeber wirklich die Kosten fuer die Wallbox und die anfallenden Stromkosten ohne Nachweis zu uebernehmen bereit ist?


    Als leitender Angesteller hast du meist eh nicht allzuviel Feierabend wo du noch hunderte Kilometer zum Vergnügen in der Gegend rumfährst, den meisten werden 250km reichen um inkl. Privatfahrten nach Feierabend von der Firma bis nach Hause und wieder in die Firma zu kommen. Und wenn du dann wirklich mal 10 oder 20 Euro auf eigene Rechnung tanken musst bringt dich das auch nicht um.

  • [USER="737"]c-walt[/USER] Ich vermisse deine Aufschreie bei Abweichungen vom Thema... Offenbar hast du den typischen PC_Beissreflex des durch die Tagesschau gebildeten Mitläufers. Dream on Baby.



    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] zu deiner Reichweitenangst nun noch ein weiterer Fachbegriff: "Feierabendreichweite". Wow.


    Ich habe aus Dr. Hergers "Der letzte Führerscheinneuling..." ein treffendes Zitat für dich und deinesgleichen: "Hätte Carl Benz ähnlich gedacht wie heutige Automanager (und du und alle Mainstreaminhalierenden), wäre der "Trab-in-Hybrid" auf uns zugekommen - eine motorisierte Kutsche mit Notfall-Pferd. Dann hätten wir Benzin und Heu gebraucht, Zaumzeug und Lenkrad und Pedale."


    PS: Im Januar kommen die nächsten 20 eNV200 auf unseren Hof. Und dazu noch 2 Streetscooter, die ja auch jämmerlich schlecht sind und gar nicht funktionieren. Beide Typen haben eines gemeinsam: eine sehr begrenzte Feierabendreichweite. Die wird dann für unser Management durch die in Q1 oder Q2/2019 gelieferten Model III ausgeglichen. Dazu werden sich in 2019 noch ein paar Leaf und Zoe gesellen.


    Vor 2 Wochen hatte ich einen VW-Nutzfahrzeug-Verticker auf dem Hof. Der hat fast geweint... Nicht, weil er vor lauter Prämien nicht mehr arbeiten muss, sondern, weil er mit herunter gelassenen Hosen da steht und seine Heeresführung von einer großen Zukunft des Diesel labert.


    In diesem Sinne: Dream on! Feierabendreichweite! Das muss ich mir merken. Das kann man z.B. alternativ zu "Vollverblödung" homöopathisch einsetzen.


    Was du bei deiner Betrachtung leider vergisst: Führungskräfte mit Dienstautos sind FÜHRUNGSKräfte. Und die liegen nicht ab Mittag am Badesee und spannen das sich dort räckelnde Jungvolk. Auch sind bei meinen Führungskräften z.B. 20 € für Strom privat gezahlt kein Argument gegen ein Elektroauto, weil die satt verdienen und die TCO im Blick haben, anstatt von heute exakt bis morgen zum Billigkaffee zu denken.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Gerade wenn in der Firma geladen wurde, ist die "Feierabendreichweite" wieder bei 100%. Der Tesla S 75D (leider nur der Kleinste), den ich am Samstag probegefahren bin, zeigte 450km an. Das reicht. Testweise damit 200km gefahren, kurz 13 Minuten geladen... 350km Reichweite. Passt. Dabei kühles Wetter, doppelt Popoheizung angehabt (Frau auf Beifahrersitz) und paar Sprints aus dem Stand getestet. War von dem Wagen begeistert, Endgeschwindigkeit hätte ruhig was mehr sein können, den Sprint machte er fast so schnell wie mein Benziner (ein größerer S dürfte das vermutlich locker toppen bzw. das Boost-Paket), aber mit dem Stromer gewöhntm an sich vermutlich ein anderes Fahrprofil an, als mit einem Benziner.

  • [USER="737"]c-walt[/USER] Ich vermisse deine Aufschreie bei Abweichungen vom Thema... Offenbar hast du den typischen PC_Beissreflex des durch die Tagesschau gebildeten Mitläufers. Dream on Baby.


    Mach Dir um mich mal keine Gedanken.... ich bin nur auf Dienstreise/Urlaub in Deutschland. Tageschau und andere Medien interessieren mich daher nur sehr am Rande. Mit PC hat das alles auch nur wenig zu tun. Im Grunde genommen, ist es wohl besser, wenn ich Dein Geschwurbel zukünftig einfach nur überlese. Wie steht es eigentlich um Deine Auswanderungpläne? Wolltest Du nicht seit Mitte letzten Jahres in den USA leben? :D

    28:6:42:12

  • den Sprint machte er fast so schnell wie mein Benziner


    Da gibt es aber nicht viele, die 4,4 Sekunden unterbieten. Ich glaube der S75D ist nur gefühlt langsamer, weil total unauffällig und unangestrengt. Es geht einfach nur vorwärts, wie an der Schnur gezogen.


  • Da gibt es aber nicht viele, die 4,4 Sekunden unterbieten.


    Die gelten nur mit dem Komfortpaket... Hatte der leider nicht, sollten dann 5,3 dann sein. Die 2,7 im P100D würde ich ja gerne mal erleben. Zum Vergleich - der Benziner liegt (als Kombi) aktuell bei 4,8s - aber whatever, das sind nur Hunderstel und spielen dahingehend nicht wirklich eine Rolle - wir sind ja nicht auf der Rennstrecke. Und das ist leider auch ein kleiner Kritikpunkt, so angenehm die Fahrt im Tesla war, so emotionslos war diese auch, wer vorher gerne die Gänge durch knallen hören hat, die hohen Drehzahlen geliebt hat, hört nun nur noch ein säuseln mit massivem Druck. Es ist einfach anders, gefällt aber durchaus... Ich glaub genau dies nimmt einem dann auch den "schnellen" Fahrstil ab, weil die dazugehörige Soundkulisse fehlt. Man verbindet dann die Lautstärke nicht mehr mit Kraft und Geschwindigkeit, sodass dies nicht mehr als wichtig oder Referenz erscheint.


    Nächste Woche steh noch eine just 4 fun Probefahrt mit dem Jaguar I-Pace an, darauf bin ich ebenfalls gespannt, obwohl es der erste Jaguar wäre, der mir optisch nicht so zusagt. Einfach mal um mit einem Tesla vergleichen zu können, bin ich darauf dennoch gespannt.


  • Als leitender Angesteller hast du meist eh nicht allzuviel Feierabend wo du noch hunderte Kilometer zum Vergnügen in der Gegend rumfährst, den meisten werden 250km reichen um inkl. Privatfahrten nach Feierabend von der Firma bis nach Hause und wieder in die Firma zu kommen. Und wenn du dann wirklich mal 10 oder 20 Euro auf eigene Rechnung tanken musst bringt dich das auch nicht um.




    Gerade wenn in der Firma geladen wurde, ist die "Feierabendreichweite" wieder bei 100%. Der Tesla S 75D (leider nur der Kleinste), den ich am Samstag probegefahren bin, zeigte 450km an. Das reicht. Testweise damit 200km gefahren, kurz 13 Minuten geladen... 350km Reichweite. Passt. Dabei kühles Wetter, doppelt Popoheizung angehabt (Frau auf Beifahrersitz) und paar Sprints aus dem Stand getestet. War von dem Wagen begeistert, Endgeschwindigkeit hätte ruhig was mehr sein können, den Sprint machte er fast so schnell wie mein Benziner (ein größerer S dürfte das vermutlich locker toppen bzw. das Boost-Paket), aber mit dem Stromer gewöhntm an sich vermutlich ein anderes Fahrprofil an, als mit einem Benziner.


    Ich glaub genau da liegt unser Missverstaendnis - ihr redet von Fuehrungskraeften die eigentlich garkeinen Dienstwagen braeuchten sondern sich nur wegen der Steueresparnis einen Dienstwagen bezahlen lassen. Ich dachte eher an normale Aussendienster die ihren Dienstwagen in erste Liene tatsaechlich fuer ihre Arbeit brauchen und ihn eben nebenbei auch privat nutzen duerfen.


    Solche Fahrzeuge koennen dann in der Firma ja nicht waehrend der Arbeitszeit geladen werden und sondern erst nach Feierabend, und wahrscheinlich nur mit irgendwas zwischen 3.7KW und 11KW. Und vom Budget her waeren da eine Audi e-tron, Jaguar i-Pace oder Tesla Model S deutlich ueber Budget. Da waere ein BMW i3 oder VW e-Golf realistischer.


    Da laesst sich dann doch mit einem Diesel wesentlich mehr anfangen.

  • [USER="983"]Anja Terchova[/USER] exakt aus den von dir beannnten Gründen wird das Model III spannend. I3 oder eGolf sind Alibis ohne sinnvolle Reichweite.


    Versuch mal beim nächstgelegenen Jaguarhändler eine Probefahrt zu bekommen. Ebenso homöopathisch und somit aussichtslos wie Daimlers B250 ED. Das sind Alibiveranstaltungen, mehr nicht.


    Der Audi wird absehbar nicht bei uns kommen. Schau dir doch die geplanten Markteinführungen an. Auch nur ein Alibi, um Bewegung zu simulieren.


    Der Einzige, der 2019 lieferbar und sinnvoll sein wird, ist der kleine Tesla. Einerseits leider, andererseits war genug Zeit und man wird absehbar für die Unterlassung abgestraft. Schau dir nur die Aktien an. Und trotz des Desasters haben die Vorturner der deutschen Konzerne noch immer das große Maul.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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